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Seitenwerte für „The EHFG Health Future Project – Scenarios for health in 2037“

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ArticleTitleGesundheit in der Zukunft -The EHFG Health Future Project
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ArticlePictureTextPixabay, CC_0.
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TagsGesundheit · Zukunft · Lebensqualitäten · Digitalisierung
ScienceFieldsGesundheitswissenschaften · Gesundheitswissenschaften
TrendsAlter-Bevölkerungsentwicklung-Subtrend · Armut-Subtrend · Alter-Bevölkerungsentwicklung-Subtrend · Armut-Subtrend · Soziale-Ungleichheit-Subtrend · Alter-Bevölkerungsentwicklung-Subtrend · Armut-Subtrend · Soziale-Ungleichheit-Subtrend · Armut-Subtrend · Soziale-Ungleichheit-Subtrend · Alter-Bevölkerungsentwicklung-Subtrend · Armut-Subtrend · Soziale-Ungleichheit-Subtrend · Alter-Bevölkerungsentwicklung-Subtrend · Armut-Subtrend · Soziale-Ungleichheit-Subtrend
Editor
Publisher
TitleThe EHFG Health Future Project – Scenarios for health in 2037
AuthorSL
Place
DateJear2017
TypeGraue Literatur
SourceLinkExternalhttps://www.ehfg.org/fileadmin/downloads/13-0-health-futures/EHFG_Health_Futures_Project_Report.pdf
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ArticleShortTextWie sieht Gesundheit 2037 aus? Über 50 Personen aus Wissenschaft, Forschung, Kliniken, der Zivilgesellschaft, Politik und Industrie aus dem Gesundheitssektor und darüber hinaus haben sich 2017 beim European Health Forum Gastein innerhalb des EHFG Health Future Projects mit möglichen Zukunftsszenarien im Bereich der Gesundheit befasst. Keines der Szenarien ist dabei als plausibler oder wünschenswerter zu erachten. Sie sollen mögliche Herausforderungen der Zukunft aufzeigen.
ArticleText====1) „Die Zukunft ist lokal“ – Monitoring von Fairness und Gesundheit für soziale Ordnung ==== In Szenario 1 dient Gesundheit als Barometer für soziale Stabilität innerhalb von europäischen Staaten. Auf der Annahme basierend, dass soziale Unruhen aufgrund von Ungleichheiten, einer höheren Erwerbslosigkeit wegen vermehrter digitalisierter und automatisierter Prozesse sowie mehr Naturkatastrophen, ausgeglichen werden müssen, sehen viele Regierungen den Schlüssel in der Fairness und Awareness-Programmen. Eine monetäre Umverteilung sah man als politisch nicht umsetzbar, wohl aber wurde der Zusammenhang zwischen sozialer Stabilität und wirtschaftlicher Performance von Staaten erkannt. Physisches und mentales Wohlbefinden erwies sich als Mittel, um soziale Ruhe wiederherzustellen, daher wird dies wird vom Staat überwacht, dies führt zu Befürchtungen über Einschränkungen der individuellen Freiheit und „the grip of the nanny state“ und führte aber beim Misstrauen auf staatlicher Ebene zu mehr Partizipation auf lokaler Ebene. Bis europäische Staaten Gesundheitskompetenz in die Curricula miteinbauten, zusammen arbeiteten um dem Klimawandel zu begegnen, für eine sicherere Medikamentenproduktion zu sorgen sowie globale Unternehmensgruppen (z.B. Internetfirmen) fairer besteuerten. Viele Staaten führten im Zuge der Fairness-Programme ein bedingungsloses Grundeinkommen ein, erwarten aber lokales Engagement sowie einen gesunden Lebensstil. Viele Unternehmen fühlten sich für die Lebenszufriedenheit ihrer Mitarbeiter*innen zunehmend verantwortlicher: Arbeitszeiten werden je nach Lebenssituation flexibler. Auch