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Seitenwerte für „Nesthocker“

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ArticleTitle„Nesthocker“? Wann junge Erwachsene aus dem Elternhaus ziehen
ArticlePicture
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Hiker-1607078 640.jpg
ArticlePictureAltTextJunger Mann mit Koffer geht einem Sonnenuntergang entgegen.
ArticlePictureTextPixabay.
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TagsFamilie · Kinder · Gesellschaft · Jugend
ScienceFieldsErziehungswissenschaften · Erziehungswissenschaften · Soziologie · Soziologie
TrendsAlter-Bevölkerungsentwicklung-Subtrend · Armut-Subtrend · Demographie Megatrend · Globaler Wandel Megatrend · Gesellschaftsstrukturen-Subtrend · Liquid-Youth-Subtrend · Rainbow-Families-Subtrend · Soziale-Ungleichheit-Subtrend · We-Cultures-Subtrend · Wertewandel-Subtrend
Editor
PublisherWienerWissensWelt
TitleNesthocker
Author
PlaceWien
DateJear2017
TypeInternetdokument
SourceLinkExternalhttp://www.oif.ac.at/fileadmin/ggp-austria/Publikationen/ggp_broschuere_2013.pdf
ArticleSourceBiblioCopyPasteBuber-Ennser, Isabella / Neuwirth, Norbert / Testa, Maria Rita (2013): Familienentwicklung in Österreich 2009–2013, Partnerschaft, Kinderwunsch, Kinderbetreuung und ökonomische Situation, In: Generations and Gender Programme: [http://www.oif.ac.at/fileadmin/ggp-austria/Publikationen/ggp_broschue
ArticleShortTextIn Österreich ist die Zahl der 20- bis 40-Jährigen, die (noch) mit ihren Eltern zusammenleben, im west- und nordeuropäischen Vergleich hoch. Der Wunsch nach einem eigenen zu Hause wird auch nach Jahren nicht immer umgesetzt. Zu diesem Schluss kommt die Studie „Familienentwicklung in Österreich“.
ArticleText<h4>Männer leben länger bei ihren Eltern als Frauen </h4> <p class="text-justify">Bei den „Nesthockern“ lassen sich starke genderspezifische Unterschiede feststellen. Während 39 % der Männer zwischen 25 und 29 noch mit mindestens einem Elternteil zusammenleben, sind es bei Frauen 21 %. Mit steigendem Alter setzt sich dieser Trend fort: Zwischen 30 und 34 lebt noch ein Fünftel der Männer in dem Elternhaus, aber nur 8 % der Frauen. Auch andere Lebensschritte werden von Männern laut Studie durchschnittlich später gesetzt: So ziehen sie später mit einem*einer Partner*in zusammen, heiraten später und bekommen später das erste Kind. </p> <h4>Ursachen ungeklärt </h4> <p class="text-justify">Die Studie „Familienentwicklung in Österreich“, die Daten zwischen 2009 und 2013 erhob, gibt keine Antwort auf die Frage, warum in Österreich vergleichsweise viele junge Menschen länger- und langfristig mit ihren Eltern zusammenwohnen. Auch welche Faktoren dazu beitragen, einen Auszugswunsch (nicht) zu realisieren, wurde nicht erhoben. </p> <h4>Wird der Wunsch nach einem eigenen zu Hause umgesetzt?</h4> <p class="text-justify">Die Studie wollte zu Beginn des Untersuchungszeitraums von den jungen Erwachsenen wissen, ob sie Wünsche bzw. konkrete Pläne hätten, innerhalb der nächsten drei Jahre auszuziehen. Nach Ablauf dieses Zeitraums wurden die Studienteilnehmer*innen erneut befragt. Aus dieser Langzeitstudie wurde ersichtlich, dass es einigen trotz starkem Wunsch nicht gelungen war, das Elternhaus zu verlassen:</p> * 2/3 der Männer, aber * 4/5 der Frauen <p>&nbsp;</p> <p class="text-justify"> konnten ihren Auszugswunsch realisieren. Genderübergreifend gelang demnach etwa der Hälfte aller Befragten innerhalb von vier Jahren ein Auszug. Ab Mitte 30 sinkt die Wahrscheinlichkeit, einen eigenen Haushalt zu gründen. </p>
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