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Wiener­WissensWelt

Drehscheibe für Bildung, Forschung und Wirtschaft.

Diese Tabelle hat insgesamt 54 Zeilen.

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12-Stunden-Arbeitstag 12-Stunden-Arbeitstag: Gesundheitsrisiko und höhere Fehlerquote?
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Mensch bei der Arbeit Pixabay. CC_0. Arbeit · Berufskrankheit Politikwissenschaften · Psychologie · Politikwissenschaften · Psychologie · Wirtschaftswissenschaften · Wirtschaftswissenschaften WienerWissensWelt 12-Stunden-Arbeitstag Wien 2017 Internetdokument URL Blasche, G., Bauböck, V. M., & Haluza, D. (2017): Work-related self-assessed fatigue and recovery among nurses. International Archives of Occupational and Environmental Health, 90, 197-205. Online unter http://link.springer.com/article/10.1007/s00420-016-1187-6 . Flexiblere Zeitgestaltung für Angestellte, sagen die Befürworter*innen – gesundheitsgefährdende Policy, die nur Arbeitgeber*innen dient, so die Gegner*innen. Ob die Maximalarbeitszeit auf täglich 12 Stunden ausgeweitet werden sollte, ist kontrovers und politisch heiß umkämpft. <h4>Studie untersucht 12-Stunden-Schichten </h4> <p class="text-justify">Eine pflegewissenschaftliche Studie, die November 2016 erschien versucht nun, die Frage nach den Auswirkungen eines 12-Stunden-Arbeitstags anhand von detaillierten Erhebungen zu beantworten. 48 Pleger*innen wurden gebeten, fünf Tage lang Aufzeichnungen über ihr Wohlbefinden, ihre Konzentration, ihren Schlaf und ihr Stresslevel zu führen. Anschließend arbeiteten sie an zwei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils 12 Stunden. Die erhobenen Daten wurden ausgewertet und mit den jeweiligen Arbeitsschichten korreliert. Durchgeführt wurde die Studie von Gerhard Blasche, Verena-Maria Bauböck und Daniela Haluza von dem Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien. </p> <h4>Nur ausreichend Erholung kompensiert lange Arbeitstage </h4> <p class="text-justify">Das Ergebnis der Studie: Das Wohlbefinden der Teilnehmer*innen der Studie sank, im Vergleich zu freien Tagen, nachweislich im Verlauf des Arbeitstages. Um zwei aufeinanderfolgende 12-Stunden-Schichten erholungstechnisch zu kompensieren, waren insgesamt drei freie Tage notwendig. Längere Arbeitstage können demnach nur dann gesundheitsneutral implementiert werden, wenn anschließend wirklich für ausreichend Erholungszeit gesorgt ist.</p> <h4>Mehrtägiges Wochenende besser als einzelne freie Tage</h4> <p class="text-justify">Einzelne freie Tage unter der Woche können dahingegen mehrere freie Tage am Stück nur unzureichend ersetzen. Nach einem regulären Wochenende war laut einer Studie die gefühlte Erholung deutlich höher als nach zwei einzelnen freien Tagen während der Woche. Zudem fühlten sich die Befragten nach zwei freien Tagen am Stück tatkräftiger. Mehrere Tage hintereinander freizuhaben machen Arbeitskräfte demnach produktiver, als einzelne Tage – selbst, wenn die gesamte Freizeit pro Woche in beiden Fällen ident ist.</p> <h4>Pflegewissenschaftliche Studie übertragbar?</h4> <p class="text-justify">Die Studie von Blasche und al. verdeutlicht, welche schwerwiegende Folgen zu lange Arbeitstage, gepaart mit zu wenig Erholungszeit, haben können. Untersucht wurden allerdings ausschließlich Pfleger*innen, deren Tätigkeit notorisch psychisch, physisch und mental anstrengend sein kann. Nicht beantwortet werden kann, inwieweit die Ergebnisse dieser pflegewissenschaftlichen Studie auf andere Branchen und Tätigkeitsfelder übertragbar sind. </p> me blue
Akademische digitale Kommunikation und wissenschaftlicher Profilaufbau Akademische digitale Kommunikation und wissenschaftlicher Profilaufbau
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Monitore vernetzt Pixabay, CC_0 Big Data · Digitalisierung · Hochschule · Wissenschaft · Kommunikation Gernot Hausar elib.at Akademische digitale Kommunikation und wissenschaftlicher Profilaufbau Gernot Hausar eLib.at 2019 Internetdokument URL Was spielt bei Wissenschaftskommunikation eine Rolle? Neben der "klassischen" Kommunikation zwischen Wissenschaftler*innen werden auch digitale Netzwerke immer wichtiger für den wissenschaftlichen Ideen- und Informationsaustausch. In diesem kleinen [https://www.univie.ac.at/elib/index.php?title=Akademische_digitale_Kommunikation_und_wissenschaftlicher_Profilaufbau_-_Hausar_-_2019 Artikel] werden Kurzinformationen und Links zu Werkzeugen, Anleitungen und Plattformen aufgelistet und kurz erläutert, damit die Orientierung in diesem sich rasch verändernden Umfeld erleichtert wird. Aus dem Artikeltext: ''Neben der "klassischen" Kommunikation zwischen Wissenschaftler*innen werden auch digitale Netzwerke immer wichtiger für den wissenschaftlichen Ideen- und Informationsaustausch. In diesem kleinen Artikel werden Kurzinformationen und Links zu Werkzeugen, Anleitungen und Plattformen aufgelistet und kurz erläutert, damit die Orientierung in diesem sich rasch verändernden Umfeld erleichtert wird.'' ''Einführend gibt es hier Links zum Recherchevorgang, dem digitalen Medium und der Wichtigkeit des Erhaltens und Teilens von Quellen - sowohl analog als auch digital - die manchen geneigten Leser*innen als Auffrischung und Inspiration dienen können.'' * [[Wissenschaftliche_Methode_-_Scientific_Method_-_Frank_Wolfs|Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten]] (Wolfs): Ein kurzer Überblick über die wissenschaftliche Methode. * [[Gebrauchsanleitung_fuer_Archive_-_Martin_Burkhardt|Gebrauchsanleitung für Archive (Martin Burkhardt)]]: Eine Einführung in die Arbeit mit Papierarchiven. * [[Medien:Bestandsaufnahme_Medienarchive_-_Medienheft.ch_-_2005_-_Dirk_Leuffen_-_Stephan_A_Weichert|Medienarchive (Leuffen; Weichert)]]: Dieser Überblick aus 2005 beschäftigt sich mit der Frage, warum wir Quellen für nachfolgende Generationen speichern und teilen sollten - und gibt eine Reihe an Beispielen dafür. * [[Medium_is_the_message_-_Elektronisches_Publizieren_-_Gernot_Hausar_-_2007|Überlegungen zum elektronischen Publizieren]]: Überlegungen zu den Eigenheiten des digitalen Veröffentlichens von Inhalten. * [https://www.historicum.net/service/archiv/lehren-lernen/computer-im-geschichtsstudium/literaturverwaltung/ SL blue
Arbeitsmodelle für die Zukunft Brave New Work: Arbeitsmodelle der Zukunft
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Mann im Anzug Pixabay. CC_0. Arbeit · Berufsbilder · Arbeitsmarkt · Flexibilisierung Archäologie · Archäologie · Geschichte · Geschichte · Soziologie · Wirtschaftswissenschaften · Soziologie · Wirtschaftswissenschaften WienerWissensWelt Arbeitsmodelle für die Zukunft Wien 2017 Internetdokument URL Eurofund (2015), New forms of employment, Publications Office of the European Union, Luxembourg: [https://www.eurofound.europa.eu/sites/default/files/ef_publication/field_ef_document/ef1461en.pdf https://www.eurofound. europa.eu/sites/ default/files/ ef_publication/ field_ef_document/ ef1461en.pdf Statistiken zeigen: Klassische Nine-to-five Vollzeit-Jobs im unbefristeten Anstellungsverhältnis werden seltener. Ein internationaler Trend, der sich auch in Wien widerspiegelt – so haben in den letzten zehn Jahren geringfügige Beschäftigungsverhältnisse um 90 % zugenommen, befristete Verträge um 29 % und Leiharbeit um 42 %. „Reguläre“ Vollzeitjobs sind in demselben Zeitraum dahingegen nur um 5 % angewachsen. Doch welche „New Work“-Formen gibt es? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Bericht „Neue Beschäftigungsformen in Europa“ des Eurofund der Europäischen Union. Hier sind einige wichtige Arbeitsmodelle der Zukunft vorgestellt. ====Job Sharing==== Eine Vollzeitstelle wird auf zwei oder mehr Arbeitnehmer*innen aufgeteilt. Dadurch können eventuelle Ausfälle durch Krankheit und Urlaub besser abgedeckt werden. Gleichzeitig werden Teilzeitstellen geschaffen, die mehr Zeit für Aus- bzw. Weiterbildung, Betreuungsaufgaben, Freizeit oder eine andere berufliche Tätigkeit schaffen. Eine gute Abstimmung zwischen den Personen, die sich die Stelle Teilen, ist elementar für das reibungslose Funktionieren dieses Modells. ====Bezahlung über Gutscheine==== Fallweise oder regelmäßig Beschäftigte werden über Gutscheine bezahlt, die anschließend in Geld umgetauscht werden können. Die Gutscheine werden von den Arbeitgeber*innen erworben und inkludieren neben dem Gehalt auch eine Form der Versicherung, klassischerweise eine Unfallversicherung, für die Zeit der Beschäftigung. Mit der Gutschein-Arbeit soll eine unkomplizierte Alternative zu illegalen und unversicherten Anstellungsverhältnissen geschaffen werden. In Österreich wurde Gutschein-Arbeit primär für Tätigkeiten in Privathaushalten, wie Reinigungsarbeiten, eingeführt. Gutscheine dafür können z.B. in Trafiken erworben werden. ====Interimsmanagement==== Ein Interimsmanagement-Unternehmen vermittelt spezifisch ausgewählte Personen für befristete Führungs- bzw. Leitungstätigkeiten. Anders als bei traditioneller Leiharbeit sind Interimsmanager*innen hochqualifiziert und in Unternehmen tätig, um diesen bei der Lösung eines spezifischen Problems zu assistieren, eine Krise zu managen oder ein Zeitfenster zu überbrücken, bis die Stelle permanent besetzt werden kann. Je nach Vertrag sind Arbeitnehmer*innen entweder direkt im Unternehmen angestellt, in dem sie derzeit tätig sind, oder bei der vermittelten Firma. Die Vertragsdauer kann von einigen Monaten bis zu ca. zwei Jahren reichen. Interimsmanager*innen sind typischerweise in ihren über 40 bzw. über 50 Jahre alt, konnten bereits viel Vorerfahrung sammeln und sind häufig im Human Ressource Bereich tätig. Vorteile dieser Form der „New Work“ sind abwechslungsreiche Aufgaben in verschiedenen Unternehmen sowie eine flexiblere Arbeitsgestaltung. ====Kollaboratives Arbeiten==== Bei dem Kollaborativen Arbeiten schließen sich selbstständig Tätige oder Klein- und Mittelständische Unternehmen zusammen, um gewisse Ressourcen gemeinsam zu nutzen oder Aufträge zu übernehmen. Dadurch wird ein Netzwerk aufgebaut, das Selbstständigen bzw. kleineren Unternehmen Sicherheit bietet. Ein Beispiel für Kollaboratives Arbeiten sind Co-Working Spaces: Hier werden Büroräumlichkeiten mit anderen geteilt. So kommt Infrastruktur, wie Postempfang und Meetingräume, mehreren zu Gute. Bei sog. „Schirmorganisationen“ werden keine physischen Räume geteilt, aber Dienstleistungen wie Rechnungslegung oder Steuererklärung werden zentral geregelt. In beiden Fällen können Kosten gespart werden und es ergeben sich Vernetzungsmöglichkeiten. Bei dem demokratisch organisierten genossenschaftlichen Arbeiten wiederum werden Aufträge gemeinsam bearbeitet, auch wenn Mitglieder keine Räumlichkeiten teilen. ====Brave New Work: Herausforderung für regulative Instanzen==== Neue Arbeitsmodelle bieten viele Chancen: Im Idealfall ermöglichen bzw. erleichtern sie selbstbestimmtes, interesseorientiertes Arbeiten. Im Sinne der sozialen Absicherung sollten diese neuen Arbeitsmodelle jedoch auch mitbedacht werden. ====Soziale Absicherung bei diversen Arbeitsformen==== So sind in Österreich etwa 28 % aller Erwerbstätigen weniger als Vollzeit beschäftigt, was Auswirkungen über spätere Pensionsbezüge und die Finanzierung des Sozialsystems hat. Durch die Ausweitung von Selbstständigkeit, Jobsharing und Co. ergeben sich Konsequenzen für einzelne Erwerbstätige, aber auch für die Gesellschaft. Diese sind teils schwierig abzuschätzen bzw. vorherzusagen. Da neue Arbeitsmodelle immer häufiger werden, ist die Auseinandersetzung mit ihnen gesellschaftspolitisch unabdinglich, so die Conclusio des Eurofund-Reports. me blue
Arbeitswelten - Sicht nachfolgender Generationen Schöne neue Arbeitswelten: Wie die nächsten Generationen "Arbeit" sehen
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Industriearbeiter am Weg zur Arbeit Pixabay, CC_0. Digitalwirtschaft · Arbeit · Berufsbilder · Digitalisierung Geschichte · Geschichte · Soziologie · Wirtschaftswissenschaften · Soziologie · Wirtschaftswissenschaften WienerWissensWelt Arbeitswelten - Sicht nachfolgender Generationen Wien 2017 Internetdokument URL [https://centres.insead.edu/emerging-markets-institute/millennials-project/documents/GenerationsXYZ-WorkplaceCulture-ebook1.pdf Brave New Workplace - Generations Series - A Look at how Generations X, Y and Z are reshaping the nature of work (PDF)] "Brave New Workplace"-Befragungen von Universum, INSEAD Emerging Markets Institute, The HEAD Foundation und des MIT Leadership Centers zur Sicht nachfolgender Generationen auf "(Erwerbs)arbeit" vor dem Hintergrund einer immer weiter auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich und dem zunehmenden Wegfallen der Arbeit durch Automatisierung. <h4>Notwendigkeit der Arbeit ?! </h4> <p class="text-justify">Während in diversen Medienberichten das Ende der Erwerbsarbeit und das bedingungslose Grundeinkommen beschworen wird, gibt es gleichzeitig Berichte über immer anspruchsvollere Arbeitnehmer*innen der jüngeren Generationen, die nicht jede Erwerbsarbeit bedingungslos annehmen und lieber kündigen, als gegen Ihre Prinzipien und Pläne zu verstoßen. Um mehr Hintergrundinformationen zu diesen beiden Entwicklungen - und insbesondere dem Zusammenhang zwischen ihnen - zu bekommen, werden immer wieder Befragungen der in den Medien so beliebten "Buchstabengenerationen" durchgeführt.</p> <h4>Die "Buchstabengenerationen" </h4> <p class="text-justify">Während verschiedenste Generationennamen wie "Millenials", "What?", "X" oder "Y" in Medienberichten und Befragungen oft bemüht werden, ist es kaum möglich, einheitliche Definitionen derselben zu finden. Eine der wenigen definierten Gruppen waren die "Baby Boomers" (1946 bis 1964), die in offiziellen Statistiken des US Census Bureau auch als solche ausgewiesen werden.'"`UNIQ--ref-00000003-QINU`"' Viele andere "Generationen", wie X (etwa 1965-1984), Y (etwa 1975-2005) oder die Millenials (1982-2004), die in den Medien auftauchen, sind bestenfalls loose Einteilungen in Zeitabschnitte um die 10-20 Jahre, die im Einzelfall von den hier erwähnten Definitionen abweichen können und daher in dieser Form in offiziellen Statistiken nicht auftauchen. Trotzdem bieten sie ein grobes begriffliches Werkzeug, wenn es um die Erwartungen, Ängste und Hoffnungen der nächsten Generationen geht.</p> <h4>Generationenbefragungen </h4> <p class="text-justify">Universum, INSEAD Emerging Markets Institute, The HEAD Foundation und das MIT Leadership Center haben im Rahmen ihrer gemeinsamen Befragung die Generationen X (1965-1983) und Y (1984-1996) sowie die Generation Z (1997-2002) definiert und zu ihren Erwartungen und Ängsten in Bezug auf Erwerbsarbeit befragt ("Brave New Workplace"). Insgesamt nahmen etwa 19000 Personen aus 19 Ländern an der Befragung teil. </p> <h4>Was bedeutet in Zukunft "Arbeit"? </h4> <p class="text-justify">Im Rahmen der Befragung konnten große Fragen ausgemacht werden, die über die Generationen zum Thema Arbeit gestellt werden: * Passt diese Arbeit zu mir? * Ist es ein sicherer Job? * Gibt es Aufstiegs- bzw. Weiterentwicklungsmöglichkeiten? * Wo und wie will ich langfristig arbeiten (selbstständig/angestellt)? </p> <h4>Unterschiede und Überschneidungen zwischen den Generationen</h4> <p class="text-justify">Alle befragten Generationen suchen Sinn in ihrer Arbeit. Eine weitere Gemeinsamkeit war auch die Angst, in einem Job ohne Perspektive gefangen zu sein. Starke Unterschiede gibt es in Bezug auf ein positives Bild der Zukunft zwischen den Generationen. So sieht - in unterschiedlichen regionalen Ausprägungen - die Generation Y der Zukunft weitaus positiver entgegen als die Generation X. Trotzdem ist der Drang, selbst etwas aufzubauen, z.B. im Rahmen eines eigenen Start-Ups, in unterschiedlichen Ausprägungen bei allen Generationen weltweit vorhanden und wird durch die neuen digitalen Werkzeuge weiter befördert. </p> <h4>Empfehlungen für Arbeitgeber*innen</h4> <p class="text-justify">Abschließend werden aus den Ergebnissen Empfehlungen für Arbeitgeber*innen abgeleitet, die hier im englischen Original wiedergegeben werden: * State purpose, early and often ("Sinn-volle Arbeit") * Make the issue of “fit” not a nice-to-have, but a strategic priority ("Klar kommunizierte Unternehmenskultur") * Make large organizations feel small and nimble ("Agiles Arbeiten") * Investigate and root out feelings of fear in the workplace ("Work-Life-Balance Maßnahmen") * See turnover as an opportunity ("Akzeptanz der Fluktuation") * Investigate how to improve training and development ("Flexible Weiterbildungen") * Take steps to support the multigenerational workforce ("Generationsübergreifende Arbeitsansätze") </p> <p class="text-justify">Eine detailliertere Übersicht findet sich in der [https://centres.insead.edu/emerging-markets-institute/millennials-project/documents/GenerationsXYZ-WorkplaceCulture-ebook1.pdf online abrufbaren Zusammenfassung der Befragung (PDF)]. </p> gh blue
Are failures cool Are failures cool – is making mistakes fancy?
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Ice with Polar Bear. Pixabay, CC_0. Offen mit Fehlern umgehen – Crane Ashberry Industry Film START_WIDGET5bb67ee2a5dd2a05-1END_WIDGET Innovation · English Content Ethik · Ethik · Philosophie · Philosophie · Psychologie · Psychologie Stadt Wien Präsentastion auf der Vienna Innovation Conference Elke M. Schüttelkopf Wien 2018 Internetdokument URL Presentation by Mag. Elke M. Schüttelkopf MSc MBA at the third Vienna Innovation Conference by the City of Vienna on January 24, 2018. Within every organization, people have to deal with mistakes and failures. Both employees and employers make mistakes, which is definitely not a bad thing. A decennium ago, a decade ago, and nowadays mistakes happen, but the way people deal with them may have changed. Yet, the question remains the same and concentrates on the circumstances when it is okay to make mistakes, and subsequently how to deal with these failures? ==Why mistakes happen== To check the circumstances, under which mistakes happen, the main reasons are twofold. First, some mistakes are made on purpose, which questions whether these can be considered as mistakes at all. The second reason (and closer to the concept of failure) is mistakes that happen accidentally. Underlying reasons for these accidental failures range from (over)motivation, exhaustion to being distracted. Regardless of the reason, when people are not concentrated, failures are looming. ==Be open about it!== Hence, if people make mistakes, they should communicate this to their customers so expectations are set well. Perhaps customers may not be willing to pay as much for products or services as the price tag states. However, product failures can also bring value to the customer, especially when the mistake does not hamper the core functionality of the product or service. On the contrary, a customer can even gain more value from a product, which has a failure at first stance, but also may now have different functionalities. Hence, the customer gains value from having a mistakenly better product, and the organization, in which the mistake was made, can expand its product portfolio. ==Mistakes as business opportunities== Furthermore, the circumstances, under which mistakes happen, make it seem that mistakes are predictable. Yet, they cannot be completely prevented. Moreover, once mistakes are in place, they can be embraced as an opportunity instead of a threat. In order to make an opportunity out of mistakes, the key is to be open about them. Employees should be open about them to their employers in order for the employers to learn from them and inform others within the organization to learn from the mistake made. This happens either by preventing these mistakes in the future or by regarding the mistake as a business opportunity that brings in ideas for new products or services. ==Does it need correction?== No, not every failure needs correction. Sometimes customers may even gain extra value from a product with an initial failure, it may be even better not to correct the mistake. Moreover, sometimes the failure does not harm subsequent processes, so that failure correction would only cost additional resources that could be allocated differently. Nonetheless, there are two instances where failures may need correction. First, failures need correction when damage has been caused, which prevents the customer or user (if the outcome is used within the organization) from gaining value. Second, correction aids (organizational) learning. In this case, the producing employee becomes more aware of the failure and learns from the mistake. The latter is a clear example of single-loop learning that takes place in every organization. Conclusively, failing is neither cool nor fancy, but certainly contributes to learning and, in the end, to customer satisfaction. sk blue
Berufe mit Zukunft in Wien Wien: Diese Berufe haben Zukunft
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Hochhäuser am Abend Pixabay. CC_0. Arbeit · Berufsbilder · Wien · Industrie 4.0 Erziehungswissenschaften · Informatik · Informatik · Erziehungswissenschaften · Wirtschaftswissenschaften · Wirtschaftswissenschaften WienerWissensWelt Wien: Diese Berufe haben Zukunft Wien 2017 Internetdokument URL Die Zukunft der Beschäftigung in Wien – Trendanalysen auf Branchenebene: [https://www.wien.gv.at/wirtschaft/standort/pdf/beschaeftigung-trendanalysen-branchen.pdf https://www.wien.gv.at/wirtschaft/ standort/pdf/ beschaeftigung-trendanalysen-branchen.pdf] Während die Stadt Wien weiter wächst, könnte das Wirtschaftswachstum in den nächsten Jahren stagnieren. Das gilt aber nicht für alle Beschäftigungsbereiche gleichermaßen: Eine Studie der MA 23 für Wirtschaft, Arbeit und Statistik hat fünf „Gewinnerbranchen“ identifiziert, in denen die Nachfrage aller Wahrscheinlichkeit nach steigen wird. ====„Gewinnerbranchen“ nicht nur für Hochqualifizierte==== Branchenübergreifend steigt vor allem die „Nachfrage nach höherqualifizierten Tätigkeiten“, sowohl im Produktions-, als auch im Dienstleistungsbereich. Das liegt unter anderem an Entwicklungen wie Industrie 4.0, wodurch die Art, wie wir arbeiten, grundlegend verändert wird. So wuchs der Anteil an Erwerbstätigen mit akademischer Ausbildung von 15% auf 23% aller in Wien Beschäftigten an. Doch in den Branchen, bei denen Wirtschaftswachstum erwartet wird, werden nicht ausschließlich höherqualifizierte Arbeitnehmer*innen gesucht. ====Tourismus-Strategie stärkt Gastronomie und Beherbergung==== Gesteigerter Bedarf wird so u.a. im Tourismus verzeichnet. Deshalb eröffnen sich verschiedene Tätigkeiten in der Beherbergung und der Gastronomie. Diese Entwicklung wird aktiv forciert: Der Wiener Tourismusverband möchte die österreichische Hauptstadt als „Gateway City“ zwischen Ost- und Westeuropa stützen. 20 zusätzliche Direktflüge aus Großstädten weltweit machen Wien als Tourismusziel noch attraktiver. ====Mehr Jobs durch demographischen Wandel==== Einen wesentlichen Beitrag zu dem erwarteten branchenspezifischen Wachstum leistet der demographische Wandel. Wien wächst weiter an; schon 2022 wird die 2-Millionen-Marke bei der Einwohner*innenzahl erreicht sein. Das ist übrigens nicht das erste Mal: Bereits 1910 war Wien schon einmal so groß. Diese schnelle Steigung der Bevölkerungszahl beeinflusst verschiedene Wirtschaftssektoren tiefgreifend. ====Aus- und Weiterbildungssektor wächst==== Wiens Bevölkerung wird, im Gegensatz zum Rest Österreichs, durchschnittlich jünger, wodurch die Zahl der Schüler*innen steigt. Zudem werden künftig verstärkt hochqualifizierte Personen am Arbeitsmarkt gefragt, weshalb ein steigender Aus- und Weiterbildungsbedarf auch nach dem Pflichtschulabschluss erwartet wird. Zukunftssichere Jobs wird es laut der Studie „Die Zukunft der Beschäftigung in Wien“ von Hubert Eichmann, Matthias Nocker et al. deshalb in der Bildungsbranche, in den Bereichen Erziehung und Unterricht, geben. ====Diversität prägt Gesundheits- und Sozialwesen==== Der Einfluss des demographischen Wandels erstreckt sich über den Bildungsbereich hinaus. Durch die steigende Zahl älterer Menschen und verbesserte Behandlungsmöglichkeiten aufgrund des technischen Fortschritts wird das Gesundheitswesen Wachstum verzeichnen. Als Haupttreiber für Bedarf von Beratungs- und Unterstützungsangebote des Sozialwesens identifiziert die Studie die zunehmende Diversität der Gesellschaft in Wien. Sozialberufe sind in Bereichen wie Wohnen, Schule und Arbeitsmarkt gefragt. ====ITK-Bereich: Auch ohne Studium Beschäftigung möglich==== Wachstum wird auch in derzeit „gehypten“ Branchen wie Informations- und Kommunikationstechnologien erwartet, weshalb momentan Studienprogramme in diesen Bereichen verstärkt gefördert werden. Der Report der MA 23 sieht dies jedoch differenziert: Möglicherweise könnten viele der gefragten Tätigkeiten auch von Personen ohne Studium übernommen werden, die momentan in stagnierenden Branchen tätig sind. Mit einer Weiterbildung im ITK-Bereich könnte häufig der Bedarf an Arbeitskräften gedeckt werden, wobei gleichzeitig die Beschäftigungssicherheit gestärkt wird. ====Wissensbasierte Dienstleistungen gefragt==== „Wissensbasierte Dienstleistungen“ werden von externen Unternehmen eingekauft; in der englischsprachigen Fachliteratur wird hier häufig der Begriff „knowledge intensive services“ verwendet. Dieser Wirtschaftssektor ist weitreichend und beinhaltet laut dem Report Leistungen wie „Steuerberatung, Buchführung und Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung, technische Dienstleistungen von Architekten und Ingenieuren sowie in Labors, Werbung und Public Relations (…) oder z.B. auch Dolmetschen“. Auch die Bereiche Forschung und Entwicklung werden explizit genannt. me blue
Big Data Nutzung an Hochschulen Big Data an Hochschulen: Werden Studierende unterstützt oder selektiert?
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Mann liest Buch in Bibliothek Pixabay, CC_0. Bildung · Big Data · Informationsgesellschaft Erziehungswissenschaften · Informatik · Mathematik · Informatik · Mathematik · Erziehungswissenschaften WienerWissensWelt Big Data Nutzung an Hochschulen Wien 2017 Internetdokument URL Lane, Jason E. / Finsel, Alex (2014): Fostering Smarter College and Universities: Data, Big Data, and Analytics, Research Gate: [http://www.sunypress.edu/pdf/63130.pdf http://www.sunypress.edu/ pdf/63130.pdf] Hochschulen forschen und lehren zu Big Data und leisten somit echte Pionierarbeit in dem Bereich. Big Data beschreibt Datenmengen, die aufgrund ihres Umfangs nur noch mit Hilfe von Computern ausgewertet werden können (siehe Artikel zu Big Data). Gleichzeitig scheuen Hochschulen häufig davor zurück, Big Data Analysen für die eigene Institution zu nutzen – ein Widerspruch, wie Jason E. Lane und Alex Finsel finden. In dem Paper „Fostering Smarter College and Universities: Data, Big Data, and Analytics” befassen sie sich damit, wie Hochschulen durch den gezielten Einsatz von Big Data verbessert werden können – und welche Gefahren dabei auftreten. ====Individuelle Unterstützungsangebote==== Mit Hilfe von Big Data kann eine Art "Frühwarnsystem" geschaffen werden, das den Leistungsabfall von Studierenden rechtzeitig erkennt und eine entsprechende Intervention ermöglicht. Ohne Datenanalyse ist die Leistung von Studierenden häufig erst am Ende eines Semesters ersichtlich, wenn Noten vergeben werden. Mit den richtigen Daten, so die Autoren, können Lehrende möglichst rasch identifizieren, welche Studierenden gefährdet sind und basierend darauf individuell intervenieren. So erhalten Studierende Unterstützungsangebote, bevor es zu spät ist und sie eine Lehrveranstaltung oder ein Semester wiederholen müssen. ====Microtargeting: Die „richtigen“ Studierenden anziehen==== Datenanalysen können auch eingesetzt werden, um Hochschulen für bestimmte Zielgruppen attraktiver zu machen. Der Wettbewerb um exzellente Studierende ist hoch und wird zunehmend höher. Durch Big Data können theoretisch unter allen Absolvent*innen sekundärer Schulen jene identifiziert werden, die als besonders vielversprechend eingestuft werden. Diese können dann spezifisch mit Werbemaßnahmen angesprochen werden, statt nach dem Gießkannenprinzip alle potentiellen Interessent*innen zu bewerben. ====You might also like…==== Netflix und Amazon haben diese Kategorie bereits länger: „You might also like…“ schlägt Konsument*innen weitere Produkte oder Serien vor, die andere mit ähnlichen Vorlieben konsumiert haben. Ein vergleichbares System ist bei der Lehrveranstaltungsplanung möglich: Studierende geben an, welche Lehrveranstaltungen sie bereits belegt haben, wann sie Kurse zeitlich besuchen können und welchen Abschluss sie in welchem Zeitraum erreichen möchten. Basierend darauf schlägt das System einen Stundenplan für das folgende Semester vor. So wird vermieden, dass Studierende gegen Ende des Studiums feststellen, dass noch eine notwendige Lehrveranstaltung fehlt oder aufeinander aufbauende Kurse nicht richtig im Studium eingetaktet wurden. ====Bewerbungsdaten nur der Anfang von Big Data ==== Doch welche Daten werden an Hochschulen gesammelt und für Analyssen eingesetzt? Studierendendaten beinhalten jene Informationen, die in einer Hochschulbewerbung enthalten sind, etwa Name, Geburtsdatum, Adresse, Geschlecht und Staatsbürgerschaft. Diese bilden aber nur die absolute Basis aller theoretisch verfügbaren Daten, die für Analysen genutzt werden können. ====Woher kommen die Daten noch?==== Hochschulen können erheben, zu welchem Zeitpunkt sich Studierende für Lehrveranstaltungen anmelden und wie sie auf eLearning Plattformen agieren: Wann und wie lange sie sich einloggen, welche der zu Verfügung gestellten Lernmaterialien sie herunterladen und wie aktiv sie mit anderen Studierenden online interagieren. Stellen Hochschulen Chipkarten zu Verfügung, können Aktivitäten der Studierenden theoretisch damit getrackt werden. Die Karten können aufzeichnen, wann Studierende die Hochschule betreten, wo sie sich aufhalten, ob sie die Mensa oder die Bücherei besuchen – und was sie dort essen bzw. ausleihen. Manche Hochschulen greifen auch auf Daten von Social Media Plattformen zurück, um detaillierte Informationen über Bewerber*innen oder Studierende zu erhalten. ====Profiling als Gefahr==== Die wohl größte Gefahr bei der Verwendung von Big Data an Hochschulen ist laut den Autoren das sog. Profiling – teilweise zu Ungunsten der Studierenden. Aufgrund einer Gruppenzugehörigkeit werden Studierende stereotypisiert. Doch Mutmaßungen, die auf das Verhalten einer Gruppe generell zutreffen, sind nicht zwangsläufig auf Individuen übertragbar. Dieser Trugschluss ist insbesondere bei zugangsbeschränkten Hochschulen potentiell gefährlich. So könnte es durch Big Data passieren, dass Studiengänge sich gezielt gegen die Aufnahme von Studierenden entscheiden, weil sie einer bestimmten Gruppe (Herkunft, Geschlecht, Alter, etc.) angehören, die im Schnitt statistisch seltener das Studium abschließt. Von Seiten der Hochschule handelt es sich hier um eine Risikominimierung - das Potential des/der Einzelnen wird hier jedoch einer verallgemeinerten Erhebung untergeordnet. ====Daten zielorientiert sammeln==== Lane und Finsel raten davon ab, auf Verdacht möglichst viele Daten zu sammeln – nicht zuletzt, weil die Aufbewahrung einer Myriade von Daten speichertechnisch beachtliche Herausforderungen mit sich bringt. Statt dessen wäre es sinnvoll, sich ex ante zu überlegen, welche Ziele für die Verbesserung der eigenen Hochschule gesetzt werden sollen. Erst im nächsten Schritt kann überlegt werden, welche Daten zu der Lösung des spezifischen Problems beitragen könnten und wie diese am besten erhoben werden. ====Anonymisierung als Chance==== Häufig können Daten anonymisiert werden, ohne an Aussagekraft für die Hochschule zu verlieren. So kann es hilfreich sein zu erheben, welche Art von Nutzung des eLearning-Angebots letztendlich zu den besten Noten führt – ohne zu wissen, welche Studierenden konkret hinter dieser Nutzung stecken. So können Daten von Personen bzw. Personengruppen entkoppelt werden. ====Erfolgs-Beispiel der Arizona State University==== Als Beispiel für eine erfolgreiche Datennutzung nennen die Autoren die Arizona State University. Im Jahr 1997 schlossen dort nur 26 % aller Studierenden den Bachelor in den dafür vorgesehenen vier Jahren ab. Als einer der ersten Universitäten wurden deshalb 2008 Datenanalysen eingeführt, um Drop-out gefährdete Studierende rechtzeitig zu identifizieren. In nur vier Jahren schlossen plötzlich 42 % aller Studierenden das Bachelor-Studium in der Mindeststudienzeit ab. Big Data Analysen bieten Hochschulen demnach theoretisch ein enormes Potential – sofern sie nicht genutzt werden, um ohnehin schon marginalisierten Gruppen den Zugang zu Bildung weiter zu erschweren. me blue
Bildung 4.0 am Department Pflegewissenschaft Bildung 4.0 am Department Pflegewissenschaft
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Head and USB stick connected through e-learning Digitalisierung · Bildung · Pflege Bildung 4.0 am Department Pflegewissenschaft 2019 Anmerkung der Redaktion: Im Rahmen ihres Studiums „Advanced Nursing Education“ erstellten die Studierenden Lisa Raiser (Projektleitung), Sebastian Bauer, Monika Engelmair, Lena Maria Führer, Ursula Kerschbaum, Hans Peter Kölnner, Katharina Schmiedinger und Michael Tomek in der Lehrveranstaltung „Projektmanagement“ eine Zusammenfassung (Abstract) ihres geplanten Projektes. Die WienerWissensWelt dankt für das Einverständnis zur Verwendung des Abstracts. ====Zielgruppe Lehrende in der Pflege==== Das Projekt „Bildung 4.0 am Department Pflegewissenschaft“ hat sich die Lehrpersonen im Departement Pflegewissenschaft der FH Campus Wien als Zielgruppe gesetzt, die es zu erreichen gilt. Da die Digitalisierung und vorallem das E-Learning zunehmend zu einer wesentlichen und stetig wachsenden Flexibilisierung von tertiärer Bildung beiträgt, wird im Projekt eine Fortbildungsveranstaltung geplant, welche die Zielgruppe über die Besonderheiten von unterschiedlichen digitalen Lernwelten informieren und sensibilisieren soll. ====E-Portfolio==== Hierbei wird besonders das E-Portfolio in den Fokus gerückt und somit gleichzeitig Möglichkeiten aufgezeigt, die Studierenden bei Verwendung dieses E-Learning-Tools möglichst effektiv auf die Arbeitswelt 4.0 vorzubereiten. Bildungsmaßnahmen 4.0 umfassen nicht nur die Gestaltung einer digitalen Lernumgebung, die einen effizienten und nachhaltigen Lernprozess gewährleisten können, sondern auch eine optimale Begleitung der Studierenden während des gesamten Lernprozesses bis hin zur abschließenden Endbeurteilung. Um dies bestmöglich zu gewährleisten soll das Projekt „Bildung 4.0 am Department Pflegewissenschaft“ der Zielgruppe der Lehrpersonen ermöglichen, durch das, in der geplanten Fortbildungsveranstaltung bereitgestellte Wissen und die daraus entstandenen Fachkompetenzen, den zunehmend digitalisierten Lernprozess im Sinne der Bildung 4.0 in einer engen Kooperation mit den Studierenden effektiv und nachhaltig zu planen, bedarfsgerecht zu organisieren und kompetent zu begleiten und durchzuführen. SL blue
Computer ersetzt Anwalt Können Computer Anwält*innen ersetzen?
