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Minimalismus: Ist weniger mehr?: Unterschied zwischen den Versionen

Wiener­WissensWelt

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|SourceLinkExternal=http://othes.univie.ac.at/20712/1/2012-05-16_0706457.pdf
 
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|ArticleSourceBiblioCopyPaste=Grießhuber, Sheila (2012): „Der ‚Cult of Less‘ und die Eliminierung des Materiellen Zu Motiven, Werten und Normen im digitalen Minimalismus“ .
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|ArticleSourceBiblioCopyPaste=Grießhaber, Sheila (2012): „Der ‚Cult of Less‘ und die Eliminierung des Materiellen Zu Motiven, Werten und Normen im digitalen Minimalismus“ .
 
|ArticleShortText=„Minimalismus“ gibt es nicht nur nur in Kunst oder Architektur. Für eine mehrheitliche junge, digitalisierungsaffine Gruppe ist Minimalismus ein Lebensstil, der mehr Freiheit und weniger Stress verspricht. Geprägt von dem deklarierten und bewussten Verzicht auf ein „zu Viel“ an materiellem Besitz, soll der Weg für ein erfülltes Daseins geebnet werden.
 
|ArticleShortText=„Minimalismus“ gibt es nicht nur nur in Kunst oder Architektur. Für eine mehrheitliche junge, digitalisierungsaffine Gruppe ist Minimalismus ein Lebensstil, der mehr Freiheit und weniger Stress verspricht. Geprägt von dem deklarierten und bewussten Verzicht auf ein „zu Viel“ an materiellem Besitz, soll der Weg für ein erfülltes Daseins geebnet werden.
 
|ArticleText=====„Befreiung“ nur durch Überfluss möglich====
 
|ArticleText=====„Befreiung“ nur durch Überfluss möglich====
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====100 Dinge – oder weniger====
 
====100 Dinge – oder weniger====
Ganz ohne Besitz kommen Minimalist*innen heute meist nicht aus. Ein „Ziel“ ist für manche, maximal 100 Dinge zu besitzen oder nur so viel, wie in einen kleinen Koffer passt. Für diesen Lebensstil lassen sich im Internet viele „Vorbilder“ finden, über die auch Grießhuber berichtet.  
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Ganz ohne Besitz kommen Minimalist*innen heute meist nicht aus. Ein „Ziel“ ist für manche, maximal 100 Dinge zu besitzen oder nur so viel, wie in einen kleinen Koffer passt. Für diesen Lebensstil lassen sich im Internet viele „Vorbilder“ finden, über die auch Grießhaber berichtet.  
  
 
====Konsumkritik? Jein.====
 
====Konsumkritik? Jein.====
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====Minimalismus als Chance für Nicht-Minimalist*innen?====
 
====Minimalismus als Chance für Nicht-Minimalist*innen?====
Minimalismus in dieser Form wäre demnach vor der Digitalisierung nicht möglich gewesen, findet auch Grießhuber. Es geht nicht um Verzicht oder gar Askese, sondern um den Zugriff auf moderne Technologien. Insofern entspricht Minimalismus bzw. der „Cult of Less“ den Normen unserer Zeit. Selbstverwirklichung und ein individueller Lebensstil stehen im Vordergrund.
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Minimalismus in dieser Form wäre demnach vor der Digitalisierung nicht möglich gewesen, findet auch Grießhaber. Es geht nicht um Verzicht oder gar Askese, sondern um den Zugriff auf moderne Technologien. Insofern entspricht Minimalismus bzw. der „Cult of Less“ den Normen unserer Zeit. Selbstverwirklichung und ein individueller Lebensstil stehen im Vordergrund.
 
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Version vom 13. Juni 2017, 15:43 Uhr



WISSEN

Minimalismus und der „Cult of Less“: Ist weniger mehr?

Couch und Couchtisch mit Buch und Blume

Pixabay, CC_0 Copyright siehe: Lizenzen.

Medien

Quelle: YouTube.com. Rechte siehe: Lizenzen.

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Bibliographische Information

 

Basiert auf:

  • Link zur Hauptquelle dieses Artikels. Grießhaber, Sheila (2012): „Der ‚Cult of Less‘ und die Eliminierung des Materiellen Zu Motiven, Werten und Normen im digitalen Minimalismus“ .