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Seitenwerte für „Grüne Dächer - Dachbegrünung“

Wiener­WissensWelt

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Werte von „Articles“

ArticleTitleGrüne Dächer gegen Stadt-Hitze
ArticlePicture
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ArticlePictureAltTextDächer in der Stadt
ArticlePictureTextPixabay, CC_0.
VideoContent
TagsSmart City · Green · Infrastruktur
ScienceFieldsBauwesen · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Bauwesen · Umweltingenieurwesen Angewandte Geowissenschaften · Umweltingenieurwesen Angewandte Geowissenschaften
TrendsEcological-Change-Subtrend · Globaler Wandel Megatrend · Green-Subtrend · Klimawandel-Subtrend
Editor
PublisherWienerWissensWelt
TitleGrüne Dächer - Dachbegrünung
Author
PlaceWien
DateJear2017
TypeInternetdokument
SourceLinkExternalhttps://www.wien.gv.at/wirtschaft/standort/pdf/beschaeftigung-trendanalysen-branchen.pdf
ArticleSourceBiblioCopyPasteDie Zukunft der Beschäftigung in Wien – Trendanalysen auf Branchenebene: [https://www.wien.gv.at/wirtschaft/standort/pdf/beschaeftigung-trendanalysen-branchen.pdf https://www.wien.gv.at/ wirtschaft/ standort/pdf/ beschaeftigung-trendanalysen-branchen.pdf]
ArticleShortTextStädtische Betonwüsten versiegeln den Boden, Gebäude dicht an dicht speichern die Sommerhitze. Wo kein Platz mehr ist für Parks und bodennahe Grünflächen, bieten sich begrünte Dächer bzw. Dachgärten an, um sog. „Hitzeinseln“ in Großstädten zu entlasten.
ArticleText====„Eierlegende Wollmilchsau“ Dachbegrünung==== Laut dem Report „Die Zukunft der Beschäftigung in Wien“ der MA 23 für Wirtschaft, Arbeit und Statistik, der sich auch mit Green Jobs der Zukunft befasst, sind begrünte Dächer die „eierlegende Wollmilchsau“ für das Stadtklima. „Sie reinigen Luft und Wasser, isolieren Gebäude und senken die Temperatur in aufgeheizten, dicht bebauten Grätzeln.“, so der Bericht. Über 5.000 Hektar Dachfläche bietet Wien, was der Größe Favoritens und Simmerings zusammen entspricht. Wiens Dächer beherbergen einiges an grünem Potential. ====Neubau oder Nachrüstung==== Am einfachsten sind Dachflächen zu begrünen, wenn das bereits bei einem Neubau mit konzipiert wird. Doch die Dächer vieler Häuser können auch im Nachhinein mit Dachgärten oder einer Grünschicht ausgestattet werden, um das Mikroklima des Bezirks zu verbessern. Fast die Hälfte aller Wiener Gebäude eignen sich für ein Begrünungskonzept; Derzeit kleiden sich jedoch nur 2 % der Dächer in frischespendendem Grün. ====Kühlendes Wasser und Isolation==== Doch wie wirken grüne Dächer genau? Einerseits werden Häuser von oben her isoliert, wodurch sich weniger Hitze im Gebäude sammelt, die anschließend in den heißen Sommermonaten nur schwer wieder abgebaut werden kann. Zudem speichern begrünte Dächer 70 % des Niederschlags: Er verdunstet oder wird später abgegeben und kühlt so das Umfeld, statt direkt in die Kanalisation zu gelangen und aus der überhitzten Stadt hinausgeleitet zu werden. Das bietet eine „echte“ Lösung für das Hitzeproblem, denn Klimaanlagen und herkömmliche Isolierungen verlagern die Hitze lediglich. ====Leistungs-Plus für erneuerbare Energien==== Begrünte Dächer fördern zudem auch indirekt eine bessere Klimabilanz. Kombiniert man Fotovoltaikanlagen mit grünen Dächern, werden erstere durch letztere nachts heruntergekühlt. Da Fotovoltaikanlagen paradoxerweise immer weniger Strom produzieren, je heißer es wird, kann dadurch der Energie-Output gesteigert werden, da Solarzellen bei 20 Grad Celsius optimal funktionieren. ====Begrünungsvarianten für Wiener Dächer==== Ob und wie ein Dach begrünt werden kann, hängt von zwei Faktoren ab: Der Neigung des Daches, und der Statik des Gebäudes. Bei bis zu 5 Grad Neigung (und ausreichenden statischen Voraussetzungen) kommt eine intensive Begrünung, also ein Dachgarten in Frage. Bei bereits 30 cm Substrat können schon Sträucher, Gemüse- und Blumenbeete gepflanzt werden. Doch auch, wenn das Dach schräger ist, gibt es Begrünungsoptionen. Wenn kein aktiv nutzbarer Dachgarten möglich ist, so kann dennoch durch Gräser, Moose und andere niedrige Pflanzen ohne tiefe Wurzeln der Umwelt-Effekt von Gründächern genutzt werden. ====Wie grün ist Wien?==== Wien hat mit ca. 50 % einen wirklich hohen Grünflächenanteil für eine Großstadt, und die Smart City Strategie hat zum Ziel erklärt, diesen trotz steigendem Wohnraumbedarf auch künftig zu erhalten. Im Vergleich: Europaweit liegt der Grünanteil von Städten bei 18,6 %. ====Grünflächen in Wien ungleich verteilt==== Allerdings sind die Grünflächen Wiens sehr ungleich verteilt. So werden etwa landwirtschaftliche Nutzflächen im 22. Bezirk auch zu dem Grünflächenanteil gezählt, da sie sich innerhalb der Stadtgrenzen befinden. In vielen anderen Städten dahingegen befinden sich Äcker und Felder in den Vorstädten oder im Umland, wodurch das Bild etwas verzerrt wird. In den Innenstadtbezirken sind Grünflächen dahingegen spärlich gesät, weshalb hier die lokale Temperatur im Sommer auch besonders hoch ist. So liegt der Grünflächenanteil im ersten Bezirk und Bezirken 4 – 9 jeweils bei unter 20 %. ====Dächer mit Potential==== Ob das Dach des eigenen Wiener Hauses sich für eine Begrünung eignet, lässt sich übrigens leicht feststellen. Die Stadt Wien stellt dafür einen sog. Gründachpotenzialkataster zu Verfügung, der eine erste Einschätzung dazu liefert. Eventuell sind anschließend genauere bauliche Überprüfungen möglich. Kann und soll das Dach zu einem Gründach umfunktioniert werden, können Fördermöglichkeiten bis zu 2.200 Euro in Anspruch genommen werden.
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FurtherLinks* Die Zukunft der Beschäftigung in Wien – Trendanalysen auf Branchenebene: https://www.wien.gv.at/wirtschaft/standort/pdf/beschaeftigung-trendanalysen-branchen.pdf