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Waage mit Würfeln die Paragraphen zeigen Pixabay, CC_0. Industrie 4.0 · Berufsbilder · Automatisierung · Roboter-Steuer Informatik · Informatik · Rechtswissenschaften · Rechtswissenschaften WienerWissensWelt Computer ersetzt Anwalt Wien 2017 Internetdokument URL Remus, Dana and Levy, Frank S., Can Robots Be Lawyers? Computers, Lawyers, and the Practice of Law (November 27, 2016). Available at SSRN: https://ssrn.com/abstract=2701092 or http://dx.doi.org/10.2139/ssrn.2701092 „Industrie 4.0 führt zu der Wegrationalisierung von Arbeitsplätzen“ ist derzeit häufig in den Medien zu lesen. Diese Behauptung simplifiziert jedoch komplexen Arbeitsrealitäten und ist wissenschaftlich so nicht haltbar, so eine Studie, die sich mit dem Einsatz von Computern in Rechtsberufen befasst. ====Digitalisierung durchdringt alle Berufe – aber unterschiedlich==== Ganz zu Beginn der Automatisierung wurden zunächst rein manuelle Tätigkeiten von Maschinen abgelöst bzw. – und das ist das häufigere Szenario – durch Maschinen ergänzt. Doch mittlerweile sind alle Branchen und alle Tätigkeiten auf die eine oder andere Weise durch Automatisierung und Digitalisierung verändert. Wie schnell dieser Prozess in einzelnen Berufen voranschreitet, und wie weitreichend er ist, hängt von multiplen Faktoren ab. ====Kostenersparnis nur ein Faktor von vielen==== Ein häufiges Argument in dem vermehrten Einsatz von Technologie, um menschliche Arbeitskraft zu sparen, ist eine simple Kosten-Nutzen-Rechnung. Das gilt verstärkt dann, wenn entsprechende Technologien erst neu entwickelt werden müssen. Aber auch die soziale Akzeptanz in der Gesellschaft spielt eine entscheidende Rolle, wie die Debatte über die Roboter-Steuer zeigt. ====Spracherkennungssoftware in Rechtsberufen==== Bei Anwält*innen wäre der Einsatz von Computern, um einen Teil der Tätigkeiten zu übernehmen, relativ einfach zu bewerkstelligen. Durch Spracherkennungssoftware können Gesetztestexte durchforstet werden, um viele der Recherchetätigkeiten ganz oder teilweise zu erledigen. Teilweise kommen solche Systeme bereits jetzt in Kanzleien zum Einsatz. ====Arbeitszeitaufteilung als relevanter Faktor==== Daraus abzuleiten, dass Anwält*innen bald überflüssig sind, könne aber nur aus einem mangelnden Verständnis für den Beruf entwachsen, so Dana Remus und Frank S. Levy. In dem Research Paper “Can Robots Be Lawyers? Computers, Lawyers, and the Practice of Law” argumentieren sie u.a., dass man nur durch eine detaillierte Kenntnis der Arbeitszeitaufteilung von Berufen messen könne, welche Aspekte einer Tätigkeit tatsächlich durch Maschinen wegrationalisiert werden können. Eine genaue Aufschlüsselung, wie lange verschiedene Berufsgruppen täglich mit welchen Aufgaben befasst sind, fehlt jedoch häufig. Das gilt insbesondere für komplexe Berufe, in denen täglich eine Vielzahl von verschiedenen Aufgaben nachgegangen wird und jeder Arbeitstag völlig unterschiedlich gestaltet sein kann. Remus und Levy versuchten dennoch, diese genaue Verteilung der Arbeitszeit zu messen. ====Dokumentenprüfung großteils automatisierbar==== Die Konklusion: Durch die richtige Spracherkennungssoftware können einige Aufgaben von Anwält*innen bzw. Anwaltsassistent*innen tatsächlich übernommen werden – in der Dokumentenüberprüfung könnte hier künftig bis zu 85 % der Arbeitszeit wegfallen. Bei anderen Tätigkeiten, wie Faktenprüfung, die Beratung von Klient*innen, Verhandlungen oder der Auftritt vor Gericht ist dahingegen eine Ablösung durch Technologien praktisch unmöglich. ====Ethische Aspekte als relevanter Faktor==== Zudem weisen die Autor*innen der Studie darauf hin, dass Fragen der Digitalisierbarkeit einer beruflichen Tätigkeit nicht allein auf die technische Machbarkeit reduziert werden können. Es bleibt die Frage, ob die Übergabe von Aufgaben an entsprechende Programme mit den „Werten, Idealen und Herausforderungen des Rechtsberufes“ übereinstimme. me blue
Crowd Work Crowd Working: Globale Arbeitsteilung von Mikrojobs
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Gruppe von Menschen Pixabay, CC_0. Arbeitsmarkt · Berufsbilder · Cloud · Crowd Geschichte · Geschichte · Informatik · Informatik · Wirtschaftswissenschaften · Wirtschaftswissenschaften WienerWissensWelt Crowd Work Wien 2017 Internetdokument URL Eurofund (2015), New forms of employment, Publications Office of the European Union, Luxembourg: [https://www.eurofound.europa.eu/sites/default/files/ef_publication/field_ef_document/ef1461en.pdf https://www.eurofound. europa.eu/sites/ default/files/ ef_publication/ field_ef_document/ ef1461en.pdf Über eine Online-Plattform werden Mikrojobs an international Bewerber*innen vergeben, um ein Problem zu lösen oder eine Aufgabe zu erfüllen. Größere Aufgaben oder Projekte werden häufig in kleinere geteilt, die unabhängig voneinander ausführbar sind. ====Für welche Aufgaben eignet sich Crowd Work besonders==== Folgende Aufgaben sind durch Crowd Work, auch Crowd Employment genannt, gut einsetzbar: * Software Entwicklung * Transkriptionen * Recherchetätigkeiten * (Grafik-)Design * Foto-, Ton- und Videoüberarbeitung * Verfassen von Texten für diverse Medien- und Werbeprodukte * Bilder überprüfen und/oder taggen ====Vorteile für Arbeitnehmer*innen==== Crowd Employment kann für Arbeitnehmer*innen durchaus Vorteile haben: Die Arbeit kann zeitlich flexibel und ortsunabhängig angenommen werden und ist mit keiner permanenten Verpflichtung verknüpft. Sie kann so auch als Ergänzung zu anderen Arbeitsverhältnissen ausgeübt werden. ====Fördert Crowd Work Kow-How Aufbau?==== In dem Bericht „New Forms of Employment“ von Eurofund wird zudem erwähnt, dass Crowd Work Aufträge als Lernerfahrung und zum Kompetenzaufbau dienen können. Somit sind sie eine relativ niederschwellige Einstiegsoption für junge Menschen mit wenig formaler Arbeitserfahrung, oder Personen, die sich gerne beruflich umorientieren möchten. Erfahrung, die im Rahmen von Crowd Employment gesammelt wurden, können bei nachfolgenden Bewerbungen für größere Projekte oder Stellen angeführt werden. ====Weltweiter Wettbewerb==== Für Arbeitgeber*innen kann es ein klarer Vorteil sein, weltweit nach Talenten für das Erfüllen einzelner Aufgaben zu suchen. Die Auswahl an Beweber*innen ist größer; zudem kann jene Person oder Gruppe ausgewählt werden, die für eine, sehr spezifische Aufgabe am besten geeignet ist. So können Personen eingesetzt werden, die vielleicht keine All-Round-Talente sind oder besonders gut in ein bestehendes Team passen würden, dafür aber die momentan fällige Arbeit bestmöglich ausführen werden. ====Gefahr des Lohndumpings?==== Für Bewerber*innen bedeutet das auf der anderen Seite, dass sie sich nicht nur gegen Personen aus ihrer Stadt oder ihrem Land durchsetzen müssen, sondern gegen weltweite Konkurrenz. Das bedeutet konkret, dass die Gefahr des Lohndumpings sehr präsent ist. Aufgrund der Kaufkraft von Geld in unterschiedlichen Ländern kann ein gebotener Lohn an manchen Orten eine faire Entlohnung sein, in anderen aber kaum zum Überleben reichen. Das gilt insbesondere für niederschwellige Aufgaben wie das Taggen von Bildern. Crowd Employment kann so auch schnell zu einem legalen Instrument werden, um bestehende Mindestlöhne und Arbeitsregulierungen im eigenen Land zu umgehen. Crowd Worker*innen sind zudem nicht gesundheits- oder sozialversichert. ====Crowd Employment – ein Zukunftmodell?==== Inwieweit sich neue Arbeitsformen wie Crowd Employment durchsetzen, wird sich in den nächsten Jahren weiter herauskristallisieren. Irene Mandl stellte auf der Konferenz „Zukunft der Arbeit“ die Ergebnisse des Eurofund-Berichts „New forms of employment“ vor, der diesem Artikel zugrunde liegt. Hier ihr Fazit zu Entwicklungen am Arbeitsmarkt wie Crowd Work, Job Sharing oder mobile Fernarbeit in Europa: „Wenngleich die europäischen Arbeitsmärkte nach wie vor von Standardbeschäftigung dominiert sind, zeigt sich eine zunehmende Heterogenität an Beschäftigungsformen. Diese Tendenz wird durch wirtschaftliche, gesellschaftliche und technologische Entwicklungen begünstigt und es kann davon ausgegangen werden, dass zumindest einige der neuen Beschäftigungstrends in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen.“ me blue
Digital Currencies Digital Currencies: Wie verändern alternative Währungen unser Weltbild?
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Bitcoin Logo Bitcoin Logo via Pixabay. <h4>Multimedia </h4> '"`UNIQ--item-2--QINU`"' <p>Quelle: [https://www.youtube.com/ YouTube.com]. Rechte siehe: [[MediaWiki:Licenses|Lizenzen]].</p> Kryptowährung · Bitcoin · Roboter-Steuer · Finanzwirtschaft Informatik · Mathematik · Informatik · Mathematik · Wirtschaftswissenschaften · Wirtschaftswissenschaften WienerWissensWelt Digital Currencies Wien 2017 Internetdokument URL Haböck, Ulrich / Tausig, Mathias: Bitcoin – How the blockchain works, Open House Vortrag der FH Campus Wien, 10.03.2017. Sie heißen Bitcoin, Etherum oder Zcash: Das Geld der Online-Welt. Man kann es nicht abheben, es wird in keiner Bank gelagert und wer hinter einer Zahlung steckt, bleibt geheim. Dennoch gelten sog. „Krypowährungen“ als sehr sicher, Transkationen erfolgen schnell und die Gebühren sind niedrig. ====Verbreitung von Digitaler Währung==== Digital Currencies sind kein Nischenphänomen mehr – Bitcoin hat derzeit eine Marktkapitalisierung von etwa 17,5 Milliarden US-Dollar. Weltweit verwenden schätzungsweise über eine Million Menschen Bitcoins, wobei diese Zahl notorisch schwer zu verifizieren ist. Der Grund: Gezählt können nur Bitcoin-Adressen, die in „Wallets“ (Geldbörsen) gebündelt werden, also Apps, die Zugangsdaten zu digitalen Währungen speichern. Von Wallets aus kann digitales Geld empfangen und versendet werden; sie bieten einen Überblick über alle Transaktionen. Ein/e User*in darf unlimitiert viele Wallets besitzen. ====Kryptowährungen als modernes Nummernkonto?==== Bitcoin-Adressen sind nicht an eine Identität geknüpft, sondern an einen Code. Ähnlich wie auf ein Nummernkonto hat jede/r auf die Bitcoin-Adresse Zugriff, der den privaten Schlüssel kennt. Anders als bei einem Nummernkonto ist die Identität des/der Walletbesitzer*in niemandem bekannt, außer ihm/ihr selbst. Die Aufgabe des Wallets ist es, all diese privaten Schlüssel zu speichern – denn gehen diese verloren, kann auf das Geld keinenfalls zugegriffen werden. ====Der Weg zu Digital Currency==== Die Nutzung digitaler Währungen ist jedenfalls im Steigen begriffen. Alleine Bitcoin verzeichnet täglich 200.000 Transaktionen, auch andere Digital Currency-Anbieter gewinnen an Marktanteilen. Insgesamt sind derzeit 16 Millionen Bitcoins in Umlauf. Konnte man Digitales Geld früher ausschließlich auf Internetplattformen erwerben, gibt es mittlerweile reale Geschäfte offline, bei denen mit Bargeld oder per Bankomatkarte Bitcoins und Co. erworben werden. Ein Beispiel für ein solches Geschäft findet man in Wien, wo Ende Jänner 2017 auf der unteren Mariahilferstraße das erste Bitcoin Flagship Store weltweit eröffnet wurde. Das markante „B“-Logo ziert die schicke gläserne Store-Front und beweist, dass Digital Currencies längst im Alltag vieler angekommen ist. ====Währung ist, was Wert hat==== Dennoch können sich viele Verfechter*innen traditioneller Währungen nicht vorstellen, dass die wenig greifbaren „Digital Currencies“ wirklich etwas wert ist, und diesen Wert auch halten kann. Dem hält Mathias Tausig, Lehrender und Forschender des Kompetenzzentrums für IT-Security der FH Campus Wien, entgegen, dass eine Währung alles sein kann, dem wir als Gesellschaft Wert zuschreiben. Auch „reale“ Währungen wie Euro oder Dollar sind nur deshalb wertvoll, weil die Menge an Menschen groß genug ist, die sich darauf geeinigt hat, sie als Zahlungsmittel anzuerkennen. Bei Kryptowährungen ist diese „Kritische Masse“ längst erreicht. Der Wert von Digital Currencies jedoch nach wie vor sehr volatil; die Wechselkurse unterliegen höheren Wertschwankungen als jene der meisten regulären Währungen. ====„Bitcoin – mehr wert als Gold!“==== Bitcoin wird als Währung immer wertvoller. Als sie im Oktober 2009 auf den Markt kamen, war ein Bitcoin weniger als einen Dollar-Cent wert. Es gab zahlreiche Promotions-Aktionen, die primär den Marketing-Zwecken der Unternehmen dienten, die sie ins Leben riefen. So konnten US-Konsument*innen durch die Aktion „PizzaForCoins“ ihre Lieblingspizza bei der Kette Domino’s mit Bitcoins bestellen. Dell verschenkte eine Zeit lang zu einigen neuen Computern ein paar Bitcoins. Mittlerweile könnte sich das Dell nicht mehr leisten – ein Bitcoin kann heute gegen ca. 1.200 Dollar eingetauscht werden. Reißerisch titelten viele Medien mit Schlagzeilen wie „Bitcoin – mehr wert als Gold!“. Laut Tausig ist diese Aussage aber nicht zulässig: „Hier wird eine völlig willkürliche Menge an Bitcoins mit einer völlig willkürlichen Menge an Gold verglichen.“ ====Drogen, Prostitution, Schwarzgeld: Wie illegal sind Digital Currencies?==== Kryptowährungen – ähnlich wie das sog. Dark Net – sehen sich immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert, primär illegalen Machenschaften zu dienen. Das liegt daran, dass Transaktionen zwischen Bitcoin-Adressen keinen Rückschluss auf ihre eigentlichen Eigentümer zulassen. Das ändert sich, sobald Kryptogeld in einen tatsächlichen Wert wie reguläres Geld oder Produkte umgewandelt wird. Dann findet eine Verbindung der Bitcoin-Adresse mit einer rechtlichen Entität, wie einer Kontonummer oder Versandadresse, statt. Zudem gibt es laut Tausig viele völlig legale Anwendungsmöglichkeiten, bei denen Digital Currencies eine taugliche Alternative zu anderen Angeboten darstellt. So liegen die Kosten für schnelle, internationale Überweisungen über Anbieter wie Western Union bei ca. 10 % des Gesamtbetrags. Transaktionsgebühren bei digitalen Währungen variieren, betragen jedoch typischerweise nicht mehr als 0,5 % der Gesamtsumme. Menschen, die Familien oder Freunden weit weg schnell Geld zukommen lassen möchten, können mit Digitalen Währungen viele Spesen sparen. ====Double Spending – Geld zeitgleich zweimal ausgeben==== Ein weiterer Bonus: Bei Transaktionen muss nie die Zahlungswürdigkeit des/der Kund*in überprüft werden. Anders als beispielweise bei einer Kreditkarte, die eventuell nicht gedeckt ist, kann bei Kryptowährungen nur Geld ausgegeben werden, über welches das Wallet auch tatsächlich verfügt. Die einzige Möglichkeit, bei Digital Currencies zu „betrügen“, besteht im sog. Double Spending. Hier gibt ein/e User*in eine Summe praktisch zeitgleich zwei Mal, für zwei unterschiedliche Güter oder Dienstleistungen aus. Real ist das praktisch nicht durchführbar – aber auch nicht gänzlich unmöglich, so Tausig. Würde eine Person, oder ein Kollektiv, über einen großen Teil des Netzwerkes verfügen, das der Währung zugrunde liegt, wäre Double Spending theoretisch machbar. ====Satoshi Nakamoto: Geheimnisvolle Erfindung von Bitcoin==== Wer genau Bitcoin erfunden hat, ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Anfangs wurde dem ca. 1975 in Japan geborenen Satoshi Nakamoto der Code zugeschrieben, auf dem Bitcoin basiert. Bald schon kamen aber Zweifel bezüglich dieser Identität auf, und der Verdacht stieg, dass es sich bei Nakamoto um ein Pseudonym handelte. 2015 deuteten mehrere Investigationen darauf hin, dass der australische Programmierer Craig Steven Wright hinter der Erfindung von Bitcoin stecken könnte. Die Beweislast bleibt jedoch unvollständig. Nakamoto – wer auch immer er (oder sie) auch ist – hat jedenfalls mit Bitcoins ein Vermögen gemacht. Die eine Million Bitcoins in seinem Besitzt sind heute über 1,1 Milliarden Dollar wert. ====Digital Currencies: Sicher vor Inflation==== Was macht Digitale Währungen attraktiv? Neben der vollständigen Anonymität, mit der Käufe getätigt werden können, gibt es noch andere Argumente, die für Bitcoin, Etherum, Zcash und Co. sprechen. Im Gegensatz zu „realen“ Währungen sind Digital Currencies vor Inflation sicher. Anfangs wurden bei Bitcoin etwa neue Münzen herausgegeben, doch dieses Wachstum flacht ab und ist irgendwann ganz gedeckelt. Zudem sind Kryptowährungen unabhängig von Banken, was vielen gerade nach der letzten Bankenkrise eine attraktive Alternative erscheint. Durch die globale Gültigkeit ist auch ein Einbruch der Währung aufgrund einer regionalen Krise unwahrscheinlich. Aber: In absehbarer Zeit wird es vermutlich nicht möglich sein, flächendeckend in Geschäften mit Digital Cash statt mit Bargeld zu bezahlen. me blue
Drohnen über Städten Drohnen in Städten: Zwischen Sicherheit, Überwachung und Pizza
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Drohne im Flug Pixabay, CC_0. <h4>Media</h4> '"`UNIQ--item-2--QINU`"' <p>Quelle: YouTube. Rechte siehe: [[MediaWiki:Licenses|Lizenzen]].</p> Drohnen · Sicherheit · Infrastruktur · Avionik · Stadt Elektronik · Elektrotechnik · Informatik · Informationstechnik · Maschinenbau · Informatik · Elektronik · Elektrotechnik · Informationstechnik · Maschinenbau WienerWissensWelt Drohnen über Städten Wien 2017 Internetdokument URL Floreano, Dario / Wood, Robert J (2915): Science, technology and the future of small autonomous drones, In: Nature, Vol. 521, p.460–466: [https://www.nature.com/nature/journal/v521/n7553/pdf/nature14542.pdf https://www.nature.com / nature/journal/ v521 /n7553/ pdf/nature14542. pdf] Kleine Drohnen – sie wiegen nur wenige 100 Gramm – können in Städten vielfältige Aufgaben erfüllen. Sie lösen infrastrukturelle und sicherheitstechnische Probleme und werden künftig vielleicht sogar die Pizza liefern. Gleichzeitig tun sich bei der flächendeckenden Verwendung von Drohnen im urbanen Raum zahlreiche rechtliche und ethische Fragen auf. Mit diesem Zwiespalt, sowie möglichen Anwendungsszenarien kleiner Drohnen, beschäftigen sich Floreano und Wood in dem Paper „Science, technology and the future of small autonomous drones“. ====Inspektions-Drohnen für Notfalleinsätze==== Bei Notfalleinsätzen wie Rettungsaktionen und dem Löschen von Bränden können Drohnen eingesetzt werden, um schnell einen Überblick über die Situation aus der Vogel-Perspektive zu erhalten. Einsatzkräfte können somit akkurater einschätzen, wie sie vorgehen sollen, und dabei Risiken für sich selbst und mögliche Betroffene minimieren. ====Logistische Instandhaltung==== Drohnen können Straßen, Brücken und Tunneln kontrollieren, um Abnutzungserscheinungen oder Schäden rechtzeitig zu erkennen und zu melden. Potentiell werden dadurch Kosten eingespart und Gefahren vermieden. Auch die Energieversorgung, z.B. Stromkabel und Pipelines, kann so abgesichert werden. ====Überwachung==== Video-Überwachung findet bereits jetzt in vielen Städten flächendeckend mit dem Ziel statt, Verbrechen vorzubeugen oder aufzuklären – mit gemischtem Erfolg. Drohnen könnten Überwachungslücken abdecken, sofern das gewünscht ist. Politisch ist das Abwägen zwischen Sicherheit und Privatsphäre ein Balanceakt, der durch Drohnen noch verstärkt wird. ====Verkehrsoptimierung==== Mit Hilfe von Drohnen können Verkehrsmuster erhoben werden, um in Städten infrastrukturelle Optimierungen vorzunehmen. Drohnen bieten hier im Gegensatz zu fix installieren Kameras mehr Flexibilität, um nicht nur an bestimmten Punkten Daten zu erheben, sondern den Verkehrsverlauf begleitend zu erfassen. ====Liefertätigkeiten==== In entlegenen Gebieten werden Drohnen getestet, um Notfallsmedikamente für Kriseneinsätze zu Verfügung zu stellen. Bei dicht bebauten Räumen gestaltet sich die Lieferung durch Drohnen schwieriger: Anbieter wie Amazon erproben zwar bereits mit Prime Air Paketauslieferungen (siehe Video). Getestet werden solche Anwendungen aber bisher primär im ländlichen Raum, da für die sichere Aufbewahrung der Pakete bis zur Entgegennahme durch die Empfänger*innen Platz benötigt wird, etwa in Form von verschlossenen Schränken. ====Infrastruktur für städtische Drohnen==== Um Drohnen in Städten vermehrt zu nutzen, sind infrastrukturelle Anpassungen notwendig. Eine wesentliche Frage ist dabei, ob für Drohnen fixe Flugbahnen eingerichtet werden sollen, ähnlich dem Straßennetz für Fahrzeuge. Neben der Festlegung dieser Routen wären Landeplätze und Ladestationen in regelmäßigen Abständen notwendig, um eine reibungslose Einsatzbereitschaft der Drohnen garantieren. Aufgrund deren relativ geringer Reichweite ist ein entsprechendes Netzwerk unabdinglich. ====Rechtliche Bestimmungen und Einschränkungen==== Der Einsatz von großen Flugobjekten ist EU-weit einheitlich gesetzlich geregelt. Unter 150 kg obliegt die Festlegung von Bestimmungen jedoch dem Ermessen der einzelnen Mitgliedstaaten. Da die meisten Drohnen, die in urbanen Gebieten zum Einsatz kommen könnten, unter 1 kg wiegen, fallen sie auf jeden Fall in die Judikative der einzelnen Länder. ====Einsatzzweck und Gefahren im urbanen Raum==== Relevante Faktoren bei rechtlichen Rahmenbedingungen sind laut dem Paper einerseits der Einsatzzweck der Drohnen, also ob diese beispielsweise der Hobbyausübung, der Paketbelieferung oder Überwachungszwecken dienen. Der andere Faktor ist Sicherheit: Gerade in dichtbebauten, städtischen Umgebungen gilt es, Kollisionen mit Menschen, Objekten und anderen Drohnen zu verhindern. ====Drohnen in der Stadt: Nur eine Frage der Zeit==== Wie und wofür Drohnen in den nächsten Jahren standardmäßig verwendet werden, hängt laut Florano und Wood entscheidend davon ab, welche Gesetze einzelne Länder erlassen. Laut der Einschätzung der Autoren werden Drohnen auf jeden Fall immer populärer und akzeptierter; von staatlicher Seite kann auf diese Entwicklung lediglich regulativ reagiert werden. Bedenken gegenüber unerwünschten Auswirkungen seien die automatische Erstreaktion auf alle neuen Technologien, so auch auf Drohnen. Mit verbesserten technologischen Möglichkeiten von Drohnen würden die anfänglichen Ängste jedoch reduziert, sind Floreano und Wood überzeugt: Der vielfältige Nutzen steht mit der Zeit im Vordergrund. me blue
Dumpster Diving - Lebensmittel Dumpster Diving: Abfall-Essen als Mittel gegen Armut oder Konsumkritik?