gesunde Produkte wie Obst und Gemüse werden günstiger, während Zucker z.B. teurer wird. ====2) „Deine Gesundheit liegt in Deiner Verantwortung“ – die selbstoptimierte Gesundheit senkt Kosten==== Beim zweiten Szenario gibt es aufgrund des demographischen Wandels und steigender Kosten, sowohl von staatlicher als auch Arbeitgeberseite immer mehr ‚incentives‘, die ‚gesunde‘ Verhaltensweisen fördern sollen. So werden Steuern auf gesunde Produkte gesenkt, während ungesunde Verhaltensweisen zunehmend durch Aufklärungskampagnen auf (sozialen) Medien stigmatisiert werden. Staaten führen eine Art Gesundheitsvertrag analog zum Sozialvertrag ein, der Zugang zum Gesundheitssystem steht nur bei chronischen und schweren Krankheiten offen, ansonsten wird eben erwartet, dass sich Bürger*innen in Eigenverantwortung um ihre Gesundheit kümmern. Hierfür stehen ihnen neben Regulierung der Werbung kombiniert mit Gesundheitsprogrammen, um die Gesundheitskompetenz zu verbessern, zahlreiche Online-Schulungsmaterialien zur Verfügung. Bei minderschweren Krankheiten beispielsweise muss zunächst nachgewiesen werden, dass man seine Gesundheit stets aktiv optimiert hat, bevor es Zuzahlungen oder Vergünstigungen gibt. Aufgrund der persönlichen Risk-Profile bei Versicherungen, die eher gesunde Klient*innen bevorzugen, steigt die Anzahl an frei im Handel verfügbaren Gesundheitsprodukten und diagnostischen Mitteln für zuhause, es wird sogar ein Schwarzmarkt ausgemalt, wo Medikamente besorgt werden können, die Spuren von Alkohol und Rauchen eliminieren. Auch viele Unternehmen müssen ein „health package“ für ihre Mitarbeiter*innen anbieten, um ihren Gesundheitsscore vom Staat zu erhalten, daher werden ‚gesunde Verhaltensweisen‘ in vielen Recruiting-Prozessen bereits abgefragt. ====3) „Technik erlöst“ – personalisierte Behandlungen durch Daten und Roboter==== Durch die Entwicklung der technologischen Mittel glauben viele Menschen, dass Technologie alle gesundheitlichen Probleme lösen kann. Pränatale Tests und Ermittlung der genetischen Prädispositionen werden Standard, verschiedene Tools, Roboter und Konnektivität stehen fast allen Menschen zur Verfügung, da „smart housing“ Einzug hält. So haben Regierungen, Behörden und Organisationen auch immer mehr Daten zur Verfügung, die sie unterschiedlich nutzen: a) zur Information über gesundheitliche Auswirkungen als auch Warnsysteme, z.B. durch am Körper getragene oder implantierte Sensoren b) über eine genauere Ermittlung des menschlichen Genoms, die ein differenziertere ethische Debatten notwendig machen und c) personalisierte Medizin und Diagnostik, die durch Frühdiagnosen und sogar synthetische Organe maßgeschneiderte Behandlungen möglich machen. Die Kombination aus Daten, Genetik und personalisierter Medizin ändert auch die Interaktion mit dem Gesundheitssystem: auch hier verteilen Versicherungen Prämien bzw. erschweren den Zugang, woraufhin Sondertöpfe für Bedürftige geschaffen werden müssen. Der Arztberuf ändert sich hin zu mehr Onlineberatungen, während die medizinischen Curricula zunehmend holistischer gedacht werden. Durch mehr Online-Interaktionen stieg nämlich auch die Zahl der psychischen Erkrankungen sowie einem Diskurs am „Recht zu verschwinden“ und weniger Daten zu teilen.
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FurtherLinks* https://www.ehfg.org/fileadmin/downloads/13-0-health-futures/EHFG_Health_Futures_Project_Report.pdf