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Weggeworfene Lebensmittel Pixabay, CC_0. Armut · Konsum · Zufriedenheit Andere Humanmedizin · Geschichte · Geschichte · Gesundheitswissenschaften · Andere Humanmedizin · Gesundheitswissenschaften · Soziologie · Wirtschaftswissenschaften · Soziologie · Wirtschaftswissenschaften WienerWissensWelt Dumpster Diving - Lebensmittel Wien 2017 Internetdokument URL Eikenberry, N. & Smith, C. (2005): Attitudes, beliefs, and prevalence of dumpster diving as a means to obtain food by Midwestern, low-income, urban dwellers, Agriculture and Human Values, Volume 22, Issue 2, pp 187–20: [http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs10460-004-8278-9?LI=true] „Dumpster Diver“ suchen Mülltonnen nach noch brauchbaren Gütern ab, häufig nach Lebensmittel, und verwerten diese. Die ausgewählten Mülltonnen werden häufig von kommerziellen Einrichtungen, wie Restaurants oder Lebensmittelgeschäften, befüllt. Manche wählen diesen Schritt des "Mülltonnentauchens" aus Armut, um Ernährungslücken zu füllen – für andere ist Dumpster Diving ein politisches Statement gegen eine rein profitorientierte Konsum- und Überflussgesellschaft. ====Dumpster Diving – nicht nur für Arbeits- und Obdachlose==== Nahrungsmittel aus der Mülltonne zu holen assoziieren viele mit tiefster Armut. Eikenberry und Smith befassten sich in einer qualitativen Studie mit den Gründen, warum sich Menschen für Dumpster Diving entscheiden. Dazu führten sie Gruppendiskussionen in Minnesota durch. Das Ergebnis: Bei weitem nicht alle Dumpster Diver sind obdachlos; ca. die Hälfte von ihnen hat einen fixen Wohnort und geht auch einer erwerbstätigen Arbeit nach. ====Bildungs- und Familienstand von "Divern"==== Auch der Bildungsstand der „Divers“, wie sie in dem Bericht genannt werden, ist durchschnittlich. Die Mehrheit von ihnen hat die High School (entspricht 12 Schuljahren) erfolgreich abgeschlossen. Etwa die Hälfte versorgte mit den gedumpsterten Lebensmitteln nicht nur sich, sondern auch ihre Kinder. Am häufigsten greifen alleinstehende Männer, sowie Familien mit Kindern auf Lebensmittel aus dem Müll zurück. Alleinstehende Frauen machen dahingegen nur 13 % der Diver aus. ====Nahrungsmittelunsicherheit als primärer Grund==== Bei vielen Divern kommt es trotz Job und Wohnung zu einer Nahrungsmittelunterversorgung, die über Dumpster Diving teilweise ausgeglichen wird. Die meisten Befragten verdienen weniger als 10.000 Dollar im Jahr, wodurch Basisbedürfnisse wie Lebensmitteleinkäufe nicht bzw. nicht konstant gedeckt werden können. ====Dumpster Diving ergänzt Hilfsangebote==== Staatliche oder religiöse Hilfsangebote wie Suppenküchen oder Essensmarken werden teilweise in Anspruch genommen, reichen aber häufig nicht aus, um Engpässe zu überbrücken. So sind manche Hilfseinrichtungen zu weit weg, um sie zu Fuß problemlos erreichen zu können. Andere wiederum verlangen einen Ausweis, bevor Nahrungsmittel ausgegeben werden. Da einige der Studienteilnehmer*innen keinen Ausweis besitzen, fallen sie durch das Raster. ====„Lebensmittelwüsten“ und Dumpster Diving==== Dumpster Diving wird demnach oft genutzt, um Versorgungsengpässe zu kompensieren. Diese entstehen unter anderem auch dadurch, dass Betroffene in sog. „Lebensmittelwüsten“ (Englisch: food deserts) beheimatet sind. Das sind urbane oder auch ländliche Gegenden, in denen kilometerweit kaum Supermärkte vorhanden sind. Geschäfte, die Lebensmittel verkaufen, sind oft sehr klein und verlangen aufgrund ihrer lokalen Monopolstellung hohe Preise. ====Konsum-kritisches Dumpster Diving==== Nicht immer geschieht Dumpster Diving aus Armut. Shantz beschreibt in seinem Paper moralische und ethische Gründe, aus denen sich Menschen dazu entschließen, selbst wenn keine finanzielle Notwendigkeit besteht. Dimpster Diving wird so zum politischen Statement gegen eine Konsumkultur des Überflusses. Noch brauchbare Produkte, sonst in verschwendet worden wären, werden aus dem Abfall „gerettet“. Dadurch werden Ressourcen geschont. ====Gemeinschaft: Teilen und Verteilen==== Sowohl Eikenberry und Smith, als auch Shantz beschreiben die wichtige Rolle, die Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit bei der Dumpster Diving Bewegung spielen. Diver, die Nahrungsmittel zum Überleben brauchen, teilen diese dennoch bereitwillig mit Bekannten, Familie und Freunden, die sich ebenfalls in einer Notlage befinden. Besonders geeignete Plätze zum Dumpster Diving, bei denen Essen beispielsweise verpackt und relativ frisch entsorgt wird, werden anderen empfohlen. Auch die freiwilligen Diver verfolgen laut Shantz häufig Ziele des Gemeinwohls. So gibt es verschiedene Bewegungen, in denen „gerettetes“ Essen an Obdachlose und andere Bedürftige ausgegeben wird. So findet eine Art Umverteilung des Überflusses an jene statt, die gesellschaftlich von dessen Konsum ausgeschlossen sind. me blue
Elektromobilität und Recht in der Smart City Elektromobilität und Recht in der Smart City
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Auto mit Texct: 100 Prozent elektrisch. Elektrisches Auto. Pixabay, CC0. Green · Verkehr · Verkehrsplanung · Recht · Urbaner Raum · Wien · Stadtplanung · Stadt Bauwesen · Elektronik · Elektrotechnik · Informationstechnik · Bauwesen · Elektronik · Elektrotechnik · Informationstechnik · Umweltingenieurwesen Angewandte Geowissenschaften · Werkstofftechnik · Umweltingenieurwesen Angewandte Geowissenschaften · Werkstofftechnik WienerWissensWelt Elektromobilität und Recht in der Smart City Daphne Frankl-Templ Wien 2017-08-28 Interviewmaterial URL Interview mit RAA Dr. Daphne Frankl-Templ,MA. 2017. Elektromobilität ist ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Mobilität. Im Interview mit [[Frankl-Templ_Daphne|RAA Frau Dr. Daphne Frankl-Templ]] erfahren wir mehr zu den rechtlichen und politischen Herausforderungen. == Stadt und Mobilität == Während die ersten elektrischen Fahrzeuge schon im 19. Jahrhundert produziert wurden, haben Fortschritte in der Werkstoff-, Batterie- und Ladetechnik eine Renaissance dieser Technologien eingeleitet. Aber was ist überhaupt Elektromobilität? Und wie passt das Konzept in das größere Konzept der Smart City? <table class="table table_people_overview"> <tr> <td class="text-center col-md-1">[[Frankl-Templ_Daphne|<i class="fa fa-volume-up fa-2x article_icon_wissen"></i>]]</td> <td class="col-md-11 table_border_left text-justify links-blue"> <div class="line_vertical_blue"> <h5>[[Frankl-Templ_Daphne|Dr. Daphne Frankl-Templ]]</h5> START_WIDGET5a03a0a4718fdc01-5END_WIDGET <br>O-Ton 1a: RAA Frau Dr. Daphne Frankl-Templ über den Begriff Elektromobilität. </div> </td> </tr> <tr> <td class="text-center col-md-1">[[Frankl-Templ_Daphne|<i class="fa fa-volume-up fa-2x article_icon_wissen"></i>]]</td> <td class="col-md-11 table_border_left text-justify links-blue"> <div class="line_vertical_blue"> <h5>[[Frankl-Templ_Daphne|Dr. Daphne Frankl-Templ]]</h5> START_WIDGET5a03a0a4718fdc01-6END_WIDGET <br>O-Ton 1b: RAA Frau Dr. Daphne Frankl-Templ über Elektromobilität als Teil einer Gesamtstrategie für eine Smart City. </div> </td> </tr> </table> == eBikes == Eines der niederschwelligsten elektronischen Fahrzeuge ist mit Sicherheit das eBike. Bund und Länder haben vielfältige Förderprogramme für Privatpersonen, Organisationen und die Wirtschaft ins Leben gerufen, um Interessierte zu unterstützen. Was muß man nun konkret bei eBikes rechtlich beachten? <table class="table table_people_overview"> <tr> <td class="text-center col-md-1">[[Frankl-Templ_Daphne|<i class="fa fa-volume-up fa-2x article_icon_wissen"></i>]]</td> <td class="col-md-11 table_border_left text-justify links-blue"> <div class="line_vertical_blue"> <h5>[[Frankl-Templ_Daphne|Dr. Daphne Frankl-Templ]]</h5> START_WIDGET5a03a0a4718fdc01-7END_WIDGET <br>O-Ton 2: RAA Frau Dr. Daphne Frankl-Templ über rechtliche Normen zu eBikes. </div> </td> </tr> </table> ==Ausblick== Das Themenfeld Elektromobilität bietet noch viele Möglichkeiten für Weiterentwicklungen. Frau Dr. Frankl gibt einen kurzen Überblick über potenzielle Ansatzpunkte. <table class="table table_people_overview"> <tr> <td class="text-center col-md-1">[[Frankl-Templ_Daphne|<i class="fa fa-volume-up fa-2x article_icon_wissen"></i>]]</td> <td class="col-md-11 table_border_left text-justify links-blue"> <div class="line_vertical_blue"> <h5>[[Frankl-Templ_Daphne|Dr. Daphne Frankl-Templ]]</h5> START_WIDGET5a03a0a4718fdc01-8END_WIDGET <br>O-Ton 3: RAA Frau Dr. Daphne Frankl-Templ über zukünftige Herausforderungen und Entwicklungen der Elektromobilität. </div> </td> </tr> </table> ==Komplettes Interview== Das komplette Interview zum Nachhören gibt es hier: <table class="table table_people_overview"> <tr> <td class="text-center col-md-1">[[Frankl-Templ_Daphne|<i class="fa fa-volume-up fa-2x article_icon_wissen"></i>]]</td> <td class="col-md-11 table_border_left text-justify links-blue"> <div class="line_vertical_blue"> <h5>[[Frankl-Templ_Daphne|Dr. Daphne Frankl-Templ]]</h5> START_WIDGET5a03a0a4718fdc01-9END_WIDGET <br>O-Ton 4: RAA Frau Dr. Daphne Frankl-Templ im Interview über die rechtlichen Herausforderungen der Elektromobilität. </div> </td> </tr> </table> ==Weiterführendes== [[Frankl-Templ_Daphne|RAA Frau Dr. Daphne Frankl-Templ]] ist neben Ihrer Tätigkeit in der [http://www.templ.com/ Anwaltskanzlei Templ] auch Lehrende am Studiengang [https://www.fh-campuswien.ac.at/studium/studien-und-weiterbildungsangebot/detail/green-mobility.html Green Mobility der FHCW]. Gemeinsam mit anderen Praktiker*innen bildet Sie dort Interessierte aus. Weiterführende Informationen finden sich auch in Ihrem [http://www.templ.com/publikationen-veroeffentlichungen-rechtsanwalt-templ/ Buch zum Thema], welches in Kürze publiziert wird. gh blue
Environmental Sustainability of Food Packaging - MDPI Assessing the Environmental Sustainability of Food Packaging: An Extended Life Cycle Assessment including Packaging-Related Food Losses and Waste and Circularity Assessment
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Flowchart sustainable packaging Production of Packaged Food. CC_By_4.0 Umwelt · Materialforschung · Ernährung · English Content · Verpackung · Industrie 4.0 · Konsum Biologie · Chemie · Maschinenbau · Andere Naturwissenschaften · Umweltbiotechnologie · Umweltingenieurwesen Angewandte Geowissenschaften · Werkstofftechnik Sustainability Assessing the Environmental Sustainability of Food Packaging: An Extended Life Cycle Assessment including Packaging-Related Food Losses and Waste and Circularity Assessment. Sustainability 2019, 11(3), 925 Erik Pauer, Bernhard Wohner, Victoria Heinrich, Manfred Tacker Basel 2019 Beitrag_in URL Pauer, E.; Wohner, B.; Heinrich, V.; Tacker, M. Assessing the Environmental Sustainability of Food Packaging: An Extended Life Cycle Assessment including Packaging-Related Food Losses and Waste and Circularity Assessment. Sustainability 2019, 11, 925. https://doi.org/10.3390/su11030925 '''Pauer, E.; Wohner, B.; Heinrich, V.; Tacker, M. Assessing the Environmental Sustainability of Food Packaging''': Food packaging helps to protect food from being lost or wasted, nevertheless it is perceived as an environmental problem. The present study gives an overview of methods to assess the environmental sustainability of food packaging. Furthermore, we propose a methodological framework for environmental assessment of food packaging. There is a broad consensus on the definition of sustainable packaging, which has to be effective, efficient, and safe for human health and the environment. Existing frameworks only provide general guidance on how to quantify the environmental sustainability of packaging. Our proposed framework defines three sustainability aspects of food packaging, namely direct environmental effects of packaging, packaging-related food losses and waste, as well as circularity. It provides a list of key environmental performance indicators and recommends certain calculation procedures for each indicator. The framework is oriented towards the Product Environmental Footprint initiative and the Circular Economy Package of the European Union. Further research should develop a method to determine the amount of packaging-related food losses and waste. Moreover, future studies should examine the potential environmental benefits of different measures to make food packaging more circular. :'''Pauer, E.; Wohner, B.; Heinrich, V.; Tacker, M. Assessing the Environmental Sustainability of Food Packaging: An Extended Life Cycle Assessment including Packaging-Related Food Losses and Waste and Circularity Assessment. Sustainability 2019, 11, 925.''' https://doi.org/10.3390/su11030925 :[https://www.mdpi.com/2071-1050/11/3/925/htm Full-Text HTML] :[https://www.mdpi.com/2071-1050/11/3/925/pdf Full-Text PDF [949 KB]] This is an open access article distributed under the Creative Commons Attribution License which permits unrestricted use, distribution, and reproduction in any medium, provided the original work is properly cited (CC BY 4.0). gh blue
Fachkräftemangel in der Pflege Fachkräftemangel in der Pflege: Kritische Situationsbewertung und Skizzierung einer Handlungsalternative
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Nursing Hat Berufsbilder · Bildung · Demographischer Wandel · Gesundheit · Gesellschaft Jenaer Beiträge zur Wirtschaftsforschung, No. 2018/2 Fachkräftemangel in der Pflege Klaus Watzka 2019 URL Anmerkung der Redaktion: Im Rahmen ihres Studiums „Advanced Nursing Practice“ erstellten die Studierenden Werner Fischer (Projektleitung), Angelika Augustyn, Andrea Brandhofer, Marie-Therese Darthé, Martin Dieminger, Susanne Oder und Barbara Wimbauer in der Lehrveranstaltung „Projektmanagement“ ein Abstract zu einer aktuellen Studie aus dem Pflegebereich. Die WienerWissensWelt dankt für das Einverständnis zur Verwendung des Abstracts: Fachkräftemangel in der Pflege: Kritische Situationsbewertung und Skizzierung einer Handlungsalternative (Klaus Watzka) ====Pflegeberuf attraktiver gestalten==== Im Sommer 2018 hat das deutsche Bundeskabinett beschlossen, ein Pflegepersonalstärkungsgesetz zu entwickeln. Dabei sollen zwei zentrale Punkte bearbeitet werden. Zum einen eine Erhöhung der Attraktivität der Pflegeberufe wie zum Beispiel durch eine bessere Vergütung, Stärkung des betrieblichen Gesundheitsmanagements um die physische und psychische Gesundheit zu erhalten, Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Entlastung durch Digitalisierung von Arbeitsabläufen. Zum anderen geht es vor allem auch um eine Aufstockung des Pflegepersonals in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. ====Versorgungslücke in der Pflege in Deutschland==== Wenn man bedenkt, dass Pflegeberufe nach neuesten Fachkäfteengpassanalysen der Bundesagentur für Arbeit zu den absoluten Mangelberufen gehören, stellt sich rasch die Frage, wie man die erforderlichen zusätzlichen Pflegekräfte rekrutieren kann. Durch den demografischen Wandel steigt einerseits die Anzahl der Pflegebedürftigen stetig an, andererseits geht in den nächsten Jahren eine große Anzahl an Fachkräften in den Ruhestand. Die Schere zwischen der Zahl der Pflegebedürftigen und den Pflegekräften öffnet sich also in erheblichem Umfang weiter. Die Bertelsmann-Stiftung ermittelt laut Watzka für das Jahr 2030 eine Versorgungslücke von 434.498 Vollzeitkräften in der ambulanten und stationären Pflege Deutschlands. ====Ausbildung ins Ausland verlagern==== Klaus Watzka stellt einen alternativen Handlungsvorschlag für das oben genannte Problem vor: „Wenn zu wenige Pflegekräfte vorhanden sind, dann muss man sie selbst ausbilden. Und wenn der deutsche Arbeitsmarkt das Potenzial für die erforderliche Personenzahl nicht hergibt, dann muss man die Ausbildung eben im Ausland vornehmen“ (Watzka, 2018, p. 18). Der Autor schlägt vor, eine Pflegefachschule in einem anderen Land aufzubauen. Mithilfe eines bilateralen Vertrags auf Regierungsebene wird gesichert, dass die Bundesrepublik Deutschland die Lehr- und Prüfungsbedingungen komplett selbstständig bestimmen kann. In diesem Staat sollen PflegeschülerInnen angeworben werden und die Ausbildung und Prüfung dann nach deutschen Standards erfolgen. Somit stehen die AbsolventInnen dem deutschen Arbeitsmarkt sofort zur Verfügung. Um die sprachlichen Fertigkeiten zu trainieren, sollen intensive Sprachtrainings bereits vor Beginn der Ausbildung starten und weiter parallel zum fachlichen Curriculum durchgeführt werden. Zu diskutieren wäre dann die Durchführung der Praktika, ob diese im Ausland oder in Deutschland zu absolvieren wären und die Rekrutierung der Lehrpersonen. Durch eine vertragliche Bindung könnten die Auszubildenden verpflichtet werden, eine bestimmte Anzahl an Jahren im Bereich der Pflege in Deutschland zu arbeiten. Welche Länder für diese Maßnahmen in Frage kommen, will der Autor mithilfe eines Kriterienkatalogs klären. Als mögliches Land, welches viele Kriterien des Katalogs gut erfüllt, käme zum Beispiel Vietnam in Frage. Quelle: Watzka, K. (2018). Fachkräftemangel in der Pflege: Kritische Situationsbewertung und Skizzierung einer Handlungsalternative. Jena Anmerkung der Redaktion: Den Link zur Studie finden Sie hier: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/181866/1/1029212058.pdf SL blue
Fachkräftemangel in der Pflege Fachkräftemangel in der Pflege: Kritische Situationsbewertung und Skizzierung einer Handlungsalternative
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Nursing Hat Berufsbilder · Bildung · Demographischer Wandel · Gesundheit · Gesellschaft Jenaer Beiträge zur Wirtschaftsforschung, No. 2018/2 Fachkräftemangel in der Pflege Klaus Watzka 2019 URL Anmerkung der Redaktion: Im Rahmen ihres Studiums „Advanced Nursing Practice“ erstellten die Studierenden Werner Fischer (Projektleitung), Angelika Augustyn, Andrea Brandhofer, Marie-Therese Darthé, Martin Dieminger, Susanne Oder und Barbara Wimbauer in der Lehrveranstaltung „Projektmanagement“ ein Abstract zu einer aktuellen Studie aus dem Pflegebereich. Die WienerWissensWelt dankt für das Einverständnis zur Verwendung des Abstracts: Fachkräftemangel in der Pflege: Kritische Situationsbewertung und Skizzierung einer Handlungsalternative (Klaus Watzka) ====Pflegeberuf attraktiver gestalten==== Im Sommer 2018 hat das deutsche Bundeskabinett beschlossen, ein Pflegepersonalstärkungsgesetz zu entwickeln. Dabei sollen zwei zentrale Punkte bearbeitet werden. Zum einen eine Erhöhung der Attraktivität der Pflegeberufe wie zum Beispiel durch eine bessere Vergütung, Stärkung des betrieblichen Gesundheitsmanagements um die physische und psychische Gesundheit zu erhalten, Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Entlastung durch Digitalisierung von Arbeitsabläufen. Zum anderen geht es vor allem auch um eine Aufstockung des Pflegepersonals in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. ====Versorgungslücke in der Pflege in Deutschland==== Wenn man bedenkt, dass Pflegeberufe nach neuesten Fachkäfteengpassanalysen der Bundesagentur für Arbeit zu den absoluten Mangelberufen gehören, stellt sich rasch die Frage, wie man die erforderlichen zusätzlichen Pflegekräfte rekrutieren kann. Durch den demografischen Wandel steigt einerseits die Anzahl der Pflegebedürftigen stetig an, andererseits geht in den nächsten Jahren eine große Anzahl an Fachkräften in den Ruhestand. Die Schere zwischen der Zahl der Pflegebedürftigen und den Pflegekräften öffnet sich also in erheblichem Umfang weiter. Die Bertelsmann-Stiftung ermittelt laut Watzka für das Jahr 2030 eine Versorgungslücke von 434.498 Vollzeitkräften in der ambulanten und stationären Pflege Deutschlands. ====Ausbildung ins Ausland verlagern==== Klaus Watzka stellt einen alternativen Handlungsvorschlag für das oben genannte Problem vor: „Wenn zu wenige Pflegekräfte vorhanden sind, dann muss man sie selbst ausbilden. Und wenn der deutsche Arbeitsmarkt das Potenzial für die erforderliche Personenzahl nicht hergibt, dann muss man die Ausbildung eben im Ausland vornehmen“ (Watzka, 2018, p. 18). Der Autor schlägt vor, eine Pflegefachschule in einem anderen Land aufzubauen. Mithilfe eines bilateralen Vertrags auf Regierungsebene wird gesichert, dass die Bundesrepublik Deutschland die Lehr- und Prüfungsbedingungen komplett selbstständig bestimmen kann. In diesem Staat sollen PflegeschülerInnen angeworben werden und die Ausbildung und Prüfung dann nach deutschen Standards erfolgen. Somit stehen die AbsolventInnen dem deutschen Arbeitsmarkt sofort zur Verfügung. Um die sprachlichen Fertigkeiten zu trainieren, sollen intensive Sprachtrainings bereits vor Beginn der Ausbildung starten und weiter parallel zum fachlichen Curriculum durchgeführt werden. Zu diskutieren wäre dann die Durchführung der Praktika, ob diese im Ausland oder in Deutschland zu absolvieren wären und die Rekrutierung der Lehrpersonen. Durch eine vertragliche Bindung könnten die Auszubildenden verpflichtet werden, eine bestimmte Anzahl an Jahren im Bereich der Pflege in Deutschland zu arbeiten. Welche Länder für diese Maßnahmen in Frage kommen, will der Autor mithilfe eines Kriterienkatalogs klären. Als mögliches Land, welches viele Kriterien des Katalogs gut erfüllt, käme zum Beispiel Vietnam in Frage. Quelle: Watzka, K. (2018). Fachkräftemangel in der Pflege: Kritische Situationsbewertung und Skizzierung einer Handlungsalternative. Jena Anmerkung der Redaktion: Den Link zur Studie finden Sie hier: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/181866/1/1029212058.pdf SL blue
Filter Bubbles Filter Bubble: Wie Algorithmen unser Weltbild prägen
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Spielfigur Pixabay, CC_0. <h4>Media</h4> '"`UNIQ--item-2--QINU`"' <p>Quelle: [https://www.ted.com/ Ted.com]. Rechte siehe: [[MediaWiki:Licenses|Lizenzen]].</p> Filterbubble · Zensur · Personalisiertes Netz Informatik · Informationstechnik · Informatik · Informationstechnik WienerWissensWelt Filter Bubbles Wien 2017 Internetdokument URL Pariser, Eli (2012): The Filter Bubble: How the New Personalized Web Is Changing What We Read and How We Think, Penguin Books, London. Welchen Browser wir verwenden, wo wir uns einloggen, welche Websites wir aufrufen – all das prägt, wie wir das Internet wahrnehmen. Wir bekommen immer mehr von jenen Inhalten zu sehen, die uns gefallen und für die wir uns interessieren. Ob beim Browsen im Web oder auf Social Media: Die Meinung, die wir ohnehin schon hatten, wir durch weitere, ähnliche Inhalte bestätigt. Somit bewegt sich jede/r von uns in einer eigenen kleinen Blase, die unsere Weltansicht Tag für Tag bestätigt – und sogar noch verstärkt. Alles, was nicht in diese Blase passt, wird automatisch „ausgefiltert“. ====Gefilterte Realität im Internet?==== <p class="text-justify">Soweit zumindest die Theorie von Eli Pariser, einem politischen Aktivisten und Autor. In seinem Buch „Filter Bubble: What the Internet is hiding from you“ schreibt er darüber, wie die Algorithmen, die hinter gängigen Suchmaschinen stecken, unsere Meinung prägen. Seit 2009 benutzt Google 57 Signale, die während dem Surfen im Internet im Hintergrund laufen. Diese Signale entscheiden wie „Filter“, welchen Content wir zu sehen bekommen. Auch Timelines von Social Media Plattformen wie Facebook zeigen uns zuallererst Content an, der jenem ähnelt, den wir in der Vergangenheit „geliked“ oder interessiert wahrgenommen haben. Laut Pariser trägt dieser Mechanismus zu einer Radikalisierung von Ansichten bei, weil wir von einem Meinungspluralismus bewusst abgeschnitten werden. </p> ====Idente Google-Suchen, konträre Ergebnisse==== <p class="text-justify">Als Beispiel nennt Pariser eine Suchanfrage zweier NutzerInnen: Beide gaben das Wort „BP“ in Google ein. Eine der Personen erhielt zuoberst gereiht Informationen über den multinationalen Öl- und Gaskonzern British Patroleum. Die andere Person sah als erstes Informationen über die Ölpest im Golf von Mexiko, die durch eine Explosion einer Bohrplattform – betrieben von BP – verursacht wurde. Vorgefasste Meinungen werden durch Google-Reihungen demnach bestätigt.</p> ====Analoge und digitale Filter-Bubbles==== <p class="text-justify">Bereits vor dem digitalen Zeitalter gab es eine analoge „Filter Bubble“, etwa indem Menschen eher Medienprodukte konsumierten, die ihre eigene politische Meinung widerspiegelten. Der große Unterschied besteht darin, dass heute keine aktive Entscheidung mehr in der „Filterung“ der Nachrichtenquellen einfließt, die wir konsumieren – das Internet wählt aus, woran wir (scheinbar) interessiert sind. Zudem laufen diese Prozesse unsichtbar im Hintergrund ab. Dadurch geht das Bewusstsein dafür verloren, dass wir uns meinungstechnisch isolieren. Statt einer geteilten Öffentlichkeit kristallisieren sich zunehmend multiple „private Öffentlichkeiten“ heraus, die koexistieren, ohne wirklich miteinander in Berührung zu kommen oder in einen echten Diskurs zu treten. Suchmaschinen wie Google ähneln demnach weniger einer allgemeinen Bibliothek, als vielmehr einem privaten Bürcherregal. Unsere Weltsicht wird somit schleichend zur einzig wahren, richtigen und moralisch überlegenen Weltsicht – so Eli Parisers Überzeugung.</p> ====Eingeschränkte Content-Diversität?==== <p class="text-justify">Doch wie weitreichend ist der polarisierende Effekt der Filter Bubble wirklich? Mit dieser Frage befassten sich Tian Nguyen und sein Team. Sie maßen den Einfluss von user-spezifischen Signalen in der Internetnutzung und deren Einfluss auf Content-Diversität und Meinungsbildung. Ihr Fazit: Das Phänomen der „Filter Bubble“ existiert tatsächlich; mit der Zeit werden UserInnen einer schmäleren Bandbreite an Informationen ausgesetzt, als das ohne entsprechende Algorithmen der Fall wäre. Zudem lässt sich durch Social Media Messungen feststellen, dass UserInnen Beiträge, die ihnen basierend auf ihrer eigenen Meinung vorgeschlagen werden, im Schnitt positiver bewerten. </p> ====Aktiver Informationskonsum schützt vor Bubble-Effekt==== <p class="text-justify">Aber: Der Einfluss der Filter Bubble ist bedeutend kleiner, als das Parisers Buch vermuten lässt. Die Forscher um Nguyen machten zudem eine weitere interessante Entdeckung. Jene Personen, die durch Algorithmen vorgeschlagenen Content auch aktiv konsumierten – statt z.B. auf Facebook nur die Überschrift in der Timeline zu lesen – schränkten ihre Meinung weniger stark ein. Ein tatsächliches Auseinandersetzen mit einer Materie scheint also Meinungspluralität und Weltoffenheit zu fördern. Selbst dann, wenn man verstärkt Medienprodukte konsumiert, die die eigene Weltansicht bestätigen. </p> me blue
Geflüchteten ankommen helfen Geflüchteten ankommen helfen
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Flüchtlingshilfe · Demographischer Wandel · Arbeit Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · SOZIALWISSENSCHAFTEN · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Soziologie · Soziologie Prognosen und Zukunftsbilder - Diskussionsreihe "Innovative Ansätze zu Migration und Integration" Prof. Paul Collier Diskussionsreihe in Kooperation mit dem Europäischen Forum Alpbach 2017-06-22 URL Geflüchtete sollen so schnell wie möglich Zugang zu dem lokalen Arbeitsmarkt erhalten. Nur so kann wirkliche Inklusion erfolgen. Außerdem werden Ankunftsländer finanziell entlastet, wenn Geflüchtete schon bald in das Sozialsystem einzahlen. Von diesem Ansatz ist Sir Paul Collier, Professor für Ökonomie und Public Policy in Oxford, überzeugt. Seine Vorschläge für effektive Hilfsmaßnahmen stellte er in dem Vortrag "Innovative Ansätze zu Migration und Integration" vor. ====Geflüchteten-Hilfe als menschliche Pflicht==== Die Basis für den Umgang mit Geflüchteten ist laut Collier eine ganz schlichte Erkenntnis: In Notsituationen ist es eine humanitäre Pflicht, anderen zu helfen. Krieg und Flucht können alle treffen – in einem sicheren Land zu leben ist reiner Zufall. Wenn sich die Frage nicht mehr stellt, ob Hilfe geleistet wird, bleibt nur noch offen, wie Hilfe effektiv gestaltet werden kann. ====Konzept der Geflohenen-Hilfe veraltet==== Collier kritisiert offen den aktuellen globalpolitischen Umgang mit Geflüchteten. Heute werde noch das gleiche Prinzip angewandt wie nach dem zweiten Weltkrieg. Damals wurden Vertriebene zentralisiert in Camps notversorgt, bis sie in andere Länder weitergeleitet werden konnten. Hauptziel war es, sie mit Lebensmittel und einer Unterkunft zu versorgen, um das Überleben zu sichern. ====Flüchtlings-Status im Durchschnitt 10 Jahre==== Das Problem dabei: Diese Strategie entspricht schon lange nicht mehr den Rahmenbedingungen. Damals verbrachten Personen einige Monate in einem Camp. Heute dauert der Flüchtlings-Status im Durchschnitt 10 Jahre. ====Arbeit statt sozialer Unterstützung?==== Das sind 10 Jahre, in denen Personen bewusst von einer erwerbstätigen Arbeit ausgegrenzt sind. Sie dürfen nicht zu dem Sozialsystem jener Gesellschaft beitragen, die sie aufgenommen hat – selbst, wenn sie das unbedingt möchten. Arbeiten zu dürfen ist laut Colliers Forschung für viele Geflüchtete das wichtigste Anliegen überhaut. Es gibt Menschenwürde zurück und füllt das Leben mit Sinn. Wird eine Arbeitserlaubnis verwehrt, führt das automatisch zu illegalen Arbeitsverhältnissen, oft unter ausbeuterischen Verhältnissen, so Colliers Konklusion. ====Das „Wir“ in der Gesellschaft herstellen==== Die Inklusion in den Arbeitsmarkt ist der erste Schritt für ein „Ankommen“ in einem neuen Staat. Echte Akzeptanz für Geflüchtete kann laut Collier aber erst entstehen, wenn sich Menschen auf Gemeinsamkeiten statt Unterschiede besinnen. Das Ziel ist deshalb eine Gesellschaft, die so divers ist, dass Geflüchtete optisch nicht mehr herausstechen. ====„Intellektuelle Faulheit“ Grund für Vorurteile==== Vorurteile gegenüber Geflüchteten entstehen oft, wenn Fakten fehlen oder falsch verbreitet werden. Collier bezeichnet diese Dynamik als „intellektuelle Faulheit“. Nur basierend auf umfassenden Informationen und einem Verständnis für Zusammenhänge können die richtigen Lösungen geschaffen werden. ====Diverse Gesellschaft durch örtliche Durchmischung==== Es ist Aufgabe der Ankunftsländer, gute Voraussetzungen für die eine schnelle Inklusion der Geflüchteten zu schaffen. Collier plädiert dafür, Geflüchtete regional aufzuteilen. Nur so könne verhindert werden, dass Parallelgesellschaften entstehen. Direkter Kontakt zwischen Geflüchteten und nicht Geflüchteten sei der beste Weg, Ängste und Vorurteile abzubauen. ====Soziale Durchlässigkeit soll zur Regel werden==== Paul Collier hat einen ganz persönlichen Bezug zu dem Thema Migration und Flucht. Sein Großvater wanderte von Deutschland nach England aus. Nach einer ausländerfeindlichen Attacke auf seine Mutter änderte die Familie ihren Nachnamen von „Hellenschmidt“ auf „Collier“. Obwohl seine Eltern beide schon mit 12 die Schule verließen, gelang Collier der soziale Aufstieg. Er studierte, arbeitete für die Weltbank, hat eine Professur an Oxford inne und wurde 2014 geadelt. „Geschichten wie meine sollten die Regel sein, nicht die Ausnahme.“, so Collier. Das zu verwirklichen ist Aufgabe der Gesellschaft, in der wir leben. me blue
Gesundheits-Apps: Viele Chancen, wenig Evidenz Gesundheits-Apps: Viele Chancen, wenig Evidenz
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Smartphone Symbols Apps Pixabay, CC_0 Big Data · Gesundheit · Personalisiertes Netz · Digitalisierung · Quantified Self Bundesgesundheitsministerium Peter L. Reichertz Institut für medizinische Informatik 2016 Internetdokument URL Anmerkung der Redaktion: Im Rahmen ihres Studiums „Advanced Nursing Practice“ erstellten die Studierenden Lisa Trojan (Projektleitung), Stefanie Essl, Martina Hajszan-Oberwinkler, Andrea Korn, Maximilian Kreihsler, Anna Monsberger, Emina Skiljo-Coric und Irena Udric in der Lehrveranstaltung „Projektmanagement“ eine Zusammenfassung (Abstract) zu einer aktuellen Studie aus dem Pflegebereich. Die WienerWissensWelt dankt für das Einverständnis zur Verwendung des Abstracts. Die Verwendung von technischen Geräten wie Smartphones, Tablet, etc., hat in den letzten Jahres immens zugenommen. Es werden zunehmend neue Apps und Programme, die sich mit der Gesundheit der Nutzer beschäftigen, entwickelt. Darunter fallen einfache Fitness- und Lifestyleanwendungen, Gesundheitstagebücher oder auch Programme zur Diagnostik und Therapie. ====Überblick über Marktlage==== Die vorliegende Studie, die vom Bundesgesundheitsministerium finanziert wurde, soll einen Überblick über die Marktlage in Deutschland sowie über die Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps geben. Durch die Studie wurde herausgefunden, dass es an einheitlichen Qualitätskriterien sowie an einer Verpflichtung der Hersteller für eine qualitätsgesicherte Entwicklung bei Angeboten im sensiblen Bereich der Medizin, fehlt. Es müssen daher Kriterien entwickelt werden, die deutlich machen, ob eine App den Standards entspricht oder nicht. Zusätzlich fehlt es auch noch an einer zentralen Stelle, wo negative Vorkommnisse und Störungen im Umgang mit der App veröffentlicht werden können. Es ist durchaus ein großes Potenzial für Apps im Bereich der Medizin da, jedoch konnte bis jetzt noch nicht erforscht werden, ob sich das Gesundheitsverhalten der Menschen durch die Verwendung dieser Gesundheits-Apps auch wirklich verbessert. Es kann allerdings davon ausgegangen werden, dass die Beteiligung der/des Betroffenen an der Verbesserung ihres/seines Gesundheitszustandes, eine große Auswirkung auf deren/dessen Motivation hat. Und genau das könne in der Prävention von Krankheiten genutzt werden. ====Barrierearme digitale Angebote==== Die Studienautoren appellieren auch dafür, verstärkt barrierearme digitale Angebote, um auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen in die Angebote miteinbeziehen zu können. Vor allem bei Betroffenen mit körperlichen Behinderungen sieht diese Studie Potenzial darin ihren Gesundheitszustand durch die digitale Unterstützung zu verbessern. Zusammenfassend möchte die Studie dazu aufrufen, dass das Potenzial der Digitalisierung ausgeschöpft werden soll, indem ein multidisziplinärer Austausch über die Entwicklung, Qualität sowie Evaluation, stattfindet. Anmerkungen der Redaktion: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2016/studie-gesundheits-apps.html SL blue
Global education monitoring report UNESCO 2019 Global Education Monitoring Report UNESCO 2019
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Poor man sleeping CC_0 Unsplash. SDGs · Armut · UNESCO · Bildung · Migration · English Content · English Andere Sozialwissenschaften · SOZIALWISSENSCHAFTEN · Andere Sozialwissenschaften UNESCO Global Education Monitoring Report 2019: Migration, Displacement and Education – Building Bridges, not Walls. Paris 2019 Graue Literatur URL UNESCO. 2018. Global Education Monitoring Report 2019: Migration, Displacement and Education – Building Bridges, not Walls. Paris, UNESCO The Education 2030 Incheon Declaration and Framework for Action specifies that the mandate of the Global Education Monitoring Report is to be ‘the mechanism for monitoring and reporting on SDG 4 and on education in the other SDGs’ with the responsibility to ‘report on the implementation of national and international strategies to help hold all relevant partners to account for their commitments as part of the overall SDG follow-up and review’. It is prepared by an independent team hosted by UNESCO. 2019 the focus of the Global Education Monitoring Report is on migration, displacement and education. ====Migration and Education==== In the foreword to the report, Helen Clark summarises, why it is important to look to education in the face of migration and displacement: ''"Migration is characterized by both order and disorder. Societies often strive to manage population movements but nonetheless may face unpredictable inflows. Such movements may create new divisions, while others have demonstrably benefited both source and destination countries. In migration flows, we see both will and coercion. Some people move proactively to work and study while others are forced to flee persecution and threats to their livelihoods. Recipient communities and politicians may argue interminably whether those who arrive are pushed or pushing, legal or illegal, a boon or a threat, or an asset or a burden.'' ''There is both welcoming and rejection. Some people adjust to their new environment while others cannot. There are those who want to help and those who want to exclude. Thus, around the world, we see migration and displacement stirring great passions. Yet there are decisions to make. Migration requires responses. We can raise barriers, or we can reach out to the other side – to build trust, to include, to reassure. At the global level, the United Nations has worked to bring nations together around durable solutions to migration and displacement challenges. During the UN Summit on Refugees and Migrants in 2016, I called for investing in conflict prevention, mediation, good governance, the rule of law and inclusive economic growth. I also drew attention to the need for expanding access to basic services to migrants to tackle inequalities.'' ''This Report takes that last point further by reminding us that providing education is not only a moral obligation of those in charge of it, but also is a practical solution to many of the ripples caused by moving populations. It must be, and should always have been, a key part of the response to migration and displacement – an idea whose time has come, as the texts of the two global compacts for migrants and refugees show. For those denied education, marginalization and frustration may be the result. When taught wrongly, education may distort history and lead to misunderstanding.'' ''But, as the Report shows us in the form of so many uplifting examples from Canada, Chad, Colombia, Ireland, Lebanon, the Philippines, Turkey and Uganda, education can also be a bridge. It can bring out the best in people, and lead to stereotypes, prejudices and discrimination being discarded for critical thinking, solidarity and openness. It can offer a helping hand to those who have suffered and a springboard to those who desperately need opportunity.'' ''This Report points directly to a major challenge: How can teachers be supported to practise inclusion? It offers us fascinating insights into humanity and the age-old phenomenon of migration. I invite you to consider its recommendations and to act on them."'' gh blue
Grüne Dächer - Dachbegrünung Grüne Dächer gegen Stadt-Hitze
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Dächer in der Stadt Pixabay, CC_0. Smart City · Green · Infrastruktur Bauwesen · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Bauwesen · Umweltingenieurwesen Angewandte Geowissenschaften · Umweltingenieurwesen Angewandte Geowissenschaften WienerWissensWelt Grüne Dächer - Dachbegrünung Wien 2017 Internetdokument URL Die Zukunft der Beschäftigung in Wien – Trendanalysen auf Branchenebene: [https://www.wien.gv.at/wirtschaft/standort/pdf/beschaeftigung-trendanalysen-branchen.pdf https://www.wien.gv.at/ wirtschaft/ standort/pdf/ beschaeftigung-trendanalysen-branchen.pdf] Städtische Betonwüsten versiegeln den Boden, Gebäude dicht an dicht speichern die Sommerhitze. Wo kein Platz mehr ist für Parks und bodennahe Grünflächen, bieten sich begrünte Dächer bzw. Dachgärten an, um sog. „Hitzeinseln“ in Großstädten zu entlasten. ====„Eierlegende Wollmilchsau“ Dachbegrünung==== Laut dem Report „Die Zukunft der Beschäftigung in Wien“ der MA 23 für Wirtschaft, Arbeit und Statistik, der sich auch mit Green Jobs der Zukunft befasst, sind begrünte Dächer die „eierlegende Wollmilchsau“ für das Stadtklima. „Sie reinigen Luft und Wasser, isolieren Gebäude und senken die Temperatur in aufgeheizten, dicht bebauten Grätzeln.“, so der Bericht. Über 5.000 Hektar Dachfläche bietet Wien, was der Größe Favoritens und Simmerings zusammen entspricht. Wiens Dächer beherbergen einiges an grünem Potential. ====Neubau oder Nachrüstung==== Am einfachsten sind Dachflächen zu begrünen, wenn das bereits bei einem Neubau mit konzipiert wird. Doch die Dächer vieler Häuser können auch im Nachhinein mit Dachgärten oder einer Grünschicht ausgestattet werden, um das Mikroklima des Bezirks zu verbessern. Fast die Hälfte aller Wiener Gebäude eignen sich für ein Begrünungskonzept; Derzeit kleiden sich jedoch nur 2 % der Dächer in frischespendendem Grün. ====Kühlendes Wasser und Isolation==== Doch wie wirken grüne Dächer genau? Einerseits werden Häuser von oben her isoliert, wodurch sich weniger Hitze im Gebäude sammelt, die anschließend in den heißen Sommermonaten nur schwer wieder abgebaut werden kann. Zudem speichern begrünte Dächer 70 % des Niederschlags: Er verdunstet oder wird später abgegeben und kühlt so das Umfeld, statt direkt in die Kanalisation zu gelangen und aus der überhitzten Stadt hinausgeleitet zu werden. Das bietet eine „echte“ Lösung für das Hitzeproblem, denn Klimaanlagen und herkömmliche Isolierungen verlagern die Hitze lediglich. ====Leistungs-Plus für erneuerbare Energien==== Begrünte Dächer fördern zudem auch indirekt eine bessere Klimabilanz. Kombiniert man Fotovoltaikanlagen mit grünen Dächern, werden erstere durch letztere nachts heruntergekühlt. Da Fotovoltaikanlagen paradoxerweise immer weniger Strom produzieren, je heißer es wird, kann dadurch der Energie-Output gesteigert werden, da Solarzellen bei 20 Grad Celsius optimal funktionieren. ====Begrünungsvarianten für Wiener Dächer==== Ob und wie ein Dach begrünt werden kann, hängt von zwei Faktoren ab: Der Neigung des Daches, und der Statik des Gebäudes. Bei bis zu 5 Grad Neigung (und ausreichenden statischen Voraussetzungen) kommt eine intensive Begrünung, also ein Dachgarten in Frage. Bei bereits 30 cm Substrat können schon Sträucher, Gemüse- und Blumenbeete gepflanzt werden. Doch auch, wenn das Dach schräger ist, gibt es Begrünungsoptionen. Wenn kein aktiv nutzbarer Dachgarten möglich ist, so kann dennoch durch Gräser, Moose und andere niedrige Pflanzen ohne tiefe Wurzeln der Umwelt-Effekt von Gründächern genutzt werden. ====Wie grün ist Wien?==== Wien hat mit ca. 50 % einen wirklich hohen Grünflächenanteil für eine Großstadt, und die Smart City Strategie hat zum Ziel erklärt, diesen trotz steigendem Wohnraumbedarf auch künftig zu erhalten. Im Vergleich: Europaweit liegt der Grünanteil von Städten bei 18,6 %. ====Grünflächen in Wien ungleich verteilt==== Allerdings sind die Grünflächen Wiens sehr ungleich verteilt. So werden etwa landwirtschaftliche Nutzflächen im 22. Bezirk auch zu dem Grünflächenanteil gezählt, da sie sich innerhalb der Stadtgrenzen befinden. In vielen anderen Städten dahingegen befinden sich Äcker und Felder in den Vorstädten oder im Umland, wodurch das Bild etwas verzerrt wird. In den Innenstadtbezirken sind Grünflächen dahingegen spärlich gesät, weshalb hier die lokale Temperatur im Sommer auch besonders hoch ist. So liegt der Grünflächenanteil im ersten Bezirk und Bezirken 4 – 9 jeweils bei unter 20 %. ====Dächer mit Potential==== Ob das Dach des eigenen Wiener Hauses sich für eine Begrünung eignet, lässt sich übrigens leicht feststellen. Die Stadt Wien stellt dafür einen sog. Gründachpotenzialkataster zu Verfügung, der eine erste Einschätzung dazu liefert. Eventuell sind anschließend genauere bauliche Überprüfungen möglich. Kann und soll das Dach zu einem Gründach umfunktioniert werden, können Fördermöglichkeiten bis zu 2.200 Euro in Anspruch genommen werden. me blue
Green Jobs Green-Jobs in der Smart City Wien
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Bäume in der Stadt Pixabay, CC_0. Arbeit · Berufsbilder · Smart City · Wien · Green Elektronik · Elektrotechnik · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Informatik · Informationstechnik · Informatik · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Elektronik · Elektrotechnik · Informationstechnik · Umweltingenieurwesen Angewandte Geowissenschaften · Umweltingenieurwesen Angewandte Geowissenschaften WienerWissensWelt Green Jobs Wien 2017 Internetdokument URL Die Zukunft der Beschäftigung in Wien – Trendanalysen auf Branchenebene: https://www.wien.gv.at/wirtschaft/ standort/pdf/ beschaeftigung-trendanalysen-branchen.pdf Global betrachtet verursachen Städte 75 % des CO² Ausstoßes und verwenden 75 % der Energie. Werden innovative Möglichkeiten gefunden, diesen städtischen Verbrauch zu reduzieren, erfolgt ein wesentlicher Schritt hin zur Ressourcenschonung und Entlastung der Umwelt. Sog. „Green Jobs“ sollen zu der Konzeption und Verwirklichung von Umweltlösungen in Städten beitragen. ====Beschäftigte in Umweltbranchen in Wien==== Laut der Studie „Die Zukunft der Beschäftigung in Wien“ der MA 23 für Wirtschaft, Arbeit und Statistik gibt es derzeit einen „eher kleinen, aber dynamischen Umweltsektor“ in Wien. Derzeit sind 24.700 Personen vollzeitäquivalent in Green Jobs beschäftigt. Folgenden Branchen umfassen bereits Green Jobs, die laut Forecast der Studie in den nächsten Jahren ausgebaut werden: * Bauwirtschaft (thermische Sanierung, Passivhäuser) * Landschaftsgestaltung * Erneuerbare Energien * Verkehr (Elektromobilität, öffentliche Verkehrsmittel) * Abfallmanagement und Recycling Werden weitere ökologische orientierte Wirtschaftsbereiche, wie der Handel mit biologischen Produkten oder dem öffentlichen Nahverkehr mitgerechnet, beträgt die Zahl der Green Jobs in Wien über 42.000. ====Green Economy wächst==== Die Green Economy wird als wachsender Wirtschaftszweig eingestuft, der bestehende Arbeitsplätze sichert, neue schafft und Rückläufe in anderen Branchen bis zu einem gewissen Grad ausgleichen kann. Es werden dabei Arbeitsplätze entstehen, die unterschiedliche Bildungshintergründe voraussetzen. „Wissensintensive Unternehmensdienstleistungen“ spielen in Zukunft ebenso eine Rolle wie körperlich fordernde Tätigkeiten, beispielsweise in der Abwasser- und Abfallentsorgung. ====„Greening“-Trends der Wiener Wirtschaft==== Ökologische Nachhaltigkeit ist nicht nur politisch erwünscht; auch die Nachfrage von Seiten der Konsument*innen nach „green“ Produkten und Dienstleistungen steigt. Durch die Sharing-Economy wächst etwa die Bereitschaft, ein Auto mit anderen zu teilen, anstatt selbst eines zu besitzen. Der Marktanteil von Elektroautos nimmt ebenso wie das Interesse an einer dezentralen Energieversorgung zu. Da die Selbstversorgung über eine eigene Solar- oder Windkraftanalage in Städten häufig nicht umsetzbar ist, besteht hohes Interesse an sog. „Bürger*innenkraftwerken“. In einem Sale-and-lease-back Modell kaufen Bürger*innen Anteile an erneuerbaren Energiekraftwerken und werden anschließend jährlich an deren Profit beteiligt. ====Smart City Strategie für eine umweltschonende Stadt==== Das Wirtschaftswachstum in der Ökologie-Branche geht Hand in Hand mit „grünen“ Zielen der Stadt Wien. In der Smart City Rahmenstrategie von 2014 werden konkrete Umwelt-Ziele gesetzt, die in Wien in den nächsten Jahrzenhten umgesetzt werden sollen. Sie betreffen sowohl gemeinschaftliche Ziele der Stadt, als auch angestrebte Individualziele der Bürger*innen. Der zeitliche Rahmen ist entweder bis 2030, bis 2050 oder in Etappenzielen pro Jahr definiert: * '''CO² Emissionen''': Senkung von 3,1 Tonnen auf 1 Tonne pro Person * '''Energieverbrauch''': 50 % der Energie wird aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen (bis 2050) * '''Mobilität''': Senkung des motorisierten Individualverkehrs von 28 % auf 15 % (bis 2030) * '''Autos''': Alternative Antriebstechnologien in allen Autos innerhalb der Stadtgrenzen (bis 2050) * '''Gebäude''': Reduktion des Energieverbrauchs um 1 % pro Person pro Jahr (Heizen, Kühlen, Warmwasser) * '''Grünflächen''': Erhaltung des Grünanteils von 50 % der Stadtfläche ====Leistbare Green Economy?==== Ein Auto zu teilen ist häufig günstiger als selbst eines zu besitzen, und durch Bürger*innenkraftwerke kann sogar ein kleiner Profit erwirtschaftet werden. Auch andere Trends, wie Dumpster-Diving oder Dachbegrünung zeigen, dass die ökologisch sparsame Wahl kurz- bzw. mittelfristig auch preisgünstiger ist. Gleichzeitig sind viele Produkte und Dienstleistungen, die einen geringeren „ökologischen Fußabdruck“ haben, aber teurer als ihre umweltunfreundlichere Alternative. In den nächsten Jahren wird sich demnach zeigen, inwieweit die Green Economy massentauglich wird – oder privat primär von einer finanzstarken Elite genutzt wird. me blue
Hacker in der digitalen Stadt Hacker in der digitalen Stadt
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Laptop mit Hacker Stickern. Pixabay. CC_0. <h4>Media</h4> '"`UNIQ--item-10--QINU`"' <p>Quelle: [https://www.ted.com/ Ted.com]. Rechte siehe: [[MediaWiki:Licenses|Lizenzen]].</p> Berufsbilder · Big Data · Cloud · Digitalwirtschaft · Informationsgesellschaft · Sicherheit · Personalisiertes Netz · Smart City · Hacker · Bürgerbeteiligung · Digitalisierung Andere Technische Wissenschaften · Elektronik · Elektrotechnik · Informatik · Informationstechnik · Informatik · Politikwissenschaften · Politikwissenschaften · Andere Technische Wissenschaften · Elektronik · Elektrotechnik · Informationstechnik WienerWissensWelt Hacker in der digitalen Stadt Wien 2017-06-08 Internetdokument URL Elazari, K. (2014). Hackers: the internet's immune system. Vancouver, Canada: Ted.com. Hacker in der digitalen Stadt? Mit der zunehmenden Automatisierung und Digitalisierung in Smart Cities entstehen auch neue Potenziale für Fehler. Hacker helfen dabei, sie aufzuspüren und auszubessern. == Gute Hacker - böse Hacker?== Hacker und Haechsen sind Computerexpert*innen, die ihre Fähigkeiten dazu nützen, Probleme zu lösen. Insbesondere Sicherheitsexpert*innen sind immer wieder im Fokus der Allgemeinheit, entweder als Helden, die Malware finden, Datenmißbrauch aufzeigen oder Fehler beheben aber auch als Täter*innen, die Kreditkartendaten klauen und Daten manipulieren. Letzere Gruppe wird oft auch als "Cracker" bezeichnet. In einer Welt, die immer weitergehend digitalisiert ist, wird die Funktion und der Einfluß dieser Expert*innen - auch durch die weitergenede Vernetzung im Rahmen der mechanischen Gerätschaften (Internet of Things) - gerade in Städten immer wichtiger. == Baustellen in der Digitalen Stadt== Keren Elazari, eine Sicherheitsexpertin des Blavatnik Interdisciplinary Cyber Research Center der Universität von Tel Aviv in Israel, hat sich intensiv mit Hackern und Haechsen und ihrer Funktion im digitalen Raum beschäftigt. In ihrem [[Hacker_als_Immunsystem_des_Internets|Ted-Talk]] bezeichnet sie Hacker und Haechsen als das Immunsystem des Internets und der vernetzten Geräte, welches Fehler frühzeitig erkennen und heilen kann: ''Wir sind oft entsetzt und fasziniert von der Macht, die Hacker heute haben. Sie machen uns Angst. Aber die Entscheidungen, die sie treffen, haben drastische Auswirkungen auf uns alle. Ich bin heute hier, weil ich denke, dass wir Hacker brauchen und sie letztlich das Immunsystem des Informationszeitalters sein könnten. Manchmal machen sie uns krank, aber sie finden auch diese verborgenen Gefahren in unserer Welt und sie bringen uns dazu, diese zu beseitigen.'' '"`UNIQ--ref-0000000B-QINU`"' Im deutschsprachigen Raum engagieren sich beispielsweise der "Chaos Computer Club" seit den frühen 1980er Jahren. Er hat eine eigene Hackerethik formuliert,'"`UNIQ--ref-0000000C-QINU`"' die nicht nur Motivation sondern auch Grenzen aufzeigt: *Der Zugang zu Computern und allem, was einem zeigen kann, wie diese Welt funktioniert, sollte unbegrenzt und vollständig sein. *Alle Informationen müssen frei sein. *Mißtraue Autoritäten – fördere Dezentralisierung. *Beurteile einen Hacker nach dem, was er tut, und nicht nach üblichen Kriterien wie Aussehen, Alter, Herkunft, Spezies, Geschlecht oder gesellschaftliche Stellung. *Man kann mit einem Computer Kunst und Schönheit schaffen. *Computer können dein Leben zum Besseren verändern. *Mülle nicht in den Daten anderer Leute. *Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen. Diese Leitlinien sind wichtig, gerade in einer vernetzten Stadt mit all ihren digitalen - und oft schlecht gesicherten - Geräten. Von Smartmetern für Strom, Wasser und Gas über Ampelsysteme, Beleuchtung, Bezahlsysteme, Warenlogistik, öffentliche Services und Kommunikation - alles ist digital. Dies bedeutet konkret, dass fast in all unseren Gebrauchsgegenständen irgendwo ein Computer schlummert, der gehackt werden kann oder fehlerhaft programmiert wurde. Positiv ist allerdings, dass Fehler dadurch auch ausgebessert - "gepatcht" - werden können. == Responsible Disclosure== Durch den explosionsartigen Anstieg an digitalen Geräten reicht es nicht aus, dass staatliche Stellen kontrollieren und Computer Emergency Response Teams ("CERT") im Anlassfall versuchen, den Schaden zu minimieren. Viel effektiver ist ein dezentraler Ansatz, bei dem die Benutzer*innen Fehler selber melden und gegebenenfalls auch ausbessern können. Diese Bürger*innenbeteiligung ist beispielsweise in Wien schon im Rahmen der [https://www.wien.gv.at/sagswien/ Stadt Wien App "sags Wien"] für das Melden von Anliegen, eine Gefahrenstelle oder eine Störung via Smartphone von unterwegs an die Wiener Stadtverwaltung umgesetzt. Hacker unterstützen Soft- und Hardwarehersteller*innen und -betreiber*innen in ganz ähnlicher Weise digital. Die meist genutzte Methodik zur Meldung an die verantwortlichen Stellen und die betroffene Öffentlichkeit nennt sich "Responsible Disclosure". Dabei werden zuerst nur die verantwortlichen Stellen informiert und es wird eine Wartezeit festgesetzt (Tage bis Monate), innerhab derer das Problem gelöst werden soll. Erst nach Verstreichen der Zeit wird die Öffentlichkeit informiert. Dieser zweite Schritt ist wichtig, damit einem Gefühl "falscher Sicherheit" entgegengewirkt werden und die Öffentlichkeit eigenständige Schritte zur Sicherung ihrer digitalen Systeme setzen kann.'"`UNIQ--ref-0000000D-QINU`"' ==Zur weiteren Entwicklung == In letzter Zeit rückte durch Vorwürfe der Wahlmanipulation oder die Diskussion um Wahlcomputer auch eine politische Dimension des Hackens in den Vordergrund - sowohl als Täter*innen als auch als Verteidiger*innen, die Angriffe auf kritische Systeme abwehren. Daher ist es wichtig, auch einen rechtlichen und zivilgesellschaftlichen Rahmen für diese Handlungen zuzulassen und Richtlinien zu entwickeln, die der Funktion von Hackern als Immunsystem entgegenkommen, beispielsweise durch den vermehrten Einsatz von quelloffener Software bei kritischen Infrastrukturen - soweit zumindest nach Keren Elazari. Nur dann funktioniert das neue digitale Immunsystem wirklich. gh blue
Happiness and community Happiness and community: UN Happiness Report 2019
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Smiley on beach Pixabay, CC_0 Gesellschaft · Zufriedenheit · Happiness · English Content · Lebensqualitäten UN Happiness Report URL Recent studies within the science of happiness show that well-being and the quality of people’s lives can be linked by a set of subjective factors that are referred to as “happiness”. The 7th World Happiness Report has happiness and community as central theme: how has happiness been changing over the past dozen years, and how information technology, governance and social norms influence communities. Communication and human interaction in everyday life such as schools and workplaces, neighbourhoods, or virtual communication is one of the fastest changing aspects in a rapidly changing world. ====Main factors influencing happiness==== The report presents country rankings of life evaluations, and moreover main factors that influence happiness: these influences are seen in the way communities make interactions with each other: 1) From empirical linkages between measures of a national government and national average happiness, one can also find the linkage between the happiness of citizens and their voting behavior. 2) In happiness research one will often find the power of pro-social behavior for one’s individual perceived happiness. The link between generosity and and pro-social activities also demonstrates that there are communities who promote pro-social behavior and could therefore be named happy places to live. 3) Information technology also plays an important role in the report: how does digital technology affect the perceived happiness? How is the phenomenon of big data influencing our lives? And how to deal with the epidemic of mass addictions that can be observed in the United States? Find all the reports linking communication, human interaction, technology in communities to happiness research here: http://worldhappiness.report/ SL blue
Health and SustainableDevelopmentBold political choices for Agenda 2030 Health and Sustainable Development: Bold political choices for Agenda 2030
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Prescription Pixabay, CC_0 Gesundheit · Gesellschaft · Digitalisierung · SDGs European Health Forum Gastein (EHFG) Health and SustainableDevelopmentBold political choices for Agenda 2030 European Health Forum Gastein (EHFG) 2018 URL The European Health Forum Gastein 2018 [https://www.ehfg.org/newsletter/ehfg2018-maintheme/] started with a discussion on how to improve health in Europe and reach the SDGs. European voters are worried about the European single market, employment policies, protection of external borders, and immigration policies – therefore a new bold direction is needed to reassure them in terms of health issues. In a keynote speech from the EHFG president Clemens Martin it was argued that health is closely linked to wealth and despite the European advances, the success stories are closely linked to the health of the European societies. It was suggested that health needs a new narrative to face the impacts of globalisation, security and consumption. ====Contributions to sustainability==== According to the EHFG the health system can contribute to sustainability across Europe in at least three ways: 1) increasing labour market participation by addressing disability and chronic diseases 2) providing long-term care for chronic disease sufferers to reduce the need for informal care (carers) 3) and impacting pensions (increasing the pensionable age is not enough as people need to be healthy to be productive). ====SDGs==== On the other hand, the health sector itself needs to understand that its mission is far beyond healthcare and science. The health of people in the EU is not only dependent on our healthcare, our healthcare workforce, research and science. The UN have started to pave the way in this regard by providing a valuable, socially-oriented model with the SDGs. Out of 17 SDGs, 12 are closely related to nutrition and health. The goals recognise the interconnected nature of development, and promote the active involvement and partnership of all sectors and actors globally. In other words, sharing responsibility for health across sectors is crucial. Areas such as food, transport, housing, environment and education have an enormous impact on our health. All these factors play a key role in maintaining or improving the health of future generations. The WHO Regional Office for Europe is thinking big by working on a roadmap for Europe to reach its SDG targets. [https://sustainabledevelopment.un.org/?menu=1300] ====Tools needed to help citizens==== At the EU level the importance of creating practical tools to help citizens tackle the obstacles that they face was emphasized. For example, the EC has organised supra-national hospital networks to take advantage of shared knowledge on rare diseases and enable patients to be supported in their home countries. However not everyone is getting equal treatment in today’s Europe, more research on this topic needs to be done. Behind the statistics we have widening inequalities, and this is the root cause of a lot of the political and social problems Europe is facing. Specific forms of assistance and tailormade interventions are needed for advancing public health in Europe. ====New strategies?==== The EHFG discusses that we are living in a defining moment for health, but we have to start thinking more like investors, thinking systematically, funding priorities in the right way, and not being prisoners of the past where old strategies may no longer serve us well. Leadership, strategy and resources are required to face the challenges. Read more in the full report here: [https://www.ehfg.org/fileadmin/downloads/03-conference/2018/EHFG2018_Report.pdf] SL blue
Hochschulrankings Bedeutung Hochschulrankings: Was bedeuten sie wirklich?
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Studierende lernen in der Bibliothek Pixabay, CC_0. Bildung · Informationsgesellschaft Erziehungswissenschaften · Erziehungswissenschaften WienerWissensWelt Hochschulrankings Bedeutung Wien 2017 Internetdokument URL Sorz, Johannes et al. (2017): Internationale Hochschulrankings und ihre Bedeutung für die österreichischen Universitäten, Arbeitsgruppe Hochschulrankings der Österreichischen Universitätenkonferenz, Uniko, Wien. Unter den Top 10, oder Top 100 besten Hochschulen weltweit sucht man Österreichs Universitäten und Fachhochschulen oft vergeblich. Woran liegt das? Können Österreichs Hochschulen im internationalen Vergleich einfach nicht standhalten? Jährlich werden durch Rankings die „besten“ Hochschulen weltweit gekürt. Die „Gewinner“-Hochschulen dürfen sich über mediale Aufmerksamkeit, fruchtbare Kooperations-Partnerschafen und mehr Sponsor-Gelder freuen. Auch das Image der Hochschule steigt und so gelingt es, exzellente Studierende, Lehrende und Forscher*innen anzulocken. Das wiederum lässt die Chance steigen, im nächsten Ranking höher plaziert zu werden – eine Aufwärtsspirale wird angestoßen. <h4>Ranking-Bericht der Österreichischen Universitätenkonferenz </h4> <p class="text-justify">Dennoch sind Hochschulrankings nicht unumstritten. Die Arbeitsgruppe Hochschulrankings der Österreichischen Universitätenkonferenz befasste sich in ihrem 2017 erschienen Paper mit den Zahlen und Fakten, die hinter den bekanntesten Rankings stehen und letztendlich über das Abschneiden einer Hochschule entscheiden. Sie verglichen fünf der renommiertesten Hochschul-Rankings und bewerteten, wie diese zu ihrem Ergebnis kommen: *Times Higher education Ranking (THe) *QS World University Ranking *ARWU Academic Ranking of World Universities (Shanghai Ranking) *Leiden Ranking *U-Multirank </p> <h4>Was Österreichs Plazierung bedeutet </h4> <p class="text-justify">Österreichs größte Hochschulen liegen im internationalen Vergleich meist unter den 200 besten. Das klingt zunächst vielleicht nicht zu beeindruckend – doch damit liegt Österreich immer noch unter den besten 5 Prozent aller Hochschulen weltweit. Gleichzeitig sei zu bedenken, so der Bericht der Universitätenkonferenz, dass Österreichische Hochschulen einige strukturelle Nachteile hätten, die zu einer Schlechterplazierung beitragen. Beispielsweise schneiden Hochschulen mit freiem Hochschulzugang im Schnitt in Rankings schlechter ab als jene mit Aufnahmeverfahren und limitierter Studienplatzzahl. </p> <h4>Forschung versus Lehre – was zählt mehr? </h4> <p class="text-justify">Forschung spielt eine wichtige Rolle in der Bewertung der Hochschulrankings, Lehre ist vergleichsweise weniger relevant. Wenn eine Hochschule exzellent Studierende ausbildet, aber keinen ausgeprägten Forschungs-Schwerpunkt hat, schneidet sie demnach automatisch schlechter ab. Die Außenwirkung der Rankings ist jedoch eine andere: Häufig werden die Plazierungen so gedeutet, dass sie die besten (Aus-)Bildungseinrichtungen küren. De Facto wird jedoch vorranging die Forschungsleistung einer Institution bewertet. </p> <h4>Andere überraschende Faktoren im Ranking</h4> <p class="text-justify">Naturwissenschaftliche Forschung meist besser bewertet als Forschungstätigkeit in den Sozial- und Geisteswissenschaften. Darüber hinaus gibt es einen starken Sprachen-Bias: Englischsprachige Publikationen werden höher bepunktet als anderssprachliche. Im Shankhai-Ranking werden größer Hochschulen bevorzugt. Als 2004 die Medizinische Universität Wien und die Universität Wien, die einst zusammengehörten, geteilt wurden, schnitten beide Hochschulen im darauffolgenden Ranking deutlich schlechter ab als zuvor. Ein Grund dafür: Die Gesamtzahl der Nobelpreisträger*innen, die dort studiert hatten, ging bei beiden Hochschulen zurück. Andererseits gelang es der über 650 Jahre alten Medizinischen Universität durch die Ausgliederung von der Universität Wien plötzlich in einem Ranking von „Jung-Unis“ auf Platz 36 weltweit abzuschneiden. Die Teilung der Universitäten wurden dabei wie eine Neugründung gewertet – zu Gunsten der Medizinischen Universität Wien.</p> <h4>Küren Rankings wirklich die „besten“ Hochschulen?</h4> <p class="text-justify">Das Fazit des Berichts Österreichischen Universitätenkonferenz: „Die Aussagekraft von Rankings darf nicht überschätzt werden. Insbesondere internationale Hochschulrankings lassen nur beschränkte und teilweise verzerrte Aussagen über die akademische Leistung zu.“ Zudem seien neutrale Rankings von Hochschulen per se kaum möglich, da die Vielzahl an zu berücksichtigenden Faktoren einen echten Vergleich kaum zulässt. Nationale Gegebenheiten würden dabei nicht miteinbezogen, und Rankings basieren ausschließlich auf quantitativen Daten, die ausschließlich qualitativ messbare Leistungen einer Hochschule nicht berücksichtigen. </p> <p class="text-justify">Letztendlich spielt vor allem die internationale Sichtbarkeit einer Hochschule eine entscheidende Rolle in einer Top-Plazierung, weshalb auch „Elite-Universitäten aus dem anglo-amerikanischem Raum“ stets unter den „Gewinnerinnen“ der bekanntesten Rankings sind. Diese öffentliche und vor allem mediale Sichtbarkeit wird wiederum durch ein ausgezeichnetes Ranking noch weiter verstärkt. Dadurch wird mit Hochschul-Rankings ein System geschaffen, das sich selbst reproduziert. </p> me blue
Ignorance-Studies Ignorance Studies: Wissen, was man nicht weiß
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Affen halten Mund, Ohren und Augen zu Three wise monkeys, Tōshō-gū Shrine, Nikkō. Jakub Hałun: [https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11329433 Commons]. GFDL. <h4>DNL Keynote Matthias Gross </h4> '"`UNIQ--item-2--QINU`"' <p>Quelle: [https://www.youtube.com/ YouTube.com]. Rechte siehe: [[MediaWiki:Licenses|Lizenzen]].</p> Bildung · Agnotologie · Zensur · Zufriedenheit Erziehungswissenschaften · Ethik · Ethik · Philosophie · Religion · Philosophie · Psychologie · Religion · Erziehungswissenschaften · Psychologie WienerWissensWelt Ignorance-Studies Wien 2017 Internetdokument URL Gross, Matthias. 2010. Ignorance and Surprise: Science, Society, and Ecological Design. Cambridge, MA: MIT Press. Chinese Translation forthcoming with Yilin Press Ltd., Nanjing. Niemand kann alles wissen. Doch wie entscheidet sich, was wir wissen und was nicht? Sollten wir uns spezialisieren, oder unsere Wissensgebiete möglichst breit streuen? Wie tragen Massenmedien dazu bei, dass wir ignoranter, statt informierter werden? Und kann Nicht-Wissen manchmal auch Vorteile haben? Mit diesen Fragen und anderen beschäftigen sich die sog. „Ignorance Studies“. Sie sind keine eigene Disziplin, sondern umspannen vielmehr diverse Fachgebiete. Ob Neurologie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Gender Studies, Literaturwissenschaft oder Kriminologie – jeder Fachbereich kann sich damit befassen, was es bedeutet, (noch) nicht alles zu wissen und „blinde Flecken“ zu haben. <h4>Ist Ignoranz immer negativ? </h4> <p class="text-justify">Das Wort „ignorance“, dessen Konnotation im Deutschen definitiv negativ ist, erhält somit im Kontext der Ignorance Studies multiple Bedeutungen. Für eine wissenschaftliche Disziplin kann ignorance auch bedeuten, sich offen einzugestehen, was künftig strategisch beforscht werden sollte. Ignorance lädt ein, aktiv zu reflektieren, was die – derzeitige – Unwissenheit für den aktuellen Forschungsstand bedeuten könnte und welche Konsequenzen sich aus diesem Ist-Stand ergeben.</p> <h4>Strategische Ignoranz </h4> <p class="text-justify">Negativ besetzt ist vielmehr das Konzept der „strategischen“ Ignoranz: Menschen wissen genau, dass sie etwas nicht wissen, obwohl es für sie persönlich oder das Wohl der Gesellschaft entscheidend wäre, sich zu informieren. Die Entscheidung dagegen fällt hier jedoch aktiv. Auch ein Negieren von relativ gut etabliertem Wissen zum eigenen Vorteil gehört zu dieser Kategorie von Nicht-Wissen. </p> <p class="text-justify">Das passiert insbesondere dann, wenn durch neue Informationen eine Verhaltensänderung sinnvoll wäre, die Individuen nicht anstreben möchten. Als Beispiel nennt Prof. Mathias Groß, Herausgeber und Mitautor des “Routledge International Handbook of Ignorance Studies“, hier leidenschaftliche Autofahrer*innen. Diese meiden vielleicht bewusst Berichte über den Klimawandel und den Beitrag, den Personenverkehr dazu leistet, um ihr alltägliches Verhalten nicht reflektieren zu müssen. Oder sie gehen einen Schritt weiter und streiten den Klimawandel als solchen ab. </p> <h4>Andere überraschende Faktoren im Ranking</h4> <p class="text-justify">Naturwissenschaftliche Forschung wird meist besser bewertet als Forschungstätigkeit in den Sozial- und Geisteswissenschaften. Darüber hinaus gibt es einen starken Sprachen-Bias: Englischsprachige Publikationen werden höher bepunktet als anderssprachliche. Im Shankhai-Ranking werden größer Hochschulen bevorzugt. Als 2004 die Medizinische Universität Wien und die Universität Wien, die einst zusammengehörten, geteilt wurden, schnitten beide Hochschulen im darauffolgenden Ranking deutlich schlechter ab als zuvor. Ein Grund dafür: Die Gesamtzahl der Nobelpreisträger*innen, die dort studiert hatten, ging bei beiden Hochschulen zurück. Andererseits gelang es der über 650 Jahre alten Medizinischen Universität durch die Ausgliederung von der Universität Wien plötzlich in einem Ranking von „Jung-Unis“ auf Platz 36 weltweit abzuschneiden. Die Teilung der Universitäten wurden dabei wie eine Neugründung gewertet – zu Gunsten der Medizinischen Universität Wien.</p> <h4>Ignorance Studies – eine neue Erfindung?</h4> <p class="text-justify">Laut Mathias Groß befassten sich einzelne Fachbereiche bereits in den 1980er-Jahren gezielt damit, was sie nicht wissen und wie am besten mit der Unsicherheit, die damit einhergeht, umgegangen werden soll. Doch erst in den letzten Jahren wurden Ignorance Studies als fächerübergreifendes Forschungsfeld etabliert. Im weitesten Sinne existieren Ignorance Studies aber schon viel länger. Schließlich wird bereits Sokrates das Zitat „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ zugeschrieben.</p> <h4>Verführerische Verschwörungstheorien</h4> <p class="text-justify">Ignorance Studies liefern einen Erklärungsansatz dafür, warum sich Verschwörungstheorien großer Beliebtheit erfreuen, selbst, wenn sie durch greifbare Beweise kaum gestützt werden können. Theorien, die einem/einer großen Machthaber*in die Schuld an Unheil in der Welt gibt, verringert die Komplexität einer über-komplexen Welt. Es gibt Gut und Böse – und wenig, was wir als Einzelperson unternehmen können, um dem entgegenzusteuern. Das entlastet das Gewissen und zieht aus der Verantwortung, schließlich ist man gegen eine Allmacht ohnehin chancenlos. Dass die Verschwörungstheorie nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, wird sogar noch als Beweis ihrer Existenz gewertet – große Mächte haben vielleicht ihre Spuren verwischt.</p> <h4>Wissen überdenken: Der richtige Zeitpunkt</h4> <p class="text-justify">An Wissen, das wir einmal erworben haben, halten wir tendenziell gerne fest. Manchmal ist eine Denk- und Verhaltensänderung aber sozial erwünscht. Laut Groß gibt es Zeitpunkte im Leben, an denen Individuen eher bereit sind, einmal Gelerntes zu überdenken und vielleicht ihre Meinung zu ändern. Besonders gut eignen sich dazu Lebensabschnitte, die einen Umbruch darstellen: Ein Umzug, Berufswechsel oder Heirat zum Beispiel. Da sich ohnehin viel in Veränderung befindet, hinterfragen wir auch leichter das, was wir einst als feste „Tatsache“ akzeptiert haben. </p> <h4>Ignoranz als kreativer Prozess</h4> <p class="text-justify">Während Verschwörungstheorien und strategische Ignoranz negative besetzt sind, kann ignorance auch eine positive Rolle spielen, etwa als Katalysator für kreative Prozesse. Geht man unvoreingenommen an eine Problemstellung heran, ohne bereits Erfahrungen des Scheiterns gemacht zu haben, ist man vielleicht offener für neue Lösungswege und Entdeckungen. Laut Joanne Roberts, die über Organisationale Ignoranz forscht, ist man somit eher bereit, etwas Neues auszuprobieren, ohne über mögliche unerwünschte Outcome nachzudenken. </p> <h4>Fördern Massenmedien Ignoranz?</h4> <p class="text-justify">Ursprünglich hatten Nachrichten – so zumindest die idealisierte Vorstellung – die Aufgabe, ihre Konsument*innen zu informieren, ihr Wissen zu steigern und ihre Ignoranz zu senken. Laut Ignorance Studies ist diese Aufgabe heute teilweise verloren gegangen. Einerseits sind Menschen teilweise in einer „Filter Bubble“ (VERLINKEN) gefangen, in der sie immer mehr von jenen Informationen konsumieren, die ihr bereits vorhandenes Weltbild verstärken. Andererseits verbreiten (Massen-)Medien selektives Wissen, das die Interessen strategisch agierender Meinungslenker*innen stärkt. Das geschieht von Seiten der Medien teilweise unbewusst und auch unbeabsichtigt. Tatsachen müssen dabei nicht per se falsch sein; schon die Art, wie Wissen in Medien dargestellt wird, kann verzerrend wirken. Auch das Nicht-Berichten führt zu gesteigerter Ignoranz.</p> <h4>Wissen wir immer weniger?</h4> <p class="text-justify">Gerade der jüngeren Generation wird oft unterstellt, dass sie weniger informiert sind als die Generationen vor ihnen. Aus Sicht der Ignorance Studies lässt sich dieser Vorwurf nicht bestätigen. Vielmehr ist Wissen heute spezialisierter: Individuen sind sich klar darüber, was sie für sich und ihre Ziele wissen müssen, und informieren sich dementsprechend spezifisch. Vielleicht haben sie dadurch ein sehr tiefes Wissen – in einem Fachbereich. Aus der Sicht einer produktiven Arbeitsteilung in der Gesellschaft ist das eine hilfreiche Entwicklung, da viele Expert*innen zusammenarbeiten können, um komplexe Probleme zu lösen. Gesellschaftliche Ignoranz wird dadurch langfristig sogar reduziert. </p> me blue
Jugendstudien Junge Menschen und Zukunft Jugendstudien: Junge Menschen und Zukunft
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Kinder am Strand Pixabay, CC_0. <h4>Zahlen & Fakten</h4> <div class="info_box"> <ul class="list-unstyled fa-ul"> <li><i class="fa-li fa fa-arrow-circle-o-right fa-muted"></i> [https://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/bevoelkerung/bevoelkerungsstruktur/bevoelkerung_nach_alter_geschlecht/index.html Bevölkerung nach Alter und Geschlecht]</li> <li><i class="fa-li fa fa-arrow-circle-o-right fa-muted"></i> [https://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/bevoelkerung/demographische_indikatoren/index.html Demographische Indikatoren für Österreich]</li> <li><i class="fa-li fa fa-arrow-circle-o-right fa-muted"></i> [https://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/bevoelkerung/geborene/index.html Geborene in Österreich]</li> <li><i class="fa-li fa fa-arrow-circle-o-right fa-muted"></i> [https://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/bevoelkerung/haushalte_familien_lebensformen/lebensformen/036550.html Lebensformen in Österreich]</li> <li><i class="fa-li fa fa-arrow-circle-o-right fa-muted"></i> [https://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/bevoelkerung/demographische_prognosen/index.html Demographische Prognosen]</li> </ul> </div> Familie · Jugend · Kinder Politikwissenschaften · Politikwissenschaften · Soziologie · Soziologie WienerWissensWelt Jugendstudien Junge Menschen und Zukunft Wien 2017 Internetdokument URL [http://www.generation-what.eu/ebook_generation.pdf?v303 Generation What? EU-Report (pdf)] Je mehr wir über die Vielfältigkeit junger Menschen wissen, desto besser können wir sie nicht nur auf die kommenden Jahre sondern auch auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten. Breit angelegte Jugendstudien bieten hier einen ersten Einblick. <h4>Gut gemeinte Kritik</h4> <p class="text-justify">Die Jugend war immer schon im Fokus von Staat und Wirtschaft. Und sie konnte die an sie angelegten Maßstäbe selten erfüllen, wie historische Fundstücke beweisen. So kritisierten von den Sumerern und den Babyloniern über die Griechen und Römer bis ins 20. Jahrhundert wohlmeinende ältere Generationen Ihre Kinder und deren Kinder. Platon kolportiert in seiner "Politeia" (Der Staat, achtes Buch) einen Dialog des Sokrates, der den Verfall der Sitten beklagt und in Bezug auf die Jugend insbesondere, dass "die jungen Leute die Rolle der alten (spielen) und wetteifern mit ihnen in Wort und Tat."'"`UNIQ--ref-0000000B-QINU`"'</p> <p class="text-justify">Tucholsky führt diese Tendenz zu Kritik zwischen Generationen humorvoll darauf zurück, dass "Alte (...) gewöhnlich vergessen, daß sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, daß sie alt sind, und Junge begreifen nie, daß sie alt werden können." '"`UNIQ--ref-0000000C-QINU`"' Kurz gesagt, könnte das Problem auch am angelegten Maßstab liegen. Denn es ist nicht leicht, mit den eigenen Erfahrungen die Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erkennen, die die nächsten Generationen brauchen werden, um zukünftige Herausforderungen zu meistern. </p> <h4>Die "Buchstabengenerationen" </h4> <p class="text-justify">Während verschiedenste Generationennamen wie "Millenials", "What?", "X" oder "Y" in Medienberichten und Befragungen oft bemüht werden, ist es kaum möglich, einheitliche Definitionen derselben zu finden. Eine der wenigen definierten Gruppen waren die "Baby Boomers" (1946 bis 1964), die in offiziellen Statistiken des US Census Bureau auch als solche ausgewiesen werden.'"`UNIQ--ref-0000000D-QINU`"' Viele andere "Generationen", wie X (etwa 1965-1984), Y (etwa 1975-2005) oder die Millenials (1982-2004), die in den Medien auftauchen, sind bestenfalls loose Einteilungen in Zeitabschnitte um die 20 Jahre, die in dieser Form in offiziellen Statistiken nicht auftauchen. Trotzdem bieten sie ein grobes begriffliches Werkzeug, wenn es um die Erwartungen, Ängste und Hoffnungen der nachfolgenden Generationen geht.</p> <h4>Was die Jugend denkt</h4> <p class="text-justify">Die neueste der "Buchstabengenerationen" (Generation W wie "What?") wurde in der EU-weiten Umfrage <span class="links-blue">"[http://www.generation-what.eu/en/ Generation What?] (Young People and Optimism - a pan-European View)"</span> der European Broadcasting Union (EBU) über Ihre Wünsche, Ängste und Hoffnungen befragt. Generell zeichnen die Ergebnisse das Bild einer sehr diversen Generation. In Österreich sind die Unterschiede zwischen Alt und Jung bzw. zwischen Land und Stadt besonders deutlich. </p> <p class="text-justify">So machen sich 18-19jährige Sorgen um Ihren zukünftigen Arbeitsplatz, die Umwelt und insbesondere die Gefahr, die von Atomkraft ausgeht. 30-34jährige sorgen sich um Geld, Zuwanderung (Konkurrenz am Arbeitsplatz) und Krankheit. Unterschiede zwischen Stadt und Land zeigen sich bei der Zugehörigkeit zur Region, die am Land weitaus stärker ausgeprägt ist, und bei der Zuwanderung, die in der Stadt eher begrüßt und als Bereicherung gesehen wird.'"`UNIQ--ref-0000000E-QINU`"'</p> gh blue
Kann der Algorithmus romantische Gefühle virtuell vorhersehen? Kann der Algorithmus romantische Gefühle vorhersehen?
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Puzzleteile Pixabay, CC_0. Digitalisierung · Big Data · Gender · Partnerschaft · Lebensqualitäten Kann der Algorithmus romantische Gefühle virtuell vorhersehen? SL 2018 Internetdokument URL Durch Online-Dating das perfekte Match? Apps und Onlinedating-Services werben oft damit, dass die Verbindung zwischen zwei Menschen durch eine Kombination aus bestimmten Charaktereigenschaften und gemeinsamer Vorlieben entstehe und damit ermittelt werden könne. Durch spezielle Fragen wollen Services diese Kombination ermitteln und so Paare „matchen“, die wirklich zueinander passen. ====Anziehung wissenschaftlich erforscht==== Forscher*innen der University of California und Kellogg School of Management der Northwestern University erhoben Daten von 100 Speed-Dater*innen als Basis. Die Teilnehmer*innen mussten bevor sie ihre Date-Partner*innen trafen einen Fragebogen mit über 100 Items ausfüllen, der als Grundlage für den Algorithmus diente. Im Anschluss an die Speed-Dates mussten alle Personen noch die Interaktion, das Ausmaß des persönlichen Interesses und das Ausmaß der sexuellen Anziehung bewerten. ====Kann nun der Algorithmus romantische Gefühle virtuell vorhersehen?==== Die Forschenden fanden zwar heraus, dass aufgrund des Algorithmus tendenziell vorhergesagt werden konnte, ob sich zwei Personen mögen bzw. gemocht werden. Nicht aber, ob zwei Personen wirklich ein „Match“ abgeben. Die Forscher*innen waren selbst überrascht, dass sie bei 100 Prädiktoren keinen einzigen fanden. Romantische Anziehung vor einem realen Treffen kann laut ihnen also nicht durch einen computer-basierten Algorithmus vorausgesagt werden. ====Real statt virtuell==== Ein rasches Treffen „offline“ empfiehlt auch Caroline Erb, die als Psychologin für Parship tätig ist. Ein rein virtuelles Kennenlernen erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Wunsch- und Fantasiebilder über das Gegenüber konstruiert werden, die der Realität nicht standhalten. Andererseits gibt es online die Möglichkeit, sich eben vorab kennenzulernen und nicht (nur) von optischen Reizen leiten zu lassen. Grundsätzlich sagt die Psychologin, trifft man einen Menschen aus „Fleisch und Blut“, und nicht sofort Mrs. Oder Mr. Right. ====„Online- versus Offline-Paare“==== Caroline Erb hat auch eine Vergleichsstudie angestellt, welche Unterschiede es beim online- bzw. offline-Kennenlernen gibt. So stellte sie fest, dass Online-Paare schneller ein Paar werden: der „Paarwerdungsprozess“ dauert bei ihnen ca. 1,8 Monate, bei Offline-Paaren hingegen durchschnittlich 11,4 Monate. Online-Paare ziehen auch schneller zusammen (ca. 1 Jahr) als Offline-Paare (ca. 3 Jahre), heiraten schneller (3,1 Jahre) und bekommen schneller das erste Kind, nämlich nach 3,1 Jahren. Bei Offline-Paaren dauert des bis zur Heirat durchschnittlich 5,4 Jahre und das erste Kind kommt nach ca. 4,5 Jahren. ====Stichwort Commitment==== Laut Caroline Erb ist das Commitment bei Online-Paaren größer, sie führt das darauf zurück, dass Online-Paare sich möglicherweise bewusster mit den eigenen Grundwerten auseinandergesetzt haben bzw. generell mit dem Thema Partnerschaft und den eigenen Wünschen. Den größten Anteil der Online-Paare bildet allerdings die Gruppe der 30-39jährigen, bei denen die Themen Verbindlichkeit, Familiengründung etc. womöglich auch eine größere Rolle spielen. ====Online-Suche: ich nehme das jetzt selbst in die Hand ==== Online-Paare haben eher das Gefühl, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Daher ist es nicht erstaunlich, dass online doppelt so viele Frauen den ersten Schritt machen (42% vs. 20% offline). Durch die mittlerweile etablierte soziale Akzeptanz der Online-Partnersuche hat Online-Dating Einzug gehalten: mehr als jede 3. Beziehung beginnt online. sl blue
Kinder und Erwerbstätigkeit Kinder und Beruf: Trend zur dauerhaften Teilzeitbeschäftigung?
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Frau mit Kleinkind am Schoß sitz vor Laptop. Pixabay. Demographischer Wandel · Kinder · Familie Soziologie · Wirtschaftswissenschaften · Soziologie · Wirtschaftswissenschaften WienerWissensWelt Kinder und Erwerbstätigkeit Wien 2017 Internetdokument URL Buber-Ennser, Isabella / Neuwirth, Norbert / Testa, Maria Rita (2013): Familienentwicklung in Österreich 2009–2013, Partnerschaft, Kinderwunsch, Kinderbetreuung und ökonomische Situation, In: Generations and Gender Programme: http://www.oif.ac.at/fileadmin/ggp-austria/Publikationen/ggp_broschuer Frauen, die vor der Geburt ihres ersten Kindes in Teilzeit beschäftigt waren, wählen bei dem Berufswiedereinstieg meist wieder diese Arbeitsform. Dasselbe gilt für Vollzeit-Beschäftigte. Eine Stundenreduktion bzw. –aufstockkung findet kurzfristig selten statt – Veränderungen ergeben sich meist erst, wenn die Kinder schon in die Schule gehen. <h4>Ausgangsbasis der Studie: Vor der Geburt </h4> <p class="text-justify">Die Langzeitstudie „Familienentwicklung in Österreich“ beschäftigt sich damit, welche Auswirkungen Kinder auf die berufliche Tätigkeit von Müttern und die finanzielle Situation von Familien haben. Ausgangsbasis für die Erhebung war der Erwerbsstatus ein halbes Jahr vor der Geburt. Zu diesem Zeitpunkt waren werdende Mütter: * 2/3 in Vollzeit, * ¼ nicht aktiv erwerbstätig (in Ausbildung, arbeitslos, etc.) und * 8 % in Teilzeit tätig. </p> Befragt wurden Mütter der Geburtenjahrgänge 1940 bis 1979, wodurch auch generationale Unterschiede erfasst werden konnten. <h4>Stundenausmaß vor und nach der Karenz ident </h4> <p class="text-justify">Direkt bei dem Wiedereinstig ins Berufsleben nach einer Karenzzeit wählen Frauen meist das Stundenmaß, dass sie schon vor der Geburt hatten. Längerfristig zeigt sich aber, dass viele Frauen von der ehemaligen Voll- in die Teilzeitbeschäftigung wechselten. Ist das Kind 7 Jahre alt, arbeiten nun 30 % der vormals Vollzeitbeschäftigten in reduziertem Stundenmaß. Umgekehrt findet jedoch seltener ein Wechsel statt: 15 % sind nach 7 Jahren in Voll-, statt in Teilzeit beschäftigt. </p> <h4>Was ist Teilzeitarbeit überhaupt?</h4> <p class="text-justify">Vollzeit wird laut Gesetz als 40 Arbeitsstunden pro Woche, bzw. kollektivvertraglich mit 38,5 Wochenstunden definiert. Der Begriff Teilzeit umfasst dahingegen eine ganze Bandbreite an Arbeitsverhältnissen, nämlich alles, was zeitlich unter Vollzeit liegt. Die Studie „Familienentwicklung in Österreich“ differenzierte nicht danach, wie viele Stunden Frauen in der Teilzeitarbeit beschäftigt waren welche Korrelationen zu dem Berufswiedereinstieg daraus entstehen. </p> <h4>Schnellerer Berufswiedereinstieg bei Teilzeitarbeit</h4> <p class="text-justify"> Arbeiteten Frauen vor der Geburt ihres ersten Kindes in Teilzeit, fand der Wiedereinstieg ins Berufsleben schneller statt. 11 Monate nach der Geburt arbeiteten bereits die Hälfte in dieser Gruppe wieder; bei Frauen, die zuvor in Vollzeit beschäftigt waren, hingegen nur ein Viertel. </p> Die Studie erhob die Quote der Berufstätigkeit vier Mal im Alter des Kindes zwischen 11 Monaten und 7 Jahren. Dabei zeigte sich, dass zu allen Zeitpunkte jene Frauen häufiger beruflich tätig waren, die schon vor der Geburt in Teilzeit beschäftigt waren. Ehemals Vollzeit Beschäftigte kehrten vergleichsweise öfter nicht in die Erwerbstätigkeit zurück; zumindest nicht innerhalb der ersten 7 Lebensjahre des Kindes. <h4>Umkehr bei dem zweiten Kind</h4> <p class="text-justify"> Interessanterweise kehrte sich dieser Trend nach der Geburt eines zweiten Kindes um. In diesem Fall stiegen in Vollzeit Tätige im Schnitt früher und häufiger wieder in ihren Beruf ein. </p> <h4>Wiedereinstieg einfacher als Neueinstieg</h4> <p class="text-justify"> Frauen, die sechs Monate vor der Geburt nicht erwerbstätig waren, stiegen auch mit zunehmendem Alter ihres Kindes seltener in einen Beruf ein, als die Vergleichsgruppen. Fast 60 % dieser Gruppe war zu dem 7. Geburtstag ihres Kindes nicht erwerbstätig. Ein Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit scheint demnach deutlich einfacher zu sein als ein Neueinstieg. </p> <h4>Wie wirkt die Geburt eines Kindes auf die Berufstätigkeit von Vätern?</h4> <p class="text-justify"> Wie sich die Geburt eines Kindes auf den beruflichen Verlauf der Väter auswirkt, wurde im Rahmen der Studie nicht erhoben. </p> me blue
Kinderwünsche in Wien Familienplanung in Wien: Wunsch und Realität in der Langzeitstudie
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Kind im Blumenmeer Pixabay, CC_0. Berufsbilder · Arbeit · Familie · Jugend · Kinder · Demographischer Wandel Soziologie · Wirtschaftswissenschaften · Soziologie · Wirtschaftswissenschaften WienerWissensWelt Kinderwünsche in Wien Wien 2017 Internetdokument URL Buber-Ennser, Isabella / Riederer, Bernhard (2016): Realisierung von Kinderwünschen in Wien, In: Generations and Gender Programme, [http://www.ggp-austria.at/fileadmin/ggp-austria/Publikationen/broschuere_realisierung_kinderwuensche_wien.pdf http://www.ggp-austria.at/fileadmin/ggp-austria/Pu blikat Wie viele jener Männer und Frauen in Wien, die sich Kinder wünschen, setzen diesen Wunsch auch wirklich um? Welche Faktoren tragen dazu bei, den Wunsch (nicht) zu realisieren? Mit diesen Fragen beschäftigte sich eine Studie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. <h4>Bestandsaufnahme</h4> In einer Langzeitstudie wurden knapp 1000 Wiener und Wienerinnen befragt, ob sie sich innerhalb der nächsten drei Jahre Kinder wünschen. Das Ergebnis: "Nur 32% der Personen im Großraum Wien, die 2009 innerhalb der nächsten drei Jahre ein Kind wollten, hatten bis 2013 ein Neugeborenes". In einer Langzeitstudie wurden knapp 1000 Wiener und Wienerinnen befragt, ob sie sich innerhalb der nächsten drei Jahre Kinder wünschen. Das Ergebnis: "Nur 32% der Personen im Großraum Wien, die 2009 innerhalb der nächsten drei Jahre ein Kind wollten, hatten bis 2013 ein Neugeborenes". Bei dieser Zahl handelt es sich nur um einen Durchschnitt. Je nach Personengruppe gab es starke Abweichungen. <h4>Ergebnisse</h4> Hier die wichtigsten Eckdaten: * '''Sicherheit im Kinderwunsch''': Waren sich Personen sich ihres Kinderwunsches sehr sicher, setzten sie ihn auch eher um * '''Geschlecht''': Frauen verwirklichten ihren Kinderwunsch häufiger als Männer * '''Bildung''': Personen mit teriärem Bildungsabschluss bekamen bei einem Wunsch häufiger Kinder als jene mit Primär- oder Sekundarbildung * '''Partnerschaftssituation''': Personen in Partnerschaften - ob verheiratet oder nicht - realisierten ihren Kinderwunsch häufiger als Singles * '''Religionszugehörigkeit''': Im Gegensatz zu dem Rest Österreichs war die Religionszugehörigkeit in Wien kein Faktor * '''Aktuelle Kinderzahl''': Hatten Personen bereits ein Kind, war die Chance, ein zweites Kind zu bekommen, höher als bei Personen ohne Kind Die Studie "Realisierung von Kinderwünschen in Wien" ist gratis online abrufbar. me blue
KMU Digitalisierung Leitfaden Leitfäden für Digitalisierung in KMUs
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Laptop Table Pixaby, CC0. Digitalisierung · Digitalwirtschaft · Automatisierung · Cloud · Informationsgesellschaft · Industrie 4.0 BMDW Praxisleitfaden zur Digitalisierung in Gewerbe und Handwerk Wien 2018 Graue Literatur URL Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort 2018: Praxisleitfaden zur Digitalisierung in Gewerbe und Handwerk. Durch Digitalisierung im Unternehmen können manche Abläufe kostensparender und schneller umgesetzt werden. Allerdings ist die Umstellung oft auch mit Herausforderungen verbunden. Die Leitfäden der Bundesministerien, der Wirtschaftskammern und diverser NGOs helfen dabei, Chancen und Risken richtig einzuschätzen. ====Warum Digitalisierung im Unternehmen?==== Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort hat die wichtigsten Aspekte der Digitalisierung in Unternehmen, Handel und Gewerbe in einem [https://www.bmdw.gv.at/dam/jcr:60f3b934-7f8b-4b21-8ae1-0d57919688d7/NEU_KMU-Praxisleitfaden%20Digitalisierung_barrierefrei_MD_0506.pdf Praxisleitfaden] zusammengestellt. Digitalisierung sei wichtig, denn gerade für kleinere Unternehmen gibt es eine Reihe an Herausforderungen - und Chancen: ''"Durch gesellschaftliche und technologische Entwicklungen werden KMU stärker als andere Unternehmenssegmente auf den Prüfstand gestellt, weil ihnen oft die Ressourcen für Anpassungsstrategien und entsprechende Maßnahmen fehlen und sie somit im globalen Wandel, der durch die Digitalisierung noch schneller vorangetrieben wird, Wettbewerbsnachteile haben. Digitale Geschäftsideen sind aber auch der Gegenstand zahlreicher erfolgreicher Businessmodelle der letzten Jahre und eröffnen KMU neue Chancen."'''"`UNIQ--ref-00000007-QINU`"' ====Branchenratgeber==== Digitalisierung umfasst als Querschnittsmaterie fast alle Lebensbereiche. So bieten auch die [https://www.wko.at/service/innovation-technologie-digitalisierung/Digitalisierung-Servicepaket.html Wirtschaftskammern umfangreiche Ratgeberseiten zu Aspekten der Digitalisierung] an. So gibt es nahezu für alle Branchen auch eigene Ratgeber auf den Verbands- und Interessensvertretungsseiten. Die bitcom, der Digitalverband Deutschlands, bietet beispielsweise einen [https://www.bitkom.org/sites/default/files/file/import/170601-In-10-Schritten-digital-Praxisleitfaden.pdf Praxisleitfaden für Mittelständler] an und umschreibt die Vorteile der Digitalisierung wie folgt: ''"Die Digitale Transformation hat zwei Dimensionen. Eine ist die Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Das ist das tägliche Geschäft der IT-Branche. Dabei geht es vor allem um höhere Effizienz, Margen und Produktivität, sowie die Senkung von Kosten und eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit. Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen führt in der Regel zu so genannten »inkrementellen Innovationen«. "'' '"`UNIQ--ref-00000008-QINU`"' gh blue
Kreativwirtschaft Wien und Österreich Kunst- und Kreativwirtschaft in Österreich
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Mann vor Computer Pixabay, CC_0. Berufsbilder · Kreativwirtschaft · Wien Kunstwissenschaften · Kunstwissenschaften · Medien- und Kommunikationswissenschaften · Medien- und Kommunikationswissenschaften · Wirtschaftswissenschaften · Wirtschaftswissenschaften WienerWissensWelt Kreativwirtschaft Wien und Österreich Wien 2017 Internetdokument URL Eichmann, Hubert / Nocker, Matthias et al. (2015): Die Zukunft der Beschäftigung in Wien – Trendanalysen auf Branchenebene, Studie im Auftrag des Magistrats der Stadt Wien, MA 23 - Wirtschaft, Arbeit und Statistik, [https://www.wien.gv.at/wirtschaft/standort/pdf/beschaeftigung-trendanalysen-branc Wie kein anderer Wirtschaftszweig beflügelt die Kreativindustrie die Stadtentwicklung und wirkt als finanzieller Motor für andere Branchen. Gesellschaftliche Diversität und Pluralität wiederum wirken als Treiber der Kreativwirtschaft. ====Wichtigste Zahlen und Fakten im Überblick==== Mit diesen und anderen Themen beschäftigt sich der Bericht „Die Zukunft der Beschäftigung in Wien“ der MA 23 für Wirtschaft, Arbeit und Statistik. Hier die wichtigsten Fakten zu den „Creative Industries“: * 39.000 Unternehmen Kreativ-Unternehmen sind in Österreich angesiedelt * 10 % aller Unternehmen sind im Kreativsektor tätigt * 140.000 Menschen arbeiten in Wiener in Kreativ-Unternehmen * Ca. 30 % aller in der Kreativindustrie Tätigen sind selbstständig * Die Kreativwirtschaft ist überwiegend kleinbetrieblich strukturiert * 7,9 Mrd. Euro Umsatz / Jahr werden durch Creative Industries erwirtschaftet * Das entsprich 4 % der Gesamtwirtschaftsleistung Österreichs * 1/3 des Absatzes verbleibt in der Kreativwirtschaft * 30 % - 60 % Akademiker*innenanteil je nach genauer Kreativ-Branche * Wien ist das Zentrum der Kunst- und Kreativbranche in Österreich ====Wie wird Kunst- und Kreativwirtschaft definiert?==== Der Report der MA 23 erörtert die Schwierigkeit, Berufe der Kunst- und Kreativwirtschaft genau zu definieren. Das klassische Bild von Maler*innen, Schauspieler*innen oder Schriftsteller*innen deckt die Bandbreite an kreativen Tätigkeiten längst nicht mehr ab. „Creative Jobs“ können laut den Verfasser*innen nicht einfach auf Branchen reduziert werden, sondern müssten eigentlich nach genauen Tätigkeiten differenziert werden. So gibt es in Kreativ-Unternehmen Tätigkeiten, die weder kreativ noch wissensintensiv sind. Andererseits gibt es zahlreiche kreative Berufe außerhalb der Kunst- und Kreativwirtschaft. ====Welche Branchen zählen zu den „Creative Industries“?==== Um dennoch eine Definition zu erhalten, welche Branchen den Creative Industries zugeordnet werden können, wurde folgende Tätigkeitsfelder definiert: * Architektur * Design * Buch und künstlerische Tätigkeit, Verlage * Musik, Radio und TV * Software und Games * Video und Film * Werbung * Bibliotheken und Museen Innerhalb dieser Branchen erzeugen übrigens "Software und Games" die größte Wertschöpfung; hier sind zudem die meisten Menschen beschäftigt. An Stelle zwei stehen "Musik, Buch und künstlerische Tätigkeit", gefolgt von "Werbung". me blue
Living Apart Together - Partnerschaft und getrennte Haushalte Living Apart Together: Partnerschaft in getrennten Haushalten
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Zwei Häuser Pixabay, CC_0. Familie · Partnerschaft Soziologie · Soziologie WienerWissensWelt Living Apart Together - Partnerschaft und getrennte Haushalte Wien 2017 Internetdokument URL Buber-Ennser, Isabella / Neuwirth, Norbert / Testa, Maria Rita (2013): Familienentwicklung in Österreich 2009–2013, Partnerschaft, Kinderwunsch, Kinderbetreuung und ökonomische Situation, In: Generations and Gender Programme. Eine Beziehung führen, ohne zusammen zu wohnen: Dieses Modell nimmt zu, ist aber instabiler als andere Parnterschaften. "Living Apart Together (LAT)", getrennt gemeinsam leben, ist der Fachbegriff, der Paare beschreibt, die keinen gemeinsamen Haushalt führen. Ein Fünftel aller Partnerschaften in Österreich werden so gelebt, so die Langzeitstudie "Familienentwicklung in Österreich" – Tendenz steigend. ====Stärkster Anstieg zwischen 25 und 34==== Die Studie beschäftigt sich mit Partnerschaften und Familien zwischen 2009 und 2013. LAT-Partnerschaften stiegen in diesem Zeitraum vor allem in der Gruppe der 25- bis 34-Jährigen an; bei jüngeren und älternen Menschen veränderten sich die Zahlen kaum. ====Gründe für LAT-Partnerschaften==== Gründe für getrennte Haushalte in Partnerschaften sind vielfältig. Während manche Paare sich bewusst dafür entscheiden, ihr Leben, aber nicht ihren Haushalt zu teilen, ergibt sich die Lebensweise für andere aufgrund äußerer Umstände. Innerhalb der vier Jahre des Untersuchungszeitraumes stieg die Zahl der LAT-Partnerschaften von 19 % auf 21 %; die Gründe für diese Form des Zusammenlebens veränderten sich aber nicht. ====Trennung bei über der Hälfte von LAT-Partnerschaften==== Vier Jahre nach der ersten Befragung waren 56 % aller LAT-Paare getrennt. Zum Vergleich: Lebten Paare zu Beginn der Studie zusammen, teilten sie in 90 % der Fälle auch vier Jahre später noch einen Haushalt. ====LAT-Modell keine Langzeit-Lösung?==== Die erhobenen Statistiken deuten darauf hin, dass LAT-Partnerschaften in den seltensten Fällen langfristig in dieser Form weitergeführt werden. Im Zeitraum von vier Jahren trennten sich LAT-Paare entweder, oder zogen zusammen. Das deutet darauf hin, dass "Living Apart Together" als Beziehungsmodell an Bedeutung gewinnt, häufig aber zu einem späteren gemeinsamen Haushalt – oder aber einer Trennung – führt. me blue
Lokales Wissen gegen Klimawandel Resiliente Städte: Lokales Wissen im Kampf gegen den Klimawandel
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Stenzenhäuser am Wasser Pixabay, CC_0. Umwelt · Green Andere Sozialwissenschaften · Geowissenschaften · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Geowissenschaften · Andere Sozialwissenschaften · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung WienerWissensWelt Lokales Wissen gegen Klimawandel Wien 2017 Internetdokument URL Archer, D., Almansi, F., DiGregorio, M., Roberts, D., Sharma, D., & Syam, D. (2014). Moving towards inclusive urban adaptation: Approaches to integrating community-based adaptation to climate change at city and national scale. Climate and Development, 6(4), 345–356. „Community-based“ Forschung kombiniert das Wissen lokaler Bevölkerungen mit traditionellen wissenschaftlichen Erhebungen. Daraus können Policy-Entscheidungen entwickelt werden, um den lokalen Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Städte gewinnen an Resilienz, und es werden Maßnahmen gewählt, die auf die Bedürfnisse vor Ort abgestimmt sind. ====Fünf community-based Initiativen im Vergleich==== Die Studie “Moving towards inclusive urban adaptation” vergleicht fünf Initiativen im globalen Süden, die community-basierte Ansätze nutzen. So werden Modelle entwickelt, um die Situationen lokal zu entlasten. Der Report beschäftigt sich auch mit der Frage, inwieweit standortspezifische Erkenntnisse auf andere Kontexte übertragbar sind. ====Benachteiligte Siedlungen stärken==== Lokale Erfahrungs-Expert*innen in Wissenserhebung und Entscheidungsfindung miteinzubeziehen, ist in ökonomisch schwachen Regionen besonders wichtig. Denn informelle Siedlungen im urbanen Raum, denen der Zugang zu Infrastruktur und sicherer Behausung fehlt, sind den Folgen des Klimawandels besonders ausgeliefert. Unwetter können solche Siedlungen völlig zerstören, und deren Wohnbevölkerung mangelt es häufig an finanziellen Mitteln für einen Umzug oder Wiederaufbau. Etwa eine Milliarde Menschen leben weltweit in informellen Siedlungen. Politische Entscheidungen zu dem Umgang mit dem Klimawandel in der Region betreffen sie direkt und nachhaltig – deshalb ist es essentiell, ihre Expertise in den Rechercheprozess miteinzubeziehen. ====Überflutungen vermeiden durch lokales Wissen==== Als erfolgreiches Beispiel für community-basierte Forschung nennt der Report das Ha Thanh Delta in Vietnam. Anhang von 21 Interviews wurde erhoben, wie sich Überflutungen in der Region mit der Zeit veränderten. Die Aussagen der lokalen Bevölkerung wurden anschließend anhand von offiziellen Daten verifiziert. Das steigert nicht nur die Zuverlässigkeit der gewonnenen Erkenntnisse, sondern stärkt in Verhandlungen mit Entscheidungsträger*innen auch die Position der lokalen Bevölkerung. ====Wissenschaft bereichert Lokal-Wissen: Die gewinnende Kombination==== Diese wissenschaftliche Überprüfung von lokalem Wissen – oder umgekehrt, der Abgleich von Forschungsergebnissen durch eine Rückkoppelung mit der Bevölkerung vor Ort – bringt zuverlässigere Daten und schließt „blinde Flecken“. Im Falle des Ha Thanh Deltas konnten die Aussagen der Befragten durch eine hydrologische Modellierung bestätigt werden: Neue Bauprojekte in der Region hatten dem Fluss die Möglichkeit genommen, das überschüssige Wasser bei starkem Regenfall zu verteilen. Dadurch verschärfte sich die Überflutungs-Situation über die Jahre. ====Top-down versus bottom-up: Wissen alleine nicht ausreichend==== Laut den Autor*innen der Studie wird lokales Wissen vermehrt anerkannt. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass Lösungsvorschläge der Betroffenen auch umgesetzt werden. Werden Entscheidungen weiterhin über die Köpfe der lokalen Bevölkerung hinweg im top-down Verfahren getroffen, greift ein community-basierter Wissenserwerb zu kurz. Um Städte so zu verändern, dass die Auswirkungen des Klimawandels möglichst glimpflich verlaufen, müsse das Mitspracherecht der Bevölkerung generell gestärkt werden. Nur so kann urbane Resilienz nachhaltig erreicht werden. me blue
Maker movement Maker Movement: Lernen durch kreatives Kreieren
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Werkzeuge Pixabay, CC_0. Berufsbilder · Bildung · Informationsgesellschaft Politikwissenschaften · Politikwissenschaften · Soziologie · Soziologie WienerWissensWelt Maker movement Wien 2017 Internetdokument URL Schön, Sandra / Ebner, Martin / Kumar, Swapna (2014): The Maker Movement. Implications of new digital gadgets, fabrication tools and spaces for creative learning and teaching, In: Open Education Europe. Die “Maker” Bewegung fordert Interessierte auf, selbst Dinge herzustellen: Codes oder Roboter ebenso wie traditionelleres Handwerk und Kunst. Spezielles Know-how ist dazu nicht notwendig; Kreativität, Experimentierfreude und die richtigen Werkzeuge reichen als Voraussetzung. Schön und Ebner sehen in dem Maker’s Movement viel Potential, um Lehren und Lernen positiv zu verändern. Wie kreatives Tun – statt passivem Konsumieren von Lernstoff – in Lernumgebungen umgesetzt werden kann, wird in ihrem Artikel „The Maker Movement. Implications of new digital gadgets, fabrication tools and spaces for creative learning and teaching” diskutiert. ====Lernen im „Labor“==== Um Dinge herzustellen, seien diese nun physischer oder virtueller Natur, braucht es vor allem den geeigneten Ort, sog. „Maker’s Labs“. Das erste Labor wurde 2001 an dem Massachusetts Institute of Technology eröffnet; mittlerweile sind sie weltweit zu finden, auch in Wien. Es handelt sich dabei nicht um regluäre Labore, sondern vielmehr um Studios, in denen verschiedene Materialien und Maschinen zu Verfügung gestellt werden. Interessierte können diese gratis oder gegen eine geringe Gebühr nutzen – dieser niederschwellige Einstieg soll eine möglichst breite Personengruppe ansprechen und zur Partizipation einladen. ====Jede und jeder kann zum Maker werden==== Das Motte der Labs: „Wenn man gewöhnlichen Menschen die richtigen Werkzeuge zu Verfügung stellt, bauen und designen sie die außergewöhnlichsten Dinge.“ Erwachsene können die Labore bei Interesse eigenständig nutzen, oder an Workshops teilnehmen, die dort abgehalten werden. Für Kinder gibt es spezielle Angebote. ====Maker’s Labs an Schulen==== Schön und Ebner sehen auch eine Chance darin, Labs in Schulen zu holen. Pilotprojekte laufen schon länger. Kinder und Jugendliche lernen, ihre Kreativität (wieder) zu entdecken und sich selbst Projekte zu suchen, für die sich sich interessieren und an denen sie arbeiten möchten. ====Digitales Zeitalter==== Diese Idee ist nicht neu: Viele Pädagog*innen des 19. und 20. Jahrhunderts, wie etwa Maria Montessori, beschreiben die Wichtigkeit des selbstständigen Entdeckens und Lernens. Die Maker’s Bewegung holt diese Ideen in das digitale Zeitalter, mit einem starken Fokus auf Erschaffen und Kreieren im digitalen Raum. ====Die Rolle der Lehrenden==== Laut Schön und Ebner erfordert das Lehren nach dem Maker-Prinzip ein grundlegendes Umdenken, was die Rolle der Lehrenden betrifft. Im traditionellen Unterrichts-Setting gelten Lehrende als Expert*innen, die ihr Wissen vermitteln. Findet Lernen durch kreieren statt, ändert sich ihre Tätigkeit. Statt genaue Lösungswege vorzugeben, * begleiten sie Lernprozesse, * führen in die Verwendung von Werkzeugen oder Programmen ein und * coachen die Lernenden. Treten Probleme auf, vermitteln sie mögliche Wege, sich zusätzliches Wissen anzueignen, z.B. durch Internetrecherche oder durch Kooperation mit anderen. ====Fächer- und altersübergreifendes Lernen==== In einem Maker’s Labor können Personen verschiedener Altersgruppen gemeinsam oder nebeneinander an Projekten arbeiten. Während in Schulklassen Lernen nach verschiedenen Niveau- und Altersstufen stattfindet, verschwimmen im Labor diese Trennungen. Es geht nicht primär darum, wie viel jemand kann oder weiß, sondern vielmehr um den kreativen Prozess des Schaffens. Diverse Teilnehmer*innen stellen somit eine Bereicherung dar. Ein striktes Trennen nach „Fächern“ ist nicht vorgesehen. Werkzeuge im Labor sind flexibel können für verschiedene Disziplinen eingesetzt werden, so die Autor*innen. ====Lernen voneinander==== Wichtige Lernprozesse finden in der Gruppe statt: Die Teilnehmer*innen lernen voneinander; aber auch Lehrende erweitern durch die Lernenden kontinuierlich ihr Wissen und Können. Es kann so auch vorkommen, dass Lernende die Lehrenden in einem oder mehreren Fachbereichen überholen. ====Wie kostenintensiv ist Lernen nach dem Maker-Prinzip?==== Ein Maker’s Labor aufzubauen, ist anfänglich sicher mit gewissen Kosten verbunden. Die Autor*innen relativieren diese Investition jedoch. Einerseits seien nicht die neuesten oder besten Werkzeuge und Materialien notwendig, um eine positiver Erfahrung des Experimentierens und Kreierens zu haben. ====Teilen als Prinzip==== Andererseits werden Gegenstände und Software von allen Lernenden im Labor gemeinsam verwendet. In einem traditionellen Klassenzimmer-Setting besitzt dahingegen jede*r Schüler*in eigene Bücher, Hefte, etc.. Das Teilen von Ressourcen ist kostensparend. ====Open Source als Chance==== Gerade im digitalen Bereich gibt es zudem immer mehr Open Source Software, mit der gratis gearbeitet werden kann, sobald ein Computer oder mobiles Gerät zu Verfügung steht. Im Sinne des Open Source Gedankens sollen neue Produkte, die von Mitgliedern der Maker’s Bewegung erarbeitet wurden, wiederum der Gemeinschaft zugänglich gemacht werden. ====Welche Fähigkeiten stärkt Maker’s Lernen?==== Maker’s Lernen fördert laut den Autor*innen zahlreiche Soft Skills: * Innovatives Denken und Entwickeln * Problemlösungskompetenz * Recherchieren * Teamarbeit * Kreativität * Durchhaltevermögen Lernende können sich zudem durch herstellende Tätigkeiten zahlreiche technische und handwerkliche Fähigkeiten aneignen, die am Arbeitsmarkt hoch gefragt sind. me blue
Minimalismus: Ist weniger mehr? Minimalismus und der „Cult of Less“: Ist weniger mehr?
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Couch und Couchtisch mit Buch und Blume Pixabay, CC_0 <h4>Medien </h4> '"`UNIQ--item-3--QINU`"' '"`UNIQ--item-4--QINU`"' Quelle: [https://www.youtube.com/ YouTube.com]. Rechte siehe: [[MediaWiki:Licenses|Lizenzen]]. Konsum · Green · Happiness Psychologie · Psychologie · Soziologie · Soziologie WienerWissenswelt Minimalismus: Ist weniger mehr? Wien 2017 Internetdokument URL Grießhaber, Sheila (2012): „Der ‚Cult of Less‘ und die Eliminierung des Materiellen Zu Motiven, Werten und Normen im digitalen Minimalismus“ . „Minimalismus“ gibt es nicht nur nur in Kunst oder Architektur. Für eine mehrheitliche junge, digitalisierungsaffine Gruppe ist Minimalismus ein Lebensstil, der mehr Freiheit und weniger Stress verspricht. Geprägt von dem deklarierten und bewussten Verzicht auf ein „zu Viel“ an materiellem Besitz, soll der Weg für ein erfülltes Daseins geebnet werden. ====„Befreiung“ nur durch Überfluss möglich==== Auf Youtube und Blogs berichten Minimalist*innen über die Vorteile ihres leichten Lebens – und setzen sich damit auch immer wieder massiver Kritik aus. Denn das „Abwerfen“ von Ballast setzt voraus, dass mehr als genug davon vorhanden ist. Ist Minimalismus nur eine Bewegung der Überflussgesellschaft? ====Verzicht-Bewegungen wissenschaftlich erforscht==== Mit diesen Themen beschäftigen sich wissenschaftliche Arbeiten rund um Minimalismus. Sheila Greißhuber verfasste „Der ‚Cult of Less‘ und die Eliminierung des Materiellen“. Darin wirft sie die Frage auf, inwiefern die Gesellschaft unserer Zeit Lebensstile des Verzichts fördert. Das Fazit: Verzicht ist kein Phänomen der Moderne. Berühmte Kyniker kehrten materiellen Gütern bewusst den Rücken zu. Für Diogenes von Sinope bedeutete das etwa ein Leben in einem Fass. ====100 Dinge – oder weniger==== Ganz ohne Besitz kommen Minimalist*innen heute meist nicht aus. Ein „Ziel“ ist für manche, maximal 100 Dinge zu besitzen oder nur so viel, wie in einen kleinen Koffer passt. Für diesen Lebensstil lassen sich im Internet viele „Vorbilder“ finden, über die auch Grießhaber berichtet. ====Konsumkritik? Jein.==== Bekannte Minimalist*innen weisen darauf hin, dass weniger materieller Besitz die Umwelt entlasten kann. Schließlich erfordert die Herstellung von Produkten Ressourcen. Ökologisch und ethisch korrekter Konsum wird befürwortet, z.B. über den Kauf von Second-Hand Produkten. Minimalismus bedeutet nicht notwendigerweise Verzicht auf Konsum. Es wird wohl gekauft, aber eben nur das, was persönlich bereichert. Das können die neuesten technischen Geräte sein, Make-up oder Designerhandtaschen. Im Vordergrund steht, (relativ) wenig zu besitzen. Wer häufig konsumiert, muss einfach häufiger ausmisten. ====Das Versprechen von Mobilität und Flexibilität==== Ein Vorteil, der für wenig Besitz spricht: Wer all seine Sachen in einem Handgepäcksstück unterbringt, ist extrem flexibel und mobil. Ortsunabhängigkeit ist einfacher umsetzbar, wenn keine Bindung an eine Wohnung oder Haus voll persönlichen Dingen besteht. ====Minimalismus: Nur für Singles in der IT Branche?==== Kelly Sutton ist der Gründer der Website „Cult of Less“. Er war alleinstehend, arbeitete von seinem Laptop aus, verkaufte seinen Besitz und bloggte darüber. Das ermöglichte ihm ein mobiles Leben ohne festen Wohnsitz. Mittlerweile hat sich das geändert: „Jetzt habe ich eine Freundin und ein Waffeleisen, also sind wir uns alle einig, dass dieses Projekt jetzt vorbei ist.“ Nicht jeder Job und jede Lebenssituation erlauben es, kontinuierlich zu reisen und aus einem Koffer zu leben. ====Besitz ist vorhanden – aber digital==== Sutton ist ein Beispiel dafür, dass Minimalist*innen durchaus Besitz erwerben und behalten. Der Unterschied: Viele der „Dinge“, die sie anhäufen, gehören der digitalen Sphäre an. Statt einer Bücherwand voller dicker Schmöker oder einer CD-Kollektion inklusive Stereoanlage haben sie ein eBook und einen Laptop. Mit ausreichend Speicherplatz, versteht sich. ====Minimalismus als Chance für Nicht-Minimalist*innen?==== Minimalismus in dieser Form wäre demnach vor der Digitalisierung nicht möglich gewesen, findet auch Grießhaber. Es geht nicht um Verzicht oder gar Askese, sondern um den Zugriff auf moderne Technologien. Insofern entspricht Minimalismus bzw. der „Cult of Less“ den Normen unserer Zeit. Selbstverwirklichung und ein individueller Lebensstil stehen im Vordergrund. me blue
Mobile Work Mobiles Arbeiten: Flexibel und technologiegestützt
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Laptop Pixabay, CC_0. Arbeitsmarkt · Berufsbilder · Cloud · Gender Informationstechnik · Wirtschaftswissenschaften · Informationstechnik · Wirtschaftswissenschaften WienerWissensWelt Mobile Work Wien 2017 Internetdokument URL Eurofund (2015), New forms of employment, Publications Office of the European Union, Luxembourg: https://www.eurofound. europa.eu/sites/ default/files/ ef_publication/ field_ef_document/ ef1461en.pdf Arbeiten wann und wo immer es beliebt: Am Strand, im Lieblings-Café oder gemütlich zu Hause auf der Couch – so das Ideal-Bild des Mobilen Arbeitens. Wie „Mobile Work“ wirklich aussieht, welches Potential und mögliche Nachteile es bietet, damit befasst sich der Report „Neue Beschäftigungsformen in Europa“ des Eurofund. ====Flexibilisierung durch Technologisierung==== Im Sinne der Flexibilisierung von Arbeitswelten wird durch Mobiles Arbeiten ermöglicht, den Arbeitsort; häufig auch die -zeit, selbst zu bestimmen. Ein Kernmerkmal des Mobiles Arbeitens ist die Stützung durch Technologien: Per Laptop, Tablet oder Smartphone ist die Anbindung an das Team bzw. Kund*innen gegeben. ====Kurzer Arbeitsweg, ungestörtes Arbeiten==== Durch Mobile Work kann täglich Zeit gespart werden, die sonst für den Arbeitsweg verwendet würde. Das kann möglicherweise zu einer verbesserten Life-Balance beitragen – laut dem Report trifft das aber nur dann zu, wenn trotz verschwimmender örtlicher Trennung eine Abgrenzung zwischen Arbeits- und Freizeit vorgenommen wird. Ein selbst gewählter Arbeitsplatz kann zu effizienterem Arbeiten beitragen, da externe Störungen reduziert werden. ====Schwerpunkt Dienstleistungsbereich und „Wissensarbeit“==== Laut dem Bericht ist primär der Dienstleistungsbereich für technologiegestütztes, Mobiles Arbeiten geeignet. Zudem spielen wissensbasierte Arbeiten eine wichtige Rolle. Dazu zählen beispielsweise Tätigkeiten in der IT, Werbung und Verlagswesen. ====Jung, gebildet, männlich?==== Mobile Arbeiter*innen – ob angestellt oder selbstständig – sind derzeit häufiger männlich (65 %) als weiblich. Über die Hälfte hat eine tertiäre Bildung abgeschlossen. Die größte Gruppe der mobil Tätigen sind zwischen 39 und 49 Jahre alt. ====Mobile Work - Mehr als Home Office==== Mobiles Arbeiten kann das klassische „Home Office“ bedeuten, ist aber nicht auf Arbeit im eigenen zu Hause beschränkt. Mobile Work umfasst auch die Arbeit bei Kund*innen oder auf Reisen. Manche Unternehmen bieten flexible nutzbare Arbeitsplätze in Wohnortnähe ihrer Mitarbeiter*innen an. Neu ist auch Mobile Work innerhalb des Unternehmens: Mitarbeiter*innen haben keine fixen Arbeitsplätze mehr, sondern können ein Kontingent von Schreibtischen und Meetingräumen stunden- oder tageweise nutzen. ====Wie wird Mobiles Arbeiten gemessen?==== Laut Eurofund-Bericht gibt es verschiedene Modelle, die Effizienz bei Mobilem Arbeiten aufzuzeichnen. So verwenden manche Unternehmen technische Lösungen: Programme messen, wann ein Log-in im Firmennetzwerk stattgefunden hat und/oder wie lange für einzelne Aufgaben benötigt wird. ====Ende der Arbeitszeitaufzeichnung?==== Eine andere Lösung, um Produktivität auch in der Mobilen Arbeit zu “messen”, ist ein grundlegendes Umdenken in der Bezahlung basierend auf Arbeitsstunden. Statt dessen werden Arbeitsziele vereinbart, die innerhalb einer festgelegten Periode erreicht werden sollen. Wie lange und wo Arbeitnehmer*innen tätig sind, um diese Ziele zu erreichen, steht ihnen frei. ====Stress und Privatsphäre als Thema==== Laut dem Eurofund Report kann sowohl eine genaue Zeitmessung, als auch ein rein Ziel-orientiertes Arbeiten zu erhöhtem Druck und Stresslevel beitragen. Eine detaillierte Aufzeichnung aller Arbeits-Aktivitäten kann zudem die Privatsphäre von Arbeitnehmer*innen beschneiden. ====Kommunikation und Informationsweitergabe==== Darüber hinaus befürchten Angestellte, durch ihre Mobile Arbeit weniger in den Informationsfluss des Unternehmens eingebunden zu sein. Vor allem informell kommunizierte Informationen könnten durch häufige Abwesenheit vom Arbeitsplatz verloren gehen. Unternehmen können hier aktiv gegensteuern, etwa indem regelmäßige Team Meetings vor Ort zum Austausch angeboten werden. ====Unternehmenskultur des Mobilen Arbeitens==== Nicht immer wird Mobiles Arbeiten sofort angenommen, wenn Unternehmen erstmals die Möglichkeit dazu anbieten. Eine wesentliche Rolle für die Akzeptanz spielt laut dem Report die Unternehmenskultur. Wenn Vorgesetzte selbst regelmäßig mobil arbeiten und ihre Mitarbeiter*innen dazu ermutigen, steigt die Zahl jener, die Mobile Arbeit in Anspruch nehmen. Arbeitet nur eine Minderheit mobil, liegt das nicht unbedingt an mangelndem Interesse: Viele entscheiden sich aus Bedenken bezüglich negativer Konsequenzen für ihre Karriere gegen diesen Schritt. ====Selbstorganisation, Selbstmanagement und Vertrauen==== Um erfolgreich mobil arbeiten zu können, braucht es laut dem Bericht von Seiten der Arbeitenden Selbstorganisation und Selbstmanagement, von Seiten der Arbeitgeber*innen vor allem Vertrauen. ====Mobiles Arbeiten fördert Unternehmensbindung==== Ist Mobiles Arbeiten etabliert, kann es sich um eine kostengünstige Möglichkeit handeln, exzellente Angestellte längerfristig an das Unternehmen zu binden und für neue Mitarbeiter*innen attraktiver zu werden. me blue
Nesthocker „Nesthocker“? Wann junge Erwachsene aus dem Elternhaus ziehen
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Junger Mann mit Koffer geht einem Sonnenuntergang entgegen. Pixabay. Familie · Kinder · Gesellschaft · Jugend Erziehungswissenschaften · Erziehungswissenschaften · Soziologie · Soziologie WienerWissensWelt Nesthocker Wien 2017 Internetdokument URL Buber-Ennser, Isabella / Neuwirth, Norbert / Testa, Maria Rita (2013): Familienentwicklung in Österreich 2009–2013, Partnerschaft, Kinderwunsch, Kinderbetreuung und ökonomische Situation, In: Generations and Gender Programme: [http://www.oif.ac.at/fileadmin/ggp-austria/Publikationen/ggp_broschue In Österreich ist die Zahl der 20- bis 40-Jährigen, die (noch) mit ihren Eltern zusammenleben, im west- und nordeuropäischen Vergleich hoch. Der Wunsch nach einem eigenen zu Hause wird auch nach Jahren nicht immer umgesetzt. Zu diesem Schluss kommt die Studie „Familienentwicklung in Österreich“. <h4>Männer leben länger bei ihren Eltern als Frauen </h4> <p class="text-justify">Bei den „Nesthockern“ lassen sich starke genderspezifische Unterschiede feststellen. Während 39 % der Männer zwischen 25 und 29 noch mit mindestens einem Elternteil zusammenleben, sind es bei Frauen 21 %. Mit steigendem Alter setzt sich dieser Trend fort: Zwischen 30 und 34 lebt noch ein Fünftel der Männer in dem Elternhaus, aber nur 8 % der Frauen. Auch andere Lebensschritte werden von Männern laut Studie durchschnittlich später gesetzt: So ziehen sie später mit einem*einer Partner*in zusammen, heiraten später und bekommen später das erste Kind. </p> <h4>Ursachen ungeklärt </h4> <p class="text-justify">Die Studie „Familienentwicklung in Österreich“, die Daten zwischen 2009 und 2013 erhob, gibt keine Antwort auf die Frage, warum in Österreich vergleichsweise viele junge Menschen länger- und langfristig mit ihren Eltern zusammenwohnen. Auch welche Faktoren dazu beitragen, einen Auszugswunsch (nicht) zu realisieren, wurde nicht erhoben. </p> <h4>Wird der Wunsch nach einem eigenen zu Hause umgesetzt?</h4> <p class="text-justify">Die Studie wollte zu Beginn des Untersuchungszeitraums von den jungen Erwachsenen wissen, ob sie Wünsche bzw. konkrete Pläne hätten, innerhalb der nächsten drei Jahre auszuziehen. Nach Ablauf dieses Zeitraums wurden die Studienteilnehmer*innen erneut befragt. Aus dieser Langzeitstudie wurde ersichtlich, dass es einigen trotz starkem Wunsch nicht gelungen war, das Elternhaus zu verlassen:</p> * 2/3 der Männer, aber * 4/5 der Frauen <p>&nbsp;</p> <p class="text-justify"> konnten ihren Auszugswunsch realisieren. Genderübergreifend gelang demnach etwa der Hälfte aller Befragten innerhalb von vier Jahren ein Auszug. Ab Mitte 30 sinkt die Wahrscheinlichkeit, einen eigenen Haushalt zu gründen. </p> me blue
Photographie in der Stadt Photographie in der Stadt
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Kameralinse Bild einer Kameralinse. Pixabay. CC_0. Arbeit · Kreativwirtschaft · Kunst · Fotografie · Photographie · Stadt · Urbaner Raum Kunstwissenschaften · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Kunstwissenschaften · Medien- und Kommunikationswissenschaften · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Medien- und Kommunikationswissenschaften WienerWissensWelt Photographie in der Stadt Marisa Vranjes Wien 2018-01-29 Interviewmaterial URL Marisa Vranješ (2017, July 17). Interview von Gernot Hausar. Wien. Die Stadt erfreut sich nach wie vor ungebrochener Beliebtheit. Obwohl die digitale Revolution Entfernungen fast unmittelbar überwinden hilft, leben und arbeiten die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung nicht in ländlichen Umgebungen sondern weiter in der Stadt. In diesem Interview mit der Photographin [[Vranjes_Marisa|Marisa Vranješ]] betrachten wir das Phänomen Stadt durch die Kameralinse. ==Die Verlockungen der Stadt== Trotz zunehmender Digitalisierung, die eine weltweit verteilte Teilhabe und ein mobiles Arbeiten erlaubt, verzeichnen Städte regelmäßig starken Zuzug. Der letzte [http://wcr.unhabitat.org/wp-content/uploads/sites/16/2016/05/Chapter-1-WCR-2016.pdf UN World Cities Report] zeigt sogar ein immer schnelleres Entstehen sogenannter Megacities. Als Megacity werden gemeinhin Städte mit mehr als 10 Millionen Einwohner*innen bezeichnet. Den Wandel der Städte dokumentieren nicht nur Texte, Nummern und Karten sondern gerade visuelle Medien wie die Photographie besonders gut. Wir haben mit der Photographin Marisa Vranjes über Ihre Photographie in der Stadt gesprochen. ==Was ist überhaupt Photographie?== Photographie (neuere Schreibweise Fotografie) kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet soviel wie das Zeichnen mit Licht. Gerade Bilder helfen Menschen dabei, sich Räume besser vorstellen zu können. Marisa Vranjes definiert Ihre Photographie so: <table class="table table_people_overview"> <tr> <td class="text-center col-md-1">[[Vranjes_Marisa|<i class="fa fa-volume-up fa-2x article_icon_wissen"></i>]]</td> <td class="col-md-11 table_border_left text-justify links-blue"> <div class="line_vertical_blue"> <h5>[[Vranjes_Marisa|Marisa Vranješ]]</h5> START_WIDGET1386679dcb815f2c-6END_WIDGET <br>O-Ton 1: Marisa Vranješ über den Begriff Photographie. </div> </td> </tr> </table> ==Photographie und Stadt?== Um eine Stadt möglichst umfassend zu "begreifen" lohnt es sich, den Raum mitzudenken. Wie sieht die geographische Lage aus, wo gibt es Hügel und Flüsse, was befand sich früher an einem Ort und wie wurde dieser durch die Bewohner*innen genutzt? Erst wenn man die Menschen mitdenkt, erhält man ein vielschichtiges Bild. Malerei - und später - Photographie erlauben es uns, das Tun der Menschen in der Stadt visuell nachzuvollziehen und die Auswirkungen von Veränderungen besser abzuschätzen. <table class="table table_people_overview"> <tr> <td class="text-center col-md-1">[[Vranjes_Marisa|<i class="fa fa-volume-up fa-2x article_icon_wissen"></i>]]</td> <td class="col-md-11 table_border_left text-justify links-blue"> <div class="line_vertical_blue"> <h5>[[Vranjes_Marisa|Marisa Vranješ]]</h5> START_WIDGET1386679dcb815f2c-7END_WIDGET <br>O-Ton 2: Marisa Vranješ: Warum die Stadt die Photographie braucht. </div> </td> </tr> </table> ==Menschen in der Stadt beobachten: Der Naschmarkt in Wien als Beispiel== Dieses Dokumentieren der Menschen in ihrer Interaktion mit und in der Stadt kann man gut anhand der Drucke und Photographien des Naschmarktes in Wien demonstrieren. Sie geben nicht nur Einblick in die Veränderungen des Ortes sondern auch Aufschluss darüber, wie Menschen diesen Ort für sich nutzen. <div class="col-md-12"> <div class="col-md-6"> https://www.europeana.eu/api/v2/thumbnail-by-url.json?size=w400&type=IMAGE&uri=http%3A%2F%2Fwww.bildarchivaustria.at%2FPreview%2F14575355.jpg [https://www.europeana.eu/portal/en/record/2059502/data_foodanddrink_http___www_bildarchivaustria_at_Preview_14575355_jpg.html Die Obstweiber auf dem Nachmarkte zu Wien], Lanzedelly, Josef; Papin, Heinrich. Wien um 1810. Kolorierte Lithografie von Heinrich Papin nach einer Zeichnung von Josef Lanzedelly.] Quelle: [http://data.onb.ac.at/rec/baa14575355 Europeana / ÖNB (direct link).] [http://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/ Public Domain Marked]. </div> <div class="col-md-6"> https://www.europeana.eu/api/v2/thumbnail-by-url.json?size=w400&type=IMAGE&uri=http%3A%2F%2Fwww.bildarchivaustria.at%2FPreview%2F18638204.jpg [https://www.europeana.eu/portal/en/record/2059502/data_foodanddrink_http___www_bildarchivaustria_at_Preview_18638219_jpg.html Wien 4, Naschmarkt. Kroatische Verkäuferin]. Wien um 1912. Photographie. Österreichische Nationalbibliothek / Lichtbildstelle.] Quelle: [http://www.bildarchivaustria.at/Pages/ImageDetail.aspx?p_iBildID=18638204 Europeana / ÖNB (direct link).] [http://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/ Public Domain Marked]. </div> </div> ==Photographin in der Stadt!== Wie nutzt Marisa Vranjes nun die Stadt für Ihre Photographie? Städte werden ja manchmal als "offene Organismen" bezeichnet, die wachsen und sich durch das Engagement ihrer Bürger*innen weiterentwickeln. Wie baut Marisa Vranjes diese Dynamiken in Ihre Arbeit ein? <table class="table table_people_overview"> <tr> <td class="text-center col-md-1">[[Vranjes_Marisa|<i class="fa fa-volume-up fa-2x article_icon_wissen"></i>]]</td> <td class="col-md-11 table_border_left text-justify links-blue"> <div class="line_vertical_blue"> <h5>[[Vranjes_Marisa|Marisa Vranješ]]</h5> START_WIDGET1386679dcb815f2c-8END_WIDGET <br>O-Ton 3: Marisa Vranješ: Die Stadt als Photoobjekt. </div> </td> </tr> </table> Und wie arbeitet man in einem Umfeld, wo Eindrücke sich förmlich aufdrängen? Wie schafft man sich in der Stadt seinen eigenen kleinen Raum zum arbeiten, seinen persönlichen "Ort"? <table class="table table_people_overview"> <tr> <td class="text-center col-md-1">[[Vranjes_Marisa|<i class="fa fa-volume-up fa-2x article_icon_wissen"></i>]]</td> <td class="col-md-11 table_border_left text-justify links-blue"> <div class="line_vertical_blue"> <h5>[[Vranjes_Marisa|Marisa Vranješ]]</h5> START_WIDGET1386679dcb815f2c-9END_WIDGET <br>O-Ton 4: Marisa Vranješ: Rückzugsorte in der Stadt. </div> </td> </tr> </table> Auch in Zukunft möchte die Photographin Marisa Vranjes die vielfältigen Eindrücke künstlerisch verarbeiten: <table class="table table_people_overview"> <tr> <td class="text-center col-md-1">[[Vranjes_Marisa|<i class="fa fa-volume-up fa-2x article_icon_wissen"></i>]]</td> <td class="col-md-11 table_border_left text-justify links-blue"> <div class="line_vertical_blue"> <h5>[[Vranjes_Marisa|Marisa Vranješ]]</h5> START_WIDGET1386679dcb815f2c-10END_WIDGET <br>O-Ton 5: Marisa Vranješ: Künstlerische Ziele. </div> </td> </tr> </table> ==Das komplette Interview== Das komplette Interview kann man hier nachhören: <table class="table table_people_overview"> <tr> <td class="text-center col-md-1">[[Vranjes_Marisa|<i class="fa fa-volume-up fa-2x article_icon_wissen"></i>]]</td> <td class="col-md-11 table_border_left text-justify links-blue"> <div class="line_vertical_blue"> <h5>[[Vranjes_Marisa|Marisa Vranješ]]</h5> START_WIDGET1386679dcb815f2c-11END_WIDGET <br>O-Ton 6: Marisa Vranješ: Komplettes Interview. </div> </td> </tr> </table> ==Weiterführendes== Weiterführende Informationen und Photographien finden sich auf der [http://marisavranjes.com/ Website der Photographin]. Informationen zur Person finden sie in der WienerWissensWelt in der Rubrik [[Menschen_Portal|Menschen]]. gh blue
Primary Health Care in Österreich Primary Health Care in Österreich
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Health Care.jpg
Heart and heart rate Pixabay, CC_0 Gesundheit · Gesellschaft · Pflege Wiener Medizinische Wochenschrift Primary Health Care in Österreich – Tu Felix Austria nube – Konzept der Vernetzung in der primären Gesundheitsversorgung von Oberösterreich Johannes Kriegel, Erwin Rebhandl, Wolfgang Hockl, Anna-Maria Stöbich 2016 Internetdokument URL Anmerkung der Redaktion: Im Rahmen ihres Studiums „Advanced Nursing Practice“ erstellten die Studierenden Claudia Götz (Projektleitung), Mirjam Burger, Lisa Grabendorfer, Julia Hammer, Katharina Wasserbauer, Julia Zierlinger und Cornelia Zimmerhansl in der Lehrveranstaltung „Projektmanagement“ eine Zusammenfassung (Abstract) zu einer aktuellen Studie aus dem Pflegebereich. Die WienerWissensWelt dankt für das Einverständnis zur Verwendung des Abstracts. ====Hintergrund==== Veränderungen des Krankheits- und Leistungsspektrum, Altersstruktur von Patienten, Landflucht von Arbeitnehmern und Betrieben führen im ländlichen Raum Österreichs zu einer Beeinflussung des Gesundheitswesens und fordern eine Umstrukturierung des bisherigen Versorgungssystems. Es sollte das Ziel sein, eine umfassende medizinische und pflegerische Versorgung im ländlichen Raum sicher zu stellen. Des Weiteren sollte ein neues multiprofessionelles und interdisziplinäres Primary Health Care (PHC) Versorgungssystem zu entwickeln. ====Methode==== Eine Literaturrecherche wurde durchgeführt um mögliche Einflussfaktoren auf die primäre Gesundheitsversorgung in entwickelten Industrieländern zu identifizieren, um mögliche Gestaltungsansätze zu definieren. Zugleich erfolgte eine Online Umfrage an Akteure der ambulanten Primärversorgung. 17 Experteninterviews für einen Soll/Ist Vergleich der übergreifenden Leistungsprozesse in der primären Gesundheitsversorgung wurden durchgeführt, sowie 2 Expertenworkshops abgehalten. ====Ergebnisse==== Es zeigen sich spezielle Herausforderungen, wie rechtliche Rahmenbedingungen, Zugang und Entfernung von PHC Einrichtungen und das Fehlen von Lotsen- und Koordinationsfunktionen. So konnten 12 Gestaltungsansätze entwickelt werden um eine Patienten- und Patientinnenorientierte Gesundheitsversorgung anzubieten, zudem wurden 50 Maßnahmen identifiziert, welche die bisherige Entwicklung von PHC Einrichtungen gefördert haben und welche in Zukunft einen bedeutenden Einfluss haben könnten. ====Schlussfolgerungen==== Im internationalen Vergleich zeigt sich ein starker Nachholbedarf. Die verschiedenen Professionen und die einzelnen Akteure müssen neu definiert werden. Es wird zu einer Aufgabenverlagerung kommen und dabei wird es nötig werden, die jeweiligen Ausbildungen zu überarbeiten um diesen Prozess zu fördern. Da sich in Österreich das Gesundheitswesen derzeit neu ausrichtet, ist es möglich neue und flexible Organisationskonzepte zu entwickeln. Weitere Forschungen und Entwicklungen müssen erfolgen (Kriegel et. al, 2017). Anmerkung der Redaktion: Die Originalstudie finden Sie [hier!]https://link.springer.com/article/10.1007/s10354-016-0531-5 SL blue
Self Tracking - Fitnesstracker zeigen weltweit Sportaktivitäten Self Tracking - Fitnesstracker zeigen weltweit Sportaktivitäten
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Fahrradkette und Zahnräder Pixabay, CC_0. Quantified Self · Sport · Self Tracking · Fitness Gesundheitswissenschaften · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Gesundheitswissenschaften · Medizintechnik · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Medizintechnik WienerWissensWelt Self Tracking - Fitnesstracker zeigen weltweit Sportaktivitäten . Strava Labs Wien November 2017 Internetdokument URL Durch digitale Trainingsausrüstung kann man heute durch Auswertung der Nutzer*innendaten genaue Karten der weltweiten Aktivitäten zeichnen. Die Auswertung der Daten der Strava Fahrrad und Jogging-App liegt nun öffentlich vor. ==Eckdaten der weltweiten Sport-Heatmap== Zur Auswertung der Karte wurden nachfolgende Daten analysiert und herangezogen, wobei als privat gekennzeichnete Aktivitäten nicht herangezogen wurden: * 1 Milliarde [10^9] Aktivitäten * 3 Billionen [10^12] Längen-/Breitengradpunkte * 13 Billionen [10^12] Pixel wurden gerastert * 10 Terabyte Rohdaten Die ausgewerteten Daten ergaben ein Bild von den Aktivitäten der Nutzer*innen: * Die Gesamtdistanz betrug 27 Milliarden km (17 Milliarden Meilen) * Die aufgezeichnete Gesamtzeit betrug 200.000 Jahre * Örtlich wurden auf 5 Prozent der Erdoberfläche Aktivitäten aufgezeichnet ==Weltweite Sportaktivitäten== Gesamt kann man auf der Karte gut sehen, dass Europa die höchste Aktivitätsdichte aufweist, insbesondere Grossbritannien und Zentraleuropa. Ebenfalls eine hohe Aktivität weisen Japan und die Küstengebiete der USA auf. Weitere Länder mit hoher Dichte an Sportaktivitäten sind Brasilien an den Küsten, Chile, die Ostküste Australiens sowie Malaysia, Laos, Indonesien und Südafrika. [[File:StravaHeatmap01.jpg|link=https://labs.strava.com/heatmap/#2.55/-33.64943/13.77406/hot/all| Weltkarte Sportaktivitäten. © Strava 2017 © Mapbox © OpenStreetMap]] ==Aktivitäten in Wien== Betrachtet man die Daten für Wien, kann man weiter in Laufen (Gelb) und Fahrradfahren (Blau) unterscheiden. Hier sieht man gut, wie sich sowohl beim Laufen als auch beim Fahrradfahren viel entlang des Donaukanals abspielt, weiters auf der Donauinsel und in Parks und Grünanlagen. [[File:StravaHeatmap02.jpg|link=https://labs.strava.com/heatmap/#11.88/16.31390/48.20626/hot/run| Wien Sportaktivitäten Laufen. © Strava 2017 © Mapbox © OpenStreetMap]] [[File:StravaHeatmap03.jpg|link=https://labs.strava.com/heatmap/#11.33/16.22693/48.20442/blue/ride| Wien Sportaktivitäten Radfahren. © Strava 2017 © Mapbox © OpenStreetMap]] Läufer sind beispielsweise in den Parkanlagen des Schlosses Schönbrunn häufig unterwegs, Fahrradfahrer nutzen die Nähe von Kahlenberg und Wienerwald für ihre Touren. ==Self Tracking / Quantified Self== Die datengetriebene Unterstützung von gewünschten Verhalten bzw. das Überprüfen geleisteter Aktivitäten ("Quantified Self" bzw. "Self tracking") hat vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, insbesondere im Rahmen der Prävention. So kann nicht nur die eigene Fitness mit Apps oder digitalen Schrittzählern gemessen werden, auch dezentrales Gesundheitsmonitoring wird möglich (z.B. Pulsmessung). Neben dem reinen Monitoring kann man auch automatisiert Handlungsempfehlungen als Konsequenz der ausgewerteten Daten setzen. Ein Beispiel für diese Verknüpfung ist etwa das [https://www.fh-campuswien.ac.at/projekte/health/drink-smart.html FFG-Projekt "Drink Smart"], ein intelligentes Trinksystem zur Prävention von Dehydratation im Alter. Neben der reinen Messung der konsumierten Flüssigkeit kann der Becher über Signale auch an die Flüssigkeitsaufnahme erinnern und im Anlassfall sogar das Pflegepersonal informieren. Die Nutzung persönlicher Daten zur Unterstützung von Training und Selbstkontrolle ist ein Sektor, der im Moment stark zunimmt. Neben den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten wirft er allerdings auch eine Reihe gesellschaftlicher Fragen auf, die es zu lösen gilt, um langfristig die positiven Einsatzmöglichkeiten sinnvoll nutzen zu können. Update (29.1.2018): Die vielschichtigen neuen Herausforderungen - beispielsweise im Bereich Datenschutz - demonstriert nachfolgende Pressemeldung: So konnten durch Auswertungen der STRAVA-Heatmaps unter anderen Militärbasen und geheime Einrichtungen identifiziert werden. Siehe dazu beispielsweise Heise (2018): [https://www.heise.de/newsticker/meldung/Fitnesstracker-Strava-Aktivitaetenkarte-legt-Militaerbasen-und-Soldaten-Infos-in-aller-Welt-offen-3952875.html Fitnesstracker: Strava-Aktivitätenkarte legt Militärbasen und Soldaten-Infos in aller Welt offen]. gh blue
Self Tracking - Fitnesstracker zeigen weltweit Sportaktivitäten Self Tracking - Fitnesstracker zeigen weltweit Sportaktivitäten
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Fahrradkette und Zahnräder Pixabay, CC_0. Quantified Self · Sport · Self Tracking · Fitness Gesundheitswissenschaften · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Gesundheitswissenschaften · Medizintechnik · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Medizintechnik WienerWissensWelt Self Tracking - Fitnesstracker zeigen weltweit Sportaktivitäten . Strava Labs Wien November 2017 Internetdokument URL Durch digitale Trainingsausrüstung kann man heute durch Auswertung der Nutzer*innendaten genaue Karten der weltweiten Aktivitäten zeichnen. Die Auswertung der Daten der Strava Fahrrad und Jogging-App liegt nun öffentlich vor. ==Eckdaten der weltweiten Sport-Heatmap== Zur Auswertung der Karte wurden nachfolgende Daten analysiert und herangezogen, wobei als privat gekennzeichnete Aktivitäten nicht herangezogen wurden: * 1 Milliarde [10^9] Aktivitäten * 3 Billionen [10^12] Längen-/Breitengradpunkte * 13 Billionen [10^12] Pixel wurden gerastert * 10 Terabyte Rohdaten Die ausgewerteten Daten ergaben ein Bild von den Aktivitäten der Nutzer*innen: * Die Gesamtdistanz betrug 27 Milliarden km (17 Milliarden Meilen) * Die aufgezeichnete Gesamtzeit betrug 200.000 Jahre * Örtlich wurden auf 5 Prozent der Erdoberfläche Aktivitäten aufgezeichnet ==Weltweite Sportaktivitäten== Gesamt kann man auf der Karte gut sehen, dass Europa die höchste Aktivitätsdichte aufweist, insbesondere Grossbritannien und Zentraleuropa. Ebenfalls eine hohe Aktivität weisen Japan und die Küstengebiete der USA auf. Weitere Länder mit hoher Dichte an Sportaktivitäten sind Brasilien an den Küsten, Chile, die Ostküste Australiens sowie Malaysia, Laos, Indonesien und Südafrika. [[File:StravaHeatmap01.jpg|link=https://labs.strava.com/heatmap/#2.55/-33.64943/13.77406/hot/all| Weltkarte Sportaktivitäten. © Strava 2017 © Mapbox © OpenStreetMap]] ==Aktivitäten in Wien== Betrachtet man die Daten für Wien, kann man weiter in Laufen (Gelb) und Fahrradfahren (Blau) unterscheiden. Hier sieht man gut, wie sich sowohl beim Laufen als auch beim Fahrradfahren viel entlang des Donaukanals abspielt, weiters auf der Donauinsel und in Parks und Grünanlagen. [[File:StravaHeatmap02.jpg|link=https://labs.strava.com/heatmap/#11.88/16.31390/48.20626/hot/run| Wien Sportaktivitäten Laufen. © Strava 2017 © Mapbox © OpenStreetMap]] [[File:StravaHeatmap03.jpg|link=https://labs.strava.com/heatmap/#11.33/16.22693/48.20442/blue/ride| Wien Sportaktivitäten Radfahren. © Strava 2017 © Mapbox © OpenStreetMap]] Läufer sind beispielsweise in den Parkanlagen des Schlosses Schönbrunn häufig unterwegs, Fahrradfahrer nutzen die Nähe von Kahlenberg und Wienerwald für ihre Touren. ==Self Tracking / Quantified Self== Die datengetriebene Unterstützung von gewünschten Verhalten bzw. das Überprüfen geleisteter Aktivitäten ("Quantified Self" bzw. "Self tracking") hat vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, insbesondere im Rahmen der Prävention. So kann nicht nur die eigene Fitness mit Apps oder digitalen Schrittzählern gemessen werden, auch dezentrales Gesundheitsmonitoring wird möglich (z.B. Pulsmessung). Neben dem reinen Monitoring kann man auch automatisiert Handlungsempfehlungen als Konsequenz der ausgewerteten Daten setzen. Ein Beispiel für diese Verknüpfung ist etwa das [https://www.fh-campuswien.ac.at/projekte/health/drink-smart.html FFG-Projekt "Drink Smart"], ein intelligentes Trinksystem zur Prävention von Dehydratation im Alter. Neben der reinen Messung der konsumierten Flüssigkeit kann der Becher über Signale auch an die Flüssigkeitsaufnahme erinnern und im Anlassfall sogar das Pflegepersonal informieren. Die Nutzung persönlicher Daten zur Unterstützung von Training und Selbstkontrolle ist ein Sektor, der im Moment stark zunimmt. Neben den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten wirft er allerdings auch eine Reihe gesellschaftlicher Fragen auf, die es zu lösen gilt, um langfristig die positiven Einsatzmöglichkeiten sinnvoll nutzen zu können. Update (29.1.2018): Die vielschichtigen neuen Herausforderungen - beispielsweise im Bereich Datenschutz - demonstriert nachfolgende Pressemeldung: So konnten durch Auswertungen der STRAVA-Heatmaps unter anderen Militärbasen und geheime Einrichtungen identifiziert werden. Siehe dazu beispielsweise Heise (2018): [https://www.heise.de/newsticker/meldung/Fitnesstracker-Strava-Aktivitaetenkarte-legt-Militaerbasen-und-Soldaten-Infos-in-aller-Welt-offen-3952875.html Fitnesstracker: Strava-Aktivitätenkarte legt Militärbasen und Soldaten-Infos in aller Welt offen]. gh blue
Smart Mobility and Transport Management Smart Mobility, Traffic and Transport Management in Wien
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Bild mit vielen Strassenverkehrszeichen Pixabay, CC_0. <h4>Zahlen & Fakten</h4> <div class="info_box"> <ul class="list-unstyled fa-ul"> <li><i class="fa-li fa fa-arrow-circle-o-right fa-muted"></i> [http://statcube.at/statcube/opendatabase?id=degvk_ware_2010 Transportaufkommen des Straßengüterverkehrs ab 2006 in Österreich]</li> <li><i class="fa-li fa fa-arrow-circle-o-right fa-muted"></i> [http://statcube.at/statcube/opendatabase?id=desgv_daten Schienengüterverkehr österreichischer Unternehmen nach Verkehrsbereich]</li> <li><i class="fa-li fa fa-arrow-circle-o-right fa-muted"></i> [http://statcube.at/statcube/opendatabase?id=dezlf_alg Allgemeine Zivilluftfahrt (Flugplatzstatistik) in Österreich]</li> <li><i class="fa-li fa fa-arrow-circle-o-right fa-muted"></i> [http://statcube.at/statcube/opendatabase?id=degvd_waren Transportaufkommen und -leistung auf der Donau gegliedert nach Verkehrsbereichen]</li> <li><i class="fa-li fa fa-arrow-circle-o-right fa-muted"></i> [http://www.statistik.at/web_de/statistiken/energie_umwelt_innovation_mobilitaet/verkehr/rohrleitungen/index.html Güterverkehr mittels Rohrleitungen gegliedert nach Güterarten in Österreich]</li> </ul> </div> Infrastruktur · Logistik · Verkehr · Transport · Stadtplanung · Verkehrsplanung · Wien WienerWissensWelt Smart Mobility and Transport Management Wien 2017 Internetdokument URL [https://smartcity.wien.gv.at/site/wp-content/blogs.dir/3/files/2014/08/Langversion_SmartCityWienRahmenstrategie_deutsch_doppelseitig.pdf Smart City Wien Rahmenstrategie - Stadt Wien (PDF)] Transport und Warenlogistik sind wichtige Grundlagen moderner Gesellschaften. Auch in sogenannten "Smart Cities" ist Verkehrslogistik daher ein Bereich, in dem sich die Menschen durch die Technisierung und computerunterstützte Planung wesentliche Verbesserungen erwarten. <h4>Vernetzung durch Bewegung</h4> <p class="text-justify">Der massenhafte Austausch von Waren und Informationen sowie der Transport von Personen ist ein wesentlicher Faktor von Gesellschaften. Während frühe Hochkulturen wie die Römer beispielsweise Straßen- und Wasserweginfrastruktur aufbauten, wurden in den nachfolgenden Jahrhunderten die zurückgelegten Entfernungen und die damit verbundene komplexere Infrastruktur für den Fluß von Personen, Informationen und Waren immer weitläufiger. Der Schiffsverkehr nahm zu, Eisenbahntunnel und Schienen wurden gebaut, Rohre verlegt, Postsysteme aufgebaut, Telegraphen- und später Telephonkabel wurden über Land und unter Wasser zwischen den Kontinenten verlegt und die ersten Automobile und Flugzeuge wurden genutzt.</p> <h4>Herausforderung Transport</h4> <p class="text-justify">Traditionell gab es für Transportarten eigene Infrastrukturen, aber dies befindet sich heute im Wandel. Das Internet und die digitale Informations- und Warenlogistik ermöglichen das Koordinieren globaler Personen-, Güter- und Informationsbewegungen quer über alle vorhandenen Infrastrukturen hinweg. Dies erfordert auch stark vernetzte Infrastrukturen, die eine Umsetzung erst ermöglichen. Daher ist Personen-, Informations- und Warenlogistik auch ein wichtiger Fokus in den städtischen und nationalen Entwicklungsplänen für die nächsten 20-40 Jahre. Die Aufgabe ist denkbar schwierig: </p> <p class="text-justify">So müssen Raumkonzepte erstellt werden, die einerseits bestehende Infrastrukturen einbinden und verschränken, aber gleichzeitig so weit vorausgreifen, dass neue Entwicklungen und Trends, wie beispielsweise die Infrastrukturen für Elektromobilität, konzeptionell mitgeplant werden.</p> <p class="text-justify">Diese komplexen Prozesse werden oft im Rahmen von "Smart City"-Strategien umgesetzt, da diese Infrastrukturen in Städten als Knotenpunkte zusammenlaufen. Zur Umsetzung sind sowohl Investitionen in die digitale Informationsinfrastruktur als auch die physische Transport und Logistikinfrastruktur erforderlich. Weiters müssen die lokalen Gegebenheiten in das regionale, nationale und europäische Gesamtplanungskonzept eingefügt werden.</p> <h4>Die Smart City Wien Rahmenstrategie</h4> <p class="text-justify">Um all diese Herausforderungen zu meistern, hat die Stadt Wien im Rahmen der Smart City Wien Rahmenstrategie die Bemühungen der Stadt gebündelt, vernetzt und zusammengeführt (Smart City Wien Rahmenstrategie S 28 ff.):</p> <p class="text-justify">''"Die bestehenden Pläne, Strategien etc. haben zumeist einen mittleren Zeithorizont, sind in der Regel auf einen Sektor bezogen und beinhalten oft ausführliche und detaillierte Maßnahmenbündel. Die Smart City Wien Rahmenstrategie ist umfassender (aber nicht enzyklopädisch), hat mit 2050 einen langen Zeithorizont und verzichtet auf detaillierte Maßnahmenpakete."''</p> <p class="text-justify">Der städtische "Masterplan Verkehr" wird so mit anderen Strategien (Renewable Action, Stadtentwicklungsplan, Energieeffizienz-, und Klimaschutzprogramm) in Bezug gesetzt. Konkret wurden folgende Ziele für das Jahr 2020 festgelegt, die mittelfristige Verbesserungen bei Mobilität und Verkehr bringen sollen: *Verminderung des motorisierten Individualverkehrs auf 25 Prozent aller Wege *Erhöhung des Radverkehrs möglichst rasch auf acht Prozent *Steigerung des öffentlichen Verkehrs von 34 auf 40 Prozent *Steigerung im stadtgrenzenüberschreitenden Verkehr *Änderung der Verkehrsmittelaufteilung zwischen öffentlichem Verkehr und motorisiertem Individualverkehr von 35 zu 65 Prozent auf 45 zu 55 Prozent</p> <p class="text-justify"> Durch diese Maßnahmen setzt die Stadt Wien auch die im Gesamtverkehrsplan für Österreich festgeschriebenen Zielsetzungen gut um. Denn Verkehr soll sozialer, sicherer, umweltfreundlicher und effizienter werden (Gesamtverkehrsplan für Österreich, S 4) . </p> gh blue
Social Media und Jugend 2017 Welche Social-Media Portale benutzen Jugendliche in Österreich 2017?
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Infographik Graphik: saferinternet.at. [[Wiener_Wissenswelt:Lizenzen/CC_BY_NC_3.0_AT|CC_BY_NC_3.0 AT]]. Jugend · Kinder · Personalisiertes Netz · Informationsgesellschaft Ethik · Ethik · Philosophie · Religion · Sprach- und Literaturwissenschaften · Medien- und Kommunikationswissenschaften · Philosophie · Religion · Medien- und Kommunikationswissenschaften · Sprach- und Literaturwissenschaften WienerWissensWelt Social Media und Jugend 2017 Wien 2017 Internetdokument URL Saferinternet.at (2017): Jugend-Internet-Monitor. Online unter https://www.saferinternet.at/ jugendinternetmonitor . Kommunikation mit Freunden und Familie wird durch mobile digitale Technik immer einfacher und ist besonders bei Jugendlichen beliebt. Die Initiative Safer Internet präsentiert in einer neuen Studie Daten zur Social-Media-Nutzung von Jugendlichen in Österreich. <h4>Initiative SaferInternet.at </h4> <p class="text-justify"> Saferinternet.at hilft Kindern und Jugendlichen beim " sicheren, kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien". Die Initiative ist Teildes EU Programms CEF Telecom/Safer Internet. Gemeinsam mit der Stopline und 147 Rat auf Draht bildet saferinternet.at das „Safer Internet Centre Austria“, welches Mitglied im Safer Internet Netzwerk der EU (Insafe) ist.</p> <h4>Ergebnisse 2017 im Überblick</h4> <p class="text-justify"> WhatsApp und YouTube sind unumstritten die beliebtesten sozialen Plattformen der Jugendlichen in Österreich im Jahr 2017: *WhatsApp (93%) (-1% - 2016: 94%), *YouTube (90%) (+3% - 2016: 87%), *Instagram (68%) (+13% - 2016: 55%), *Snapchat (65%) (+13% - 2016: 52%), *Facebook (48%) (-21% - 2016: 69%), *Musical.ly (26%) (NEU - 2016: keine Daten). </p> <h4>Unterschiede und Überschneidungen zwischen den Geschlechtern</h4> <p class="text-justify">Die beiden bestplatzierten sozialen Netzwerke WhatsApp und YouTube sind bei Mädchen und Burschen gleichermaßen beliebt. Deutliche Unterschiede gibt es bei Instagram (Mädchen 76% / Burschen 60 %), Snapchat (Mädchen 76% / Burschen 54%) und Tumblr (12 % gegenüber 3 %). Bei Burschen besonders beliebt ist auch Twitch (Mädchen 3% / Burschen 25 %). </p> <h4>Methode und Sample</h4> <p class="text-justify">Das Institut für Jugendkulturforschung befragte im Auftrag von saferinternet.at im Rahmen einer Online-Studie 400 Jugendliche (11-17 Jahre). Die Befragung wurde im Nov./Dez. 2016 durchgeführt. </p> [[Datei:Csm_Infografik_Jugend-Internet-Monitor_2017_9cd1bdd0de.png]] gh blue
Sustainable Development Goals - Was ist die Agenda 2030 Sustainable Development Goals - Was ist die Agenda 2030?
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SDG Overview BKA 2019. Gesellschaft · Green · SDGs Land- und Forstwirtschaft Fischerei · Erziehungswissenschaften · Ethik · Ethik · Geowissenschaften · Gesundheitswissenschaften · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Gesundheitswissenschaften · Land- und Forstwirtschaft Fischerei · Geowissenschaften · Erziehungswissenschaften · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Wirtschaftswissenschaften · Umweltbiotechnologie · Umweltingenieurwesen Angewandte Geowissenschaften · Umweltbiotechnologie · Umweltingenieurwesen Angewandte Geowissenschaften · Wirtschaftswissenschaften November 2019 Internetdokument URL Bundeskanzleramt 2019: Nachhaltige Entwicklung – Agenda 2030 / SDGs. Online unter https://www.bundeskanzleramt.gv.at/themen/nachhaltige-entwicklung-agenda-2030.html Die '''Sustainable Development Goals''' (SDGs) der Vereinten Nationen (United Nations, UN) sollen weltweit Entwicklungen zu einer nachhaltigen Entwicklung vor dem Hintergrund der globalen ökologischen und sozialen Herausforderungen einleiten. Sie wurden bei einer Versammlung der Vereinten Nationen am 25. bis 27. September 2015 als '''"Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung"''' unter dem Titel "Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" von allen 193 Nationen beschlossen. Die Agenda wird nun im Rahmen nationaler Maßnahmen in allen Mitgleidsstaaten umgesetzt, damit die Ziele erreicht werden können. ====Nationale Umsetzung==== Auf den Seiten des Bundeskanzleramts informieren die [https://www.bundeskanzleramt.gv.at/dam/jcr:253e6174-2bbf-4f38-b23a-08764d01a71e/Agenda2030_BF.pdf der Bundesministerien zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung durch Österreich (PDF; Darstellung 2016)] über den Stand der Maßnahmen, die in Österreich gesetzt wurden. Das Ministerium will durch Veröffentlichung dieser Dokumente auch den Dialog mit der Öffentlichkeit vertiefen: ''"Diese Darstellung soll den Diskurs mit der interessierten Öffentlichkeit fördern und als Vorarbeit für die Berichterstattung beim Hochrangigen Politischen Forum der Vereinten Nationen dienen."'''"`UNIQ--ref-00000007-QINU`"' ====Herausforderungen==== Österreich hat sich zur Umsetzung der Ziele in der Agenda bis 2030 verpflichtet. Bei der Umsetzung gibt es eine Reihe von schwierigen Abwägungen, die zu treffen sind, um die Ziele zu erreichen. Dies belegt nicht nur der [https://www.sozialministerium.at/cms/site/attachments/2/2/6/CH4174/CMS1541747001050/fact_sheet_metadaten-analyse.pdf Bericht des Sozialministeriums zur Umsetzung im Gesundheitsbereich] sondern auch die Stellungnahmen von NGOs, wie beispielsweise Beiträge von SDGwatch, einem Zusammenschluss von mehr als 160 zivilgesellschaftlichen und gemeinnützigen Organisationen: ''"Zu den Herausforderungen zählen nicht nur die Verminderung des Ressourcenverbrauchs, die Bewältigung des Klimawandels und die Verringerung von Umweltbelastungen, sondern auch die Sicherung der Gesundheitsversorgung, die Bekämpfung der Armut, die Förderung der sozialen Kohäsion, die Lösung von Gerechtigkeits- und Verteilungsfragen, eine umfassende Bildung, die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums, die Ausrichtung von Entscheidungen an ihren Auswirkungen auf die Lebensqualität und die Verbesserung demokratischer und partizipativer Prozesse ([https://www.sdgwatch.at/de/was-wir-tun/blog/2017/11/die-herausforderung-der-sdgs-ernst-nehmen/ Beitrag von Prof. Görg])"''.'"`UNIQ--ref-00000008-QINU`"' gh blue
Sustainable Development Goals - Was ist die Agenda 2030 Sustainable Development Goals - Was ist die Agenda 2030?
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SDG Overview BKA 2019. Gesellschaft · Green · SDGs Land- und Forstwirtschaft Fischerei · Erziehungswissenschaften · Ethik · Ethik · Geowissenschaften · Gesundheitswissenschaften · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Gesundheitswissenschaften · Land- und Forstwirtschaft Fischerei · Geowissenschaften · Erziehungswissenschaften · Humangeographie Regionale Geographie Raumplanung · Wirtschaftswissenschaften · Umweltbiotechnologie · Umweltingenieurwesen Angewandte Geowissenschaften · Umweltbiotechnologie · Umweltingenieurwesen Angewandte Geowissenschaften · Wirtschaftswissenschaften November 2019 Internetdokument URL Bundeskanzleramt 2019: Nachhaltige Entwicklung – Agenda 2030 / SDGs. Online unter https://www.bundeskanzleramt.gv.at/themen/nachhaltige-entwicklung-agenda-2030.html Die '''Sustainable Development Goals''' (SDGs) der Vereinten Nationen (United Nations, UN) sollen weltweit Entwicklungen zu einer nachhaltigen Entwicklung vor dem Hintergrund der globalen ökologischen und sozialen Herausforderungen einleiten. Sie wurden bei einer Versammlung der Vereinten Nationen am 25. bis 27. September 2015 als '''"Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung"''' unter dem Titel "Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" von allen 193 Nationen beschlossen. Die Agenda wird nun im Rahmen nationaler Maßnahmen in allen Mitgleidsstaaten umgesetzt, damit die Ziele erreicht werden können. ====Nationale Umsetzung==== Auf den Seiten des Bundeskanzleramts informieren die [https://www.bundeskanzleramt.gv.at/dam/jcr:253e6174-2bbf-4f38-b23a-08764d01a71e/Agenda2030_BF.pdf der Bundesministerien zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung durch Österreich (PDF; Darstellung 2016)] über den Stand der Maßnahmen, die in Österreich gesetzt wurden. Das Ministerium will durch Veröffentlichung dieser Dokumente auch den Dialog mit der Öffentlichkeit vertiefen: ''"Diese Darstellung soll den Diskurs mit der interessierten Öffentlichkeit fördern und als Vorarbeit für die Berichterstattung beim Hochrangigen Politischen Forum der Vereinten Nationen dienen."'''"`UNIQ--ref-0000000B-QINU`"' ====Herausforderungen==== Österreich hat sich zur Umsetzung der Ziele in der Agenda bis 2030 verpflichtet. Bei der Umsetzung gibt es eine Reihe von schwierigen Abwägungen, die zu treffen sind, um die Ziele zu erreichen. Dies belegt nicht nur der [https://www.sozialministerium.at/cms/site/attachments/2/2/6/CH4174/CMS1541747001050/fact_sheet_metadaten-analyse.pdf Bericht des Sozialministeriums zur Umsetzung im Gesundheitsbereich] sondern auch die Stellungnahmen von NGOs, wie beispielsweise Beiträge von SDGwatch, einem Zusammenschluss von mehr als 160 zivilgesellschaftlichen und gemeinnützigen Organisationen: ''"Zu den Herausforderungen zählen nicht nur die Verminderung des Ressourcenverbrauchs, die Bewältigung des Klimawandels und die Verringerung von Umweltbelastungen, sondern auch die Sicherung der Gesundheitsversorgung, die Bekämpfung der Armut, die Förderung der sozialen Kohäsion, die Lösung von Gerechtigkeits- und Verteilungsfragen, eine umfassende Bildung, die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums, die Ausrichtung von Entscheidungen an ihren Auswirkungen auf die Lebensqualität und die Verbesserung demokratischer und partizipativer Prozesse ([https://www.sdgwatch.at/de/was-wir-tun/blog/2017/11/die-herausforderung-der-sdgs-ernst-nehmen/ Beitrag von Prof. Görg])"''.'"`UNIQ--ref-0000000C-QINU`"' gh blue
The EHFG Health Future Project – Scenarios for health in 2037 Gesundheit in der Zukunft -The EHFG Health Future Project
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Person sitzend Pixabay, CC_0. Gesundheit · Zukunft · Lebensqualitäten · Digitalisierung Gesundheitswissenschaften · Gesundheitswissenschaften The EHFG Health Future Project – Scenarios for health in 2037 SL 2017 Graue Literatur URL Wie sieht Gesundheit 2037 aus? Über 50 Personen aus Wissenschaft, Forschung, Kliniken, der Zivilgesellschaft, Politik und Industrie aus dem Gesundheitssektor und darüber hinaus haben sich 2017 beim European Health Forum Gastein innerhalb des EHFG Health Future Projects mit möglichen Zukunftsszenarien im Bereich der Gesundheit befasst. Keines der Szenarien ist dabei als plausibler oder wünschenswerter zu erachten. Sie sollen mögliche Herausforderungen der Zukunft aufzeigen. ====1) „Die Zukunft ist lokal“ – Monitoring von Fairness und Gesundheit für soziale Ordnung ==== In Szenario 1 dient Gesundheit als Barometer für soziale Stabilität innerhalb von europäischen Staaten. Auf der Annahme basierend, dass soziale Unruhen aufgrund von Ungleichheiten, einer höheren Erwerbslosigkeit wegen vermehrter digitalisierter und automatisierter Prozesse sowie mehr Naturkatastrophen, ausgeglichen werden müssen, sehen viele Regierungen den Schlüssel in der Fairness und Awareness-Programmen. Eine monetäre Umverteilung sah man als politisch nicht umsetzbar, wohl aber wurde der Zusammenhang zwischen sozialer Stabilität und wirtschaftlicher Performance von Staaten erkannt. Physisches und mentales Wohlbefinden erwies sich als Mittel, um soziale Ruhe wiederherzustellen, daher wird dies wird vom Staat überwacht, dies führt zu Befürchtungen über Einschränkungen der individuellen Freiheit und „the grip of the nanny state“ und führte aber beim Misstrauen auf staatlicher Ebene zu mehr Partizipation auf lokaler Ebene. Bis europäische Staaten Gesundheitskompetenz in die Curricula miteinbauten, zusammen arbeiteten um dem Klimawandel zu begegnen, für eine sicherere Medikamentenproduktion zu sorgen sowie globale Unternehmensgruppen (z.B. Internetfirmen) fairer besteuerten. Viele Staaten führten im Zuge der Fairness-Programme ein bedingungsloses Grundeinkommen ein, erwarten aber lokales Engagement sowie einen gesunden Lebensstil. Viele Unternehmen fühlten sich für die Lebenszufriedenheit ihrer Mitarbeiter*innen zunehmend verantwortlicher: Arbeitszeiten werden je nach Lebenssituation flexibler. Auch gesunde Produkte wie Obst und Gemüse werden günstiger, während Zucker z.B. teurer wird. ====2) „Deine Gesundheit liegt in Deiner Verantwortung“ – die selbstoptimierte Gesundheit senkt Kosten==== Beim zweiten Szenario gibt es aufgrund des demographischen Wandels und steigender Kosten, sowohl von staatlicher als auch Arbeitgeberseite immer mehr ‚incentives‘, die ‚gesunde‘ Verhaltensweisen fördern sollen. So werden Steuern auf gesunde Produkte gesenkt, während ungesunde Verhaltensweisen zunehmend durch Aufklärungskampagnen auf (sozialen) Medien stigmatisiert werden. Staaten führen eine Art Gesundheitsvertrag analog zum Sozialvertrag ein, der Zugang zum Gesundheitssystem steht nur bei chronischen und schweren Krankheiten offen, ansonsten wird eben erwartet, dass sich Bürger*innen in Eigenverantwortung um ihre Gesundheit kümmern. Hierfür stehen ihnen neben Regulierung der Werbung kombiniert mit Gesundheitsprogrammen, um die Gesundheitskompetenz zu verbessern, zahlreiche Online-Schulungsmaterialien zur Verfügung. Bei minderschweren Krankheiten beispielsweise muss zunächst nachgewiesen werden, dass man seine Gesundheit stets aktiv optimiert hat, bevor es Zuzahlungen oder Vergünstigungen gibt. Aufgrund der persönlichen Risk-Profile bei Versicherungen, die eher gesunde Klient*innen bevorzugen, steigt die Anzahl an frei im Handel verfügbaren Gesundheitsprodukten und diagnostischen Mitteln für zuhause, es wird sogar ein Schwarzmarkt ausgemalt, wo Medikamente besorgt werden können, die Spuren von Alkohol und Rauchen eliminieren. Auch viele Unternehmen müssen ein „health package“ für ihre Mitarbeiter*innen anbieten, um ihren Gesundheitsscore vom Staat zu erhalten, daher werden ‚gesunde Verhaltensweisen‘ in vielen Recruiting-Prozessen bereits abgefragt. ====3) „Technik erlöst“ – personalisierte Behandlungen durch Daten und Roboter==== Durch die Entwicklung der technologischen Mittel glauben viele Menschen, dass Technologie alle gesundheitlichen Probleme lösen kann. Pränatale Tests und Ermittlung der genetischen Prädispositionen werden Standard, verschiedene Tools, Roboter und Konnektivität stehen fast allen Menschen zur Verfügung, da „smart housing“ Einzug hält. So haben Regierungen, Behörden und Organisationen auch immer mehr Daten zur Verfügung, die sie unterschiedlich nutzen: a) zur Information über gesundheitliche Auswirkungen als auch Warnsysteme, z.B. durch am Körper getragene oder implantierte Sensoren b) über eine genauere Ermittlung des menschlichen Genoms, die ein differenziertere ethische Debatten notwendig machen und c) personalisierte Medizin und Diagnostik, die durch Frühdiagnosen und sogar synthetische Organe maßgeschneiderte Behandlungen möglich machen. Die Kombination aus Daten, Genetik und personalisierter Medizin ändert auch die Interaktion mit dem Gesundheitssystem: auch hier verteilen Versicherungen Prämien bzw. erschweren den Zugang, woraufhin Sondertöpfe für Bedürftige geschaffen werden müssen. Der Arztberuf ändert sich hin zu mehr Onlineberatungen, während die medizinischen Curricula zunehmend holistischer gedacht werden. Durch mehr Online-Interaktionen stieg nämlich auch die Zahl der psychischen Erkrankungen sowie einem Diskurs am „Recht zu verschwinden“ und weniger Daten zu teilen. sl blue
Trends beeinflussen Wiener Arbeitsmarkt Diese Trends beeinflussen den Wiener Arbeitsmarkt
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Menschen im Cafe Pixabay, CC_0. Arbeitsmarkt · Wien · Demographischer Wandel · Berufsbilder Informationstechnik · Wirtschaftswissenschaften · Informationstechnik · Wirtschaftswissenschaften WienerWissensWelt Trends beeinflussen Wiener Arbeitsmarkt Wien 2017 Internetdokument URL Die Zukunft der Beschäftigung in Wien – Trendanalysen auf Branchenebene: [https://www.wien.gv.at/wirtschaft/standort/pdf/beschaeftigung-trendanalysen-branchen.pdf https://www.wien.gv.at/wirtschaft/ standort/pdf/ beschaeftigung-trendanalysen-branchen.pdf] Nicht nur Wirtschaftswachstum oder –krise beeinflussen Entwicklungen des Arbeitsmarktes. Folgende Trends entscheiden, in welchen Branchen neue Arbeitsplätze entstehen und wie sich Wiener Jobs in der Zukunft wandeln. Der Bericht „Die Zukunft der Beschäftigung in Wien“ beschäftigt sich mit wichtigen Veränderungen, die branchenübergreifenden Einfluss ausüben – hier werden vier davon vorgestellt. ====„Ethnische Ökonomien“==== Wien wird sozio-kulturell immer diverser. Laut Hochrechnung der Statistik Austria wird der Anteil an „foreign borns“ – Menschen, die im Ausland geboren wurden und nun in Wien leben – bis 2030 auf 39 % der Gesamtbevölkerung ansteigen. Statt einer voranschreitenden Assimilation setzt sich international eher der Trend einer „multi-ethnischen Großstadt“ durch. Daraus ergeben sich Chancen für die Wirtschaft: Der Report spricht von „ethnischen Ökonomien“, die Bereiche wie die Gastronomie und die Kulturwirtschaft umfassen. ====Aging Society==== Obwohl Wien als einziges Bundesland durchschnittlich immer jünger wird, gibt es gleichzeitig immer mehr ältere Menschen. Der Grund: Sowohl die Lebenserwartung, als auch die Einwohner*innenzahl steigt. Dadurch ergeben sich neue Arbeitsplätze. Gebraucht wird vor allem Personal im Gesundheits- und Pflegebereicht. Laut den Studien-Autoren Eichmann und Nocker wird der hier der Bedarf primär durch fehlende Ressourcen, nicht etwa fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten gedeckelt. Die Aging Society erstreckt sich jedoch auf zahlreiche andere Arbeitsbereiche. So wird etwa in der Baubranche verstärkt mitgedacht, Wohnraum so zu gestalten, dass Bewohner*innen möglichst lange selbstständig leben können. ====„Green“ Wirtschaft==== Durch Klimawandel und Ressourcenknappheit gewinnen Berufe an Bedeutung, die zu einer positiven Umweltbilanz in der Stadt beitragen. Sogenannte <span class="links-green">[[:Green_Jobs|„Green“ Jobs ]]</span> werden einerseits stadtpolitisch gefördert, andererseits wünschen auch Konsument*innen mehr ökologische Produkte und Dienstleistungen. Durch das „Greening“ der Wirtschaft entstehen neue Jobs und bestehende Branchen verändern sich. ====Sharing-Economy==== Nicht mehr (alleine) besitzen, aber dennoch alles nutzen zu können, was man braucht: Das ist das Basisprinzip der Wirtschaft des Teilens. Es geht nicht um Verzicht, sondern um bedarfsorientierten Zugriff auf Produkte und Dienstleistungen. Manche finden so eine zusätzlichen Einkommensquelle: Ob als Fahrer*in für Uber oder als Gastgeber*in bei Airbnb. Nutzer*innen erhalten kostengünstigere Alternativen zu Taxis und Hotels. Co-working Spaces bieten einen flexiblen Arbeitsplatz inkl. Infrastruktur und Vernetzungsmöglichkeiten, ohne ein eigenes Büro anmieten zu müssen. Gleichzeitig verändert die Sharing Economy althergebrachte Wirtschaftszweige – die Taxi- und Beherbergungsindustrie spüren den Einfluss von Sharing-Diensten bereits, wodurch es auch immer wieder zu Rechtsstreiten kommt. Konsumgüterindustrien stehen vor der Herausforderung, profitable zu bleiben und eventuell den Sharing-Trend in ihr bestehendes Geschäftsmodell einzubinden. me blue
Wenn Fehler Früchte tragen Wenn Fehler Früchte tragen!
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Früchte Pixabay. CC_0. Offen mit Fehlern umgehen – Crane Ashberry Industry Film START_WIDGETe553a076a664f852-1END_WIDGET Innovation · Informationsgesellschaft · Wien · Arbeit Erziehungswissenschaften · Ethik · Ethik · Philosophie · Religion · Philosophie · Psychologie · Religion · Erziehungswissenschaften · Psychologie Stadt Wien Innovation 2020 Stadt Wien Wien 2018-01-24 Internetdokument URL https://innovation2020.wien.gv.at/site/dritte-wiener-innovationskonferenz/ „Bloß nichts falsch machen!“ war lange Zeit oberste Divise vieler Unternehmen. Doch das ist oft ein Rezept für den Erhalt des Status Quo – und gegen Innovation. Deshalb befasste sich die 3. Wiener Innovationskonferenz mit der Frage, wie Fehler strategisch genützt werden können. ==Kultur des Scheiterns als Innovationsvorteil?== Wer bereit ist, Fehler zu machen, eröffnet neue Lösungen und Wege - so die Theorie der Konferenz. Um Innovation zuzulassen, muss über erprobte Strategien hinausgedacht werden. Dabei entsteht das Risiko, etwas "falsch" zu machen, aber eben auch die Chance, eine Branche zu revolutionieren. Aus Unternehmenssicht kann die Innovationskraft bewusst gefördert werden, indem die Fehlerkultur neu gestaltet wird. ==Rahmenbedingungen für Innovationen== Wenn Mitarbeiter*innen innovativ denken und arbeiten sollen, brauchen sie aus Sicht der Konverenzvortragenden angemessenen Freiraum in ihrer Arbeit. Das kann ermöglicht werden, indem ein gewisses Stundenpensum pro Woche bewusst keinen vorgegebenen Aufgaben gewidmet ist. Hier dürfen auch Lösungen erdacht werden, die sich letztendlich als nicht-praktikabel erweisen. Divise ist jedoch: "Kein Fehler ist auch ein Fehler". Denn Unternehmen, die nie etwas Neues wagen, fallen in einer sich verändernden Gesellschaft unweigerlich hinter Mitbewerber zurück. ==Vertrauen als Innovations-Motor== Zudem ist Vertrauen in der Organisation und im Team die Basis, um Innovation zu generieren. Wenn Fehler offen kommuniziert werden dürfen, ohne mit negativen Konsequenzen rechnen zu müssen, können kalkulierte Risiken eingegangen werden. Zudem werden Probleme so schneller erkannt, kommuniziert und, wo nötig, behoben. Dafür ist eine gewisse "Fehlerkompetenz" erforderlich. ==Warum Fehler nicht gleich Fehler ist== Start ups der Silcion-Valley-Kultur scheinen Fehler nahezu zu feiern. "Fuck-up nights", die weltweit stattfinden, machen Fehler und Scheitern bewusst öffentlich. Die Speaker*innen der Konferenz betonen jedoch, dass nicht alle Fehler-Typen automatisch zu Innovation führen. Im Gegenteil - wer bewusst ein Risiko eingeht, etwa um Kosten zu sparen, kann sogar Menschen und Umwelt gefährden. Ein Beispiel dafür ist das Deepwater Horizon Unglück. Solche Fehler sollen - trotz Innovationskultur - nicht gefeiert, sondern schlichtweg vermieden werden. ==„Negatives Wissen“ managen== Manchmal passieren unerwünschter Fehler, oder Strategien erweisen sich als unzulänglich. Hier ist ein bewusstes Wissensmanagement der nächste Schritt. Bei einer positiven Fehlerkultur kann jetzt aktiv reflektiert werden, was nicht funktioniert hat und warum. So können "Learnings" dokumentiert werden, die in der nächsten Phase vielleicht zum Erfolg führen. me blue
Yoga and Well-being Meta-analysis on Yoga and Well-being
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Yoga poses Pixabay, CC_0 Gesellschaft · Gesundheit · Flexibilisierung · Lebensqualitäten · Happiness URL Since pop-star Madonna announced around 2000 to practice Ashtanga yoga, yoga has become one of the most popular form of exercise or physical and spiritual movement forms in the past two decades. Countless yoga forms have conquered the market, from “classic” hatha yoga to dynamic, powerful forms, or yoga with goats or even beer yoga. But what does science say about this increasing trend? Here we point out some of the numerous articles showing the benefits of yoga in multiple different patient cohorts. ==== Effects of yoga on mood, stress and anxiety==== Here are highlighted some studies regarding mood, stress, and anxiety: One study on “Effects of Yoga versus Walking on Mood, Anxiety, and Brain Gaba Levels” compared two groups of patients over a 12-week period: either a group did 60 minutes of yoga three times per week, or 60 minutes of walking three times per week. The first group had better results and reported greater benefit in mood and anxiety compared to the walking exercise only group. Another study published in February 2018 on “The Effect of Yoga on Stress, Anxiety, and Depression in Women,” found that there was 21.5, 26, and 28 percent improvement in depression, anxiety, and stress respectively after a period of 4 weeks of 60 to 70 minute hatha yoga practiced three times per week. An article on the “Effects of Yoga on Negative Emotions in Patients with Breast Cancer: A meta-analysis of randomized control trials.” found improvements in anxiety, depression, distress, perceived stress, and emotional wellbeing in 21 different trials, comparing people who practised yoga to non-exercisers. ====Cardiovascular diseases==== Cardiovascular diseases are often attributed, at least partly, to stress. So one might assume that yoga as shown above in relation to stress can be of benefit here. Indeed, the research shows some modest improvements: biomarkers that are used to calculate one’s risk of heart disease such as blood pressure, lipid levels, weight, and blood glucose, have been shown to be modestly improved with yoga. A Cochrane database review looked at all conducted studies available on yoga and prevention of cardiovascular disease, but found a lack of high quality research: the investigations had too short durations or small sample sizes. However, the analysis of the studies concluded that a yoga intervention decreased diastolic blood pressure by -2.9 mmHg, triglycerides by -0.27 mmol/l, and increased HDL cholesterol (“good” cholesterol) by 0.08 mmol/l. A short, but fairly large study was conducted in patients with Type 2 diabetes or who are pre-diabetic. A 10-day yoga lifestyle intervention was tested and fasting blood glucose (FBG) was recorded before the intervention at an average of 133.1mg/dL and after the yoga intervention the average FBG level was 121.19mg/dL—a drop of 10%. In another meta-analysis performed by Paula Chu and Rinske A Gotnik, it was shown that yoga improved body mass index with a mean weight loss of 2.32 kg, a decrease in diastolic blood pressure by −4.98 mmHg, and an improvement in total cholesterol of −18.48 mg/dl. This study found these improvements among those who did yoga and exercised compared to those with an inactive lifestyle. ====Pain==== A study in Annals of Internal Medicine compared yoga classes vs. physical therapy vs. educational material for patients with chronic low back pain. One of the promising outcomes was that the patients who were in the yoga or physical therapy arm were 21% less likely to require pain medications than the education alone group. SL blue
YouTube Videos helfen Flüchtlingen YouTube-Videos helfen Flüchtlingen mit Trauma-Erfahrungen
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Videocapture Video-Capture. YouTube-Licence (CC_BY). <h4>Video: "Notfallprogramm" </h4> '"`UNIQ--item-2--QINU`"' Quelle: [https://www.youtube.com/ YouTube.com]. Rechte siehe: [[MediaWiki:Licenses|Lizenzen]]. Migration · Traumabewältigung · Flüchtlingshilfe · Jugend · Kinder Psychologie · Psychologie · Soziologie · Soziologie WienerWissensWelt YouTube Videos helfen Flüchtlingen Wien 2017 Internetdokument URL Video – Interview mit Hannes Kolar Nach Kriegs- und Fluchterfahrungen erleben viele Flüchtlinge Symptome einer posttraumatischen Belastungsreaktion. Schlafstörungen, Panikattacken und Flashbacks gehören zum Alltag. Die MAG 11 der Stadt Wien hat nun eine Serie von fünf Videos entwickelt, die Flüchtlingen Hilfe zur Selbsthilfe bieten soll. <h4>Gratis auf YouTube – Deutsch, Arabisch und Farsi </h4> <p class="text-justify">Anschaulich erklären die Videos, wie es zu einer posttraumatischen Belastungsreaktion kommt, damit Betroffene ihre Gefühle besser einordnen können. Außerdem wird erklärt, welche einfachen Schritte sie selbst setzen können, um Stress besser zu bewältigen und den Weg zurück zur Normalität zu finden. Alle Videos werden auf Deutsch, Arabisch und Farsi angeboten und können kostenfrei auf YouTube abgerufen werden. Laut Hannes Kollar, der das Projekt bei der 2. Wiener Innovationskonferenz im Rathaus vorstellte, werden die Videos nicht nur in Österreich, sondern auch in anderen Ländern genutzt.</p> <h4>Low-budget Produktion mit großem Effekt </h4> <p class="text-justify">Die Selbsthilfe-Videos können übrigens extrem kosten-effizient produziert werden. Ein Video kostet in der Herstellung nur etwa 120 Euro, so Kollar. Die Animationen wurden mit der Software PowToon erstellt, die ähnlich zu bedienen ist wie PowerPoint: Personen, Emotionen und Bewegungen können einfach entsprechend der gewünschten Storyline eingefügt und aneinandergereiht werden. Im Hintergrund kann ein Soundtrack mit einem Monolog oder Dialogen eingefügt werden. Ein spezielles technisches Vorwissen ist deshalb für die Video-Kreation nicht notwendig.</p> <h4>Hilfe von Flüchtlingen für Flüchtlinge</h4> <p class="text-justify">Die Inhalte der Videos wurden von Expert*innen der MAG 11 zusammengestellt. Aber auch Flüchtlinge waren an der Umsetzung des Projekts beteiligt. An den Übersetzungen und dem gesprochen Text wirkten laut Kollar Jugendliche aus Flüchtlings-Wohngemeinschaften mit.</p> <h4>Videos als Erste-Hilfe-Maßnahme </h4> <p class="text-justify">Die Videos können selbstverständlich keine persönliche Psychotherapie ersetzen. Dennoch bieten sie eine erste Hilfestellung in akuten Krisensituationen, bevor Flüchtlinge eine Therapie starten. Die einfachen Schritte, die in den Videos beschrieben werden, können auch gut therapieergänzend eingesetzt werden. </p> me blue
Zufriedenheit und Glück 2017 - World Happiness Report World Happiness Report 2017
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Mädchen Lächeln, bunt, lustig Pixabay, CC_0. Zufriedenheit · Happiness · Quantified Self · Gesellschaft Klinische Medizin · Klinische Medizin · Politikwissenschaften · Psychologie · Politikwissenschaften · Psychologie · Soziologie · Soziologie WienerWissensWelt Zufriedenheit und Glück 2017 - World Happiness Report Wien 2017 Internetdokument URL Helliwell, J., Layard, R., & Sachs, J. (2017). World Happiness Report 2017, New York: Sustainable Development Solutions Network. Online unter [http://worldhappiness.report/ed/2017/ http://world happiness. report/ ed/ 2017/] Wie glücklich sind die Menschen im Moment und was bedeutet für die Befragten überhaupt Glück? Der "World Happiness Report" (Gallup World Poll) gibt Antworten auf diese Fragen. :''Neither human wisdom nor divine inspiration can confer upon man any greater blessing than this [live a life of happiness and harmony here on earth].'' :- Plato, Phaedrus ([http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0174%3Atext%3DPhaedrus 256b]) ====Die Suche nach Glück und Zufriedenheit==== Was Plato in seinen Dialogen bereits 370 v. Chr. bemerkt hat, beschäftigt uns heute immer noch: Die Suche nach einem glücklichen, erfüllten Leben. Auch der[http://worldhappiness.report/ World Happiness Report] des [http://unsdsn.org/ Sustainable Development Solutions Network (SDSN)] begibt sich jedes Jahr auf die Suche nach aktuellen Antworten auf die Frage, wie Menschen weltweit Glück definieren und wie glücklich und zufrieden sie sich fühlen. ====Über den World Happiness Report==== Das SDSN wurde unter UN Generalsekretär Ban Ki-moon 2012 ins Leben gerufen. Ziel ist es, durch die Mobilisierung von globalen wissenschaftlichen und technologischen Know-how praktische Problemlösungen für eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Der World Happiness Report 2017 reiht 155 Länder nach ihren Glück- bzw. Zufriedenheitsleveln nach der [http://www.gallup.com/178667/gallup-world-poll-work.aspx Gallup World Poll Methodik] und wird jedes Jahr am "International Day of Happiness" in der UN vorgestellt. Der Report wurde erstmalig 2012 beim "UN High Level Meeting on happiness and well-being" vorgestellt und ist bisher fünf Mal erschienen. Er wird auch national von Staaten und Stakeholdern als Indikator genutzt. Der Report 2017 enthält neben dem generellen Überblick einen regionalen Spezialfokus auf Afrika und China.'"`UNIQ--ref-00000005-QINU`"' ====Die Ergebnisse 2017==== Norwegen hat sich seit dem letzten Report von Platz 4 auf den ersten Platz vorgearbeitet.Dicht darauf folgen Dänemark, Island und die Schweiz. Österreich liegt auf dem 13. Platz vor den USA (14) und Deutschland (16). Wesentliche Indikatoren sind gute Befragungswerte in den Bereichen Freiheit, Soziales, gute zwischenmenschliche und nachbarschaftliche Beziehungen, Einkommen und wirtschaftliche Sicherheit sowie stabile, demokratische Strukturen ("caring, freedom, generosity, honesty, health, income, good governance"). ''Country Happiness Score'' #Norway 7,537 #Denmark 7,522 #Iceland 7,504 #Switzerland 7,494 #Finland 7,469 #Netherlands 7,377 #Canada 7,316 #New Zealand 7,314 #Sweden 7,284 #Australia 7,284 #Israel 7,213 #Costa Rica 7,079 #Austria 7,006 #United States 6,993 #Ireland 6,977 #Germany 6,951 #Belgium 6,891 #Luxembourg 6,863 #United Kingdom 6,714 ====Schlussfolgerungen==== Interessant für die Forschung sind die persönlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Glück und Zufriedenheit. So werden beispielsweise Zusammenhänge zwischen hoher Zufriedenheit, Glück und langer Lebenserwartung geprüft. Auch im Rahmen sozialer Steurerungsmechanismen gewinnen Glück und Zufriedenheit als Indikatoren in der Sozialpolitik an Bedeutung. gh